Lohfelden und Vellmar wollen Wiedergutmachung für Pleiten vom letzten Spieltag

Die Verarbeitung der beiden 1:6

Will das Team bei der Ehre packen: Lohfeldens Routinier Daniel Beyer. Foto:  Fischer/nh

Lohfelden/Vellmar. Herbe 1:6-Schlappen gab es zuletzt für den OSC Vellmar und FSC Lohfelden, die diese Pleiten am Wochenende auswärts verarbeiten wollen. Fünf Gründe, warum der OSC (in Dreieich) und der FSC (bei Rot-Weiss Frankfurt) am Samstag ab 15 Uhr jeweils gegen Aufsteiger wieder in die Erfolgsspur zurückfinden:

1.Die Analyse: Sowohl Vellmar als auch Lohfelden haben die Packungen aufgearbeitet. „Die Gegentore fielen viel zu einfach“, sagt FSC-Routinier Daniel Beyer. „Wir haben so viele Fehler gemacht, dass wir hoffen, dass sie erst einmal aufgebraucht sind.“ Aus OSC-Sicht war das schnelle 1:3 nach der Pause der entscheidende Genickschlag. „Eine so hohe Niederlage wird die Ausnahme bleiben“, sagt Trainer Mario Deppe.

2.Die Lehre: „Wir sind nicht umsonst Fünfter“, weist Beyer auf die zuvor guten Teamleistungen hin. „Wir müssen an das Fulda-Spiel anknüpfen und wieder alle diszipliniert in der Ordnung stehen.“ In Vellmar sei man sich dem Ernst der Lage als Tabellenletzter bewusst, sagt Deppe, fügt aber an: „Wir dürfen jetzt nicht den Fehler machen, alles bisherige in Frage zu stellen.“

3.Die Gegner: Seligenstadt war vor dem 6:1 in Lohfelden (5./19:13/20) das Team mit den wenigsten Toren. Nun geht es gegen Liga-Primus SG Rot-Weiss Frankfurt (1./34:12/27). „Das ist vom Kopf her schon eine andere Sache“, erläutert Beyer. Die Vellmarer (17./18:27/7) spielen in Dreieich (13./21:26/10), das bisher sogar hinter den eigenen hohen Erwartungen zurückgeblieben ist. „Wir schauen nicht auf den Gegner“, sagt Deppe. „Wir müssen vor allem in der Defensive schneller umschalten.“

4.Das Personal: Beide Trainer haben zumindest keine dramatischen personellen Sorgen. Neben den Langzeitverletzen Mentor Latifi und Christian Käthner kann beim FSC der beruflich verhinderte Roy Keßebohm nicht mitwirken. Beim OSC fällt neben Torwart Tobias Orth Mittelfeldmotor Dennis Schanze mit einer Knieverletzung aus.

5.Die Ehre: „Wir glauben an uns“, sagt FSC-Spieler Beyer. „Wir appellieren bei jedem von uns an die Ehre, damit so ein Ergebnis nicht mehr zustande kommt. Wenn wir uns nicht deutlich steigern, werden wir in Frankfurt kein Land sehen.“ „Die Findungsphase zu Saisonbeginn müssen wir ad acta legen“, sagt OSC-Trainer Deppe. „Jetzt heißt es ,Butter bei die Fische’.

Von Sebastian A. Reichert

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