Lohfeldens Innenverteidiger trifft beim 1:0-Sieg

Und wieder ist auf Petrukhin Verlass

Erneut erfolgreich: Lohfeldens Vyacheslav Petrukhin (rechts), hier gegen Felix Bredow, traf in Wiesbaden zum 1:0. Foto:  Fischer/nh

WIESBADEN. Wenn es oft heißt, dass die Offensive Spiele gewinne, die Defensive aber Meisterschaften, so war es im Auswärtsspiel von Fußball-Hessenligist FSC Lohfelden beim SV Wiesbaden andersherum: Der hervorragenden Defensivleistung war es zu verdanken, dass im Moment des Abpfiffs ein 1:0 (0:0)-Sieg zu Buche stand.

„Wir standen hinten super, haben Nadelstiche nach vorn gesetzt – so muss man gegen einen solchen Gegner spielen“, sagte FSC-Mittelfeldspieler Christian Käthner. Vor allem Serdar Bayrak stellte die Wiesbadener Abwehr immer wieder vor Probleme. Er war es auch, der kurz vor dem Pausenpfiff den Elfmeter herausholte, der zum 1:0 führte, SVW-Keeper Pero Miletic hatte den Flügelflitzer zu Fall gebracht.

„Da hätte der Schiedsrichter auch Vorteil laufen lassen können. Wenn er pfeift, muss es auch Rot für den Keeper geben“, war FSC-Trainer Otmar Velte mit der Entscheidung des Unparteiischen zunächst nicht einverstanden. Nachdem aber Vyacheslav Petrukhin im Nachschuss verwandelte, war der Lohfeldener Coach besänftigt.

Nicht allen im Stadion erschloss sich die Auswechslung Bayraks nach einer Stunde, war er doch mit Abstand der auffälligste Akteur. „Ich kenne Serdar seit fünf, sechs Jahren“, erklärte Velte, „und weiß, wenn bei ihm der Punkt erreicht ist, dass er nicht mehr bei 100 Prozent ist.“ Ein Schachzug, der beinahe aufgegangen wäre, nämlich als Joker Daniel Beyer nach einem Konter über Käthner zum Abschluss kam, aber an Miletic scheiterte. Bayrak war zunächst noch verärgert, hatte sich aber schnell auch wieder beruhigt.

Von Matthias Schlenger

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