Fußball-Hessenliga: FC Ederbergland empfängt am Samstag 1. FC Schwalmstadt

„Volle Kapelle nach vorn“

Er wird am Samstag fehlen: Ahmet Marankoz (Ederbergland, links), auf unserem Archivbild gegen Sebastian Weigand (Oberrad). Foto: zhw/nh

Battenberg. Es ist schon eine kuriose Situation: Vor zwei Jahren begann mit dem Sieg in der Aufstiegsrelegation beim FC Schwalmstadt für den FC Ederbergland das Abenteuer Hessenliga. Am Samstag könnte das Kapitel Hessenliga für den FCE wieder beendet sein – und erneut ist ab 15 Uhr der 1. FC Schwalmstadt im Battenberger Entenpark der Gegner.

Die Situation ist trostlos für Frankenbergs höchstklassigen Verein. Drei Spiele stehen noch aus, acht Punkte sind aufzuholen, um dem Abstieg zu entgehen. Noch trostloser ist die Lage allerdings beim Gegner: Für Schwalmstadt ist der Abstieg nach einer über weite Strecken katastrophalen Saison schon lange nicht mehr zu vermeiden. Lange wartete der Aufsteiger auf den ersten und bislang einzigen Saisonsieg, der gelang ausgerechnet zu Hause gegen den FCE (2:1). „Dieses Ergebnis wollen wir gern korrigieren“, setzt Ederberglands Trainer Vladimir Kovacevic das Ziel für das Rückspiel.

Der FCE-Coach bezeichnet die Stimmung nach der 0:5-Niederlage in Steinbach als „besser als gedacht. Steinbach hat uns gezeigt, dass 60 starke Minuten in der Hessenliga nicht reichen. Danach haben sie uns gezeigt wie man Fußball spielt.“

Kovacevic gibt ein klares Signal für das kommende Spiel: „Volle Kapelle nach vorn. Außerdem dürfen die Köpfe nicht nach unten gehen, wenn mal ein Gegentor fällt. Auch in Steinbach hätte man da noch einmal die Ärmel hochkrempeln müssen.“ Seit Kovacevic Trainer ist, ist es erst der zweite Heimauftritt bei vier Auswärtsspielen. Das erste Heimspiel gewann er mit seiner Mannschaft 5:0 gegen Flieden.

Gegen Schwalmstadt wird am Samstag auf jeden Fall Ahmet Marankoz fehlen, der in der Türkei weilt. Ein dickes Fragezeichen steht auch noch hinter Pavel Ricka, der sich im Training eine leichte Zerrung zuzog. Michael Möllmann ist dagegen wieder im Lauftraining. „Ob es bei ihm geht, entscheidet er selbst“, macht Kovacevic deutlich, dass er den erfahrenen Abwehrspieler gern einsetzen würde.

Für Marankoz wird wahrscheinlich Manuel Todt auflaufen, da Carlos Arsenio unter der Woche Spätschicht hatte. „Eigentlich kann ich keinen bringen, der nicht trainiert hat“, erklärt Kovacevic.

Auf jeden Fall erwartet er von seiner Mannschaft eine große Portion an Selbstvertrauen. Auch beim Gegner hat sich in der Saison bei einem Rückstand öfters Resignation breit gemacht. So scheint es nicht unwahrscheinlich, dass wohl die Mannschaft unterliegt, bei der die Köpfe als erstes Richtung Boden gehen werden. (zhw)

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