Lohfeldener Fußballer glauben vor Heimspiel gegen Griesheim an eigene Stärke

Unsicherheit ist kein Thema

Gut angekommen in Lohfelden: Neuzugang Lukas Iksal (links, hier gegen den Fuldaer Daniel Kornagel) ist zuversichtlich, dass der FSC Griesheim den ersten Sieg einfahren kann. Archivfoto: Schachtschneider

Lohfelden. Klappt es im fünften Anlauf endlich? In vier Spielen der Fußball-Hessenliga seit dem Saisonstart konnte der FSC Lohfelden noch keinen Sieg einfahren und hat nur magere zwei Punkte auf dem Konto.

Die Zuversicht

„Ein Sieg ist an der Zeit. Ich denke, wir haben jeweils in der letzten halben Stunde gegen Fulda und in Vellmar gezeigt, dass wir es können“, sagt Angreifer Lukas Iksal. Den Glauben an sich selbst habe die Mannschaft nicht verloren: „Von Unsicherheit ist nichts zu spüren, weil wir wissen, was wir können. Und wenn wir das über 90 Minuten bringen, können nur wir als Sieger vom Platz gehen.“

Der Gegner

Schon in der vorigen Saison spielte Viktoria Griesheim als Achter der Fußball-Hessenliga eine gute Rolle. Dennoch kommt es etwas überraschend, dass die Südhessen unter Trainer Suat Türker, dem früheren Torjäger von Kickers Offenbach, nun die Tabelle anführen. Auch wenn sie ein Spiel mehr ausgetragen haben, als die nachfolgenden Teams. Immerhin ist die Viktoria ungeschlagen und holte aus vier Partien neun Punkte. Sechs davon erbeutete sie in den Derbys gegen Rot-Weiß Darmstadt, drei beim 1:0-Erfolg in Vellmar. 35 Jahre liegt der größte Triumph der Griesheimer zurück. 1981 wurden sie Hessischer Amateurmeister. Der Spieler

Lukas Iksal war in der Sommerpause zunächst von Verbandsliga-Aufsteiger CSC 03 zum KSV Hessen gewechselt. Kurz vor Beginn der Serie besann er sich anders und nahm eine Offerte des FSC Lohfelden an. Eine Entscheidung, mit der er sehr zufrieden ist. „Es hätte für mich sportlich kaum besser laufen können. Außerdem habe ich beim FSC schnell Anschluss gefunden und bin gut aufgenommen worden“, erklärt der 22-jährige schnelle Angreifer.

In jedem Spiel kam er zum Einsatz, dreimal stand er zuletzt in der Startelf. Besonders gut tat ihm sein erster Treffer zum 1:1 beim OSC Vellmar. „Gerade beim Derby war das ein schönes Gefühl. Obwohl ich anfangs gar nicht daran dachte. Ich war damit beschäftigt, den Ball aus dem Netz zu holen, damit wir auf das zweite Tor drängen könnten“, sagt Iksal. Am Samstag ab 15 Uhr bietet sich die nächste Chance. Dann gastiert der SC Viktoria Griesheim im Nordhessenstadion. Überraschend stehen die Südhessen an der Tabellenspitze.

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