Hessenliga: 2:3-Niederlage gegen Bayern Alzenau

Vellmar bleibt im Tabellenkeller

Bedient: Die Vellmarer Jonas Springer (vorn) und Christian Brinkmann. Foto: Schachtschneider

Vellmar. Die Stimmung war ziemlich im Keller. „Nach einem Sieg, wie wir ihn letztes Wochenende gelandet haben, darf man nicht überheblich werden“, resümierte Mario Deppe, Trainer des OSC Vellmar, nach der 2:3 (0:2)-Niederlage seiner Elf gegen den FC Bayern Alzenau.

Seiner Mannschaft bescheinigte der 47-Jährige nach einem durchwachsenen Spiel „keinen Biss im Abstiegskampf“.

So musste fast eine halbe Stunde vergehen, bis Enis Salkovic nach einem präzisen Eckstoß von Nasuf Zukorlic beinahe für das erste Tor gesorgt hätte. Was davor passierte? Nicht viel – zumindest aus der Sicht der Gastgeber. Alzenau präsentierte sich drückend, quirlig, kombinationsstark und auch in den Standards gefährlich. In der 14. Minute sorgte Alzenaus Stürmer Kresovic nach einer Flanke von Koukalias für die 1:0-Führung. Es folgten einige halbherzig hin und her gepasste Bälle, der eine oder andere meist von Zukorlic auf der rechten Außenbahn gestartete Konter, aber eben nichts Zählbares. Ganz anders beim Gegner, wo Steigerwald im Abgewehrgetümmel an den Ball kam (34.) und Hannes Peschutter beim 2:0 keine Chance ließ.

„Das war ein Spiel mit zwei Gesichtern, und verloren haben wir die Partie in der ersten Hälfte“, sagte später Vellmars enttäuschter Kapitän Christian Wollenhaupt. Dabei waren die Vellmarer deutlich motivierter aus der Kabine gekommen. Nach einem missglückten Abwehrversuch vorm Alzenauer Tor war der eingewechselte Roger Garcia Hortigosa per Kopf zur Stelle (60.). Es stand 1:2, und die Hoffnung keimte auf. Die Gäste mussten sich aufs Kontern verlegen, der Ausgleich lag in der Luft. Stattdessen kam Koukalias sträflich frei zum Schuss (78.) und sorgte mit dem 3:1 für die Vorentscheidung. Ein schönes Freistoßtor (87,) von Vellmars Verteidiger Mounir Boukhoutta war dann nur noch Ergebniskosmetik. (sol)

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