Baunatal unterliegt in Alzenau – Schlöffel macht bei Gegentor unglückliche Figur

Viel Ballbesitz, aber 0:1 verloren

Tobias Schlöffel

Alzenau. Bis zur 79. Minute hielt der KSV Baunatal im Auswärtsspiel der Fußball-Hessenliga ein 0:0 gegen den FC Bayern Alzenau. Dann wechselten die Platzherren Stefan Kresovic ein – und bereits zehn Sekunden später hatte dieser den 1:0-Siegtreffer erzielt.

Nach einem abgewehrten Schuss von Philipp Beinez stand der Alzenauer Neuzugang goldrichtig und bugsierte das Leder in die Maschen des KSV Baunatal. Dabei sah KSV-Schlussmann Tobias Schlöffel unglücklich aus, weil er den Ball nach vorn abprallen ließ, dann noch einmal herankam, das Spielgerät aber vor Überschreiten der Linie nicht mehr erreichen konnte.

„Da gibt es absolut keinen Vorwurf an Schlöffel, so einfach war der Ball nicht zu halten. Wir kassieren aber leider momentan zum falschen Zeitpunkt solche Rückschläge, obwohl wir gerade heute ein recht ordentliches Spiel gezeigt haben“, meinte Baunatals Jonas Spengler. Und damit hatte der KSV-Angreifer völlig recht.

Seine Mannschaft hatte von Beginn an mehr Passsicherheit im Spiel, ohne dabei allerdings richtig gefährlich zu werden. Die Fernschüsse gingen weit am FCB-Kasten vorbei. „Wir hatten sehr viel Ballbesitz, haben aber zu wenig daraus gemacht. Dazu kommt das Pech und dann verlierst du so ein Spiel, obwohl du mindestens ein Unentschieden verdient gehabt hättest“, erklärte Baunatals Trainer Tobias Nebe.

Sein Gegenüber, der Ex-Profi Jochen Seitz, der sich erstmals in dieser Saison mangels Abwehrspieler selbst in die Viererabwehrkette beordert hatte, war mit dem Resultat freilich zufrieden: „Wir haben insgesamt sehr gut in der Defensive gestanden und fast nichts zugelassen.“

In der Tat hatte sich Bayern-Schlussmann Westenberger nur einmal wirklich strecken müssen, nachdem Daniel Borgardt aus 25 Metern abgezogen hatte (74.). Auf der anderen Seite hatte der ansonsten schwache Timo Dauber nach feinem Zuspiel von Hamza Bouthkhrit bereits im ersten Abschnitt die Alzenauer Führung knapp verpasst (27.). Ansonsten bekamen die 230 Zuschauer im Städtischen Stadion über die 90 Minuten nur selten ansehnlichen Fußball geboten.

Von Achim Dürr

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