Torwart Tobias Orth gegen Ederbergland zurück

Vellmar im Torwart-Pech: Pause für Peschutter und Geschwind  

Nach zwei Spielen Sperre wieder im Vellmarer Tor: Tobias Orth. Foto: Malmus

Vellmar. Torwart-Fluch? Nein, keinesfalls meint Mario Deppe, der Trainer des OSC Vellmar. Seine Hessenliga-Fußballer treffen am Samstag (14.30 Uhr, Stadion am Schwimmbad) auf den FC Ederbergland, und die Marschrichtung ist klar. „Gegen Ederbergland haben wir eine Rechnung offen“, sagt Schlussmann Tobias Orth, der nach seiner Rot-Sperre gerade wieder spielberechtigt geworden ist und damit die Vellmarer Torwart-Katastrophe gerade noch so verhindert.

„Ich mache mir keine Sorgen wegen der Torhüter“, sagt Deppe, obwohl das schon alles „bitter und kurios“ sei, gibt der Trainer zu. Damit meint Deppe die längerfristigen Ausfälle seiner Schlussleute, bei denen Hannes Peschutter an einem Augenhöhlen- und Kieferbruch laboriert, und der Ersatzkeeper aus der Verbandsliga-Mannschaft, Gerd Geschwind, wegen eines Mittelhandbruches ausfällt. Dabei war Geschwind nur in den Hessenliga-Kader aufgerückt, weil Tobias Orth wegen einer Notbremse seine Zwei-Spiele-Sperre abzusitzen hatte. „Zum Glück bin ich Linkshänder“, flüchtet sich Geschwind derweil in Galgenhumor. Sechs bis acht Wochen muss er noch eine Gipsschiene tragen, „aber der Bruch wird wohl ohne Operation heilen“.

Vorerst außer Gefecht: Hannes Peschutter. Foto: Fischer

Genauso wie Geschwind, der am Wochenende sowohl das Spiel der ersten als auch der zweiten Mannschaft als Zuschauer mitverfolgen will, wird auch Peschutter beim Vellmarer Heimspiel als Beobachter mit von der Partie sein. „Zum Glück habe ich die Operation gut überstanden“, sagt der 25-Jährige. Derweil konzentriert sich der wieder einsatzbereite Tobias Orth auf die Revanche gegen Ederbergland. „Wir haben eine sehr kämpferische Mannschaft, und auch spielerisch sind wir eigentlich besser. Ich bin optimistisch“, sagt der 29-Jährige. Auch Orth will von einem Fluch nichts wissen, spricht allerdings vom „Vellmarer Lazarett“, wenn er sich an die vergangene Saison zurückerinnert: „Da war ich wegen eines Mittelfußbruches ausgefallen und Hannes musste für mich spielen. Das ist schon irgendwie skurril.“ Dass es im Moment zu Orth keine vollwertige Alternative im Vellmarer Tor gibt, nimmt dessen Trainer Mario Deppe zwar ernst, bleibt aber sonst gelassen: „Unsere Torhüter-Quelle ist unerschöpflich“.

Lohfelden gegen Lehnerz

Ebenfalls verletzungsgeschwächt muss der FSC Lohfelden am Samstag (14.30 Uhr) beim TSV Lehnerz antreten. Torjäger René Huneck befindet sich nach seinem Kreuzbandriss im linken Knie in der Warteschleife auf seine Operation am 10. Dezember. „Im Moment bin ich jeden Tag beim Physiotherapeuten, um nicht zu viel Muskelmasse zu verlieren“, sagt Huneck, der seine Mannschaftskameraden nach Lehnerz begleiten wird. Mit einem Rückkehr aufs Spielfeld rechnet der Stürmer allerdings erst am Saisonende.

Von Martin Scholz

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