Souveräner 4:1-Sieg in Seligenstadt

Vellmarer Notelf rettet den Dreier

Wieder erfolgreich: Vellmars Enes Glogic. Archivfoto: Koch

seligenstadt. Mit einer engagierten Leistung und einer „absoluten Notelf“, so Trainer Mario Deppe, sicherte sich der OSC Vellmar in der Fußball-Hessenliga mit dem 4:1 (2:1) bei den Sportfreunden Seligenstadt einen wichtigen Dreier. „Von einem Befreiungsschlag will ich noch nicht reden. Das war aber ein weiterer Schritt, den wir gemacht haben“, meinte Deppe.

Angesichts der Personalsorgen musste Christian Brinkmann nach dreiwöchiger Pause (Grippe) nach nur einer Trainingseinheit von Beginn an als Innenverteidiger ran. „Am Anfang hat mir ein wenig die Puste gefehlt“, gab der 23-Jährige zu. Doch Brinkmann kämpfte sich in das Spiel und stand zweimal goldrichtig: Als Seligenstadt nach dem Seitenwechsel den Druck erhöhte, rettete er gegen Marcel Kopp gleich zweimal auf der Torlinie (51./62.) und verhinderte so das 2:2.

Seligenstadt hatte zuvor den besseren Start erwischt, doch Carlos McCrary rutschte um Haaresbreite an einer Hereingabe von Tobias Leis vorbei (5.). Nach einer Hereingabe von McCrary wehrte die Vellmarer Abwehr den Ball mit der Hand ab, Leis verwandelte den fälligen Strafstoß zum 1:0 (18.). „Danach waren wir zu sorglos“, meinte Seligenstadts Trainer Lars Schmidt. Aus einem Eckball der Sportfreunde heraus entwickelte sich ein Konter, den der OSC durch Nasuf Zukorlic mit dem 1:1 abschloss (27.). Zwei Minuten später spielte SF-Torwart Mike Wroblewski den Ball Vellmars Enes Glogic in die Füße – 1:2. Nach der Pause drängte Seligenstadt, kam aber nur zu den bereits erwähnten Chancen durch Kopp. Vellmar war bei seinen Kontern gefährlicher, doch Enes Salkovic scheiterte frei vor Wroblewski (55.). Nach einem Konter sorgte Jonas Springer auf Vorlage von Salkovic mit dem 3:1 in der 70. Minute für die Vorentscheidung. Vellmar hätte im Endspurt sogar noch höher gewinnen können. Salkovic schoss freistehend aus acht Metern über das leere Tor (79.), ehe der eingewechselte André Schnell (82.) auf 4:1 erhöhte. „Ein Riesenkompliment an die Mannschaft. Sie hat die Vorgaben sehr gut umgesetzt. Tief stehen, nichts zulassen und dann auf Konter spielen“, lobte Trainer Deppe.

Von Patrick Leonhardt

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