Fußball-Hessenliga: Lohfeldens Petrukhin hofft im Hit gegen Watzenborn-Steinberg auf vierten Zu-Null-Sieg

„Wir verteidigen jetzt als Team“

Lufthoheit: Lohfeldens Innenverteidiger Vyacheslav Petrukhin harmoniert mit seinen Nebenleuten hervorragend. Hier klärt er vor dem Ex-Vellmarer Thomas Müller, der inzwischen beim FSC sein Teamkollege ist. Archivfoto: Fischer

Lohfelden. In der Vorsaison, als der FSC Lohfelden lange gegen den Abstieg kämpfte, kassierten die Nordhessen im Schnitt alle 48 Minuten ein Gegentor. Aktuell klingelte es in den jüngsten achten Spielen im Kasten durchschnittlich nur alle 120 Minuten. Erst sechs Gegentore stehen für das Team von Otmar Velte zu Buche – Bestwert. Warum verteidigen die Lohfeldener derzeit so gut? Sechs Gründe für die erfreuliche Bilanz des FSC, der am zehnten Spieltag zum Topspiel den SC Teutonia Watzenborn-Steinberg (Samstag, 15 Uhr, Nordhessenstadion) erwartet:

1.Der Trainer: Es ist die zweite Spielzeit unter dem langjährigen Sander Coach Velte. „Vielleicht hat es etwas gedauert, bis wir das neue System richtig begriffen und verinnerlicht haben“, sagt Vyacheslav Petrukhin. Der Innenverteidiger schreibt Trainer Velte einen großen Anteil an der derzeitigen Erfolgsserie zu.

2.Der Teamgeist: „Uns hat man ja oft nachgesagt, dass wir nicht als Mannschaft auf dem Platz stehen“, sagt Petrukhin und blickt auf die vergangenen Jahre zurück. Mittlerweile könne das keiner mehr behaupten. „Wir verteidigen als komplette Mannschaft“, lobt der 30-Jährige seine Mitspieler.

3.Die Neuzugänge: In die Stamm-Viererkette schaffte es von den zahlreichen Neuen bislang zwar nur Rechtsverteidiger Florian Heussner, aber zum Beispiel auch Jannik Weingarten und Christian Käthner sorgen defensiv im Mittelfeld der Lohfeldener für Stabilität. „Auch ein Offensivspieler wie Serdar Bayrak macht viele Wege nach hinten“, sagt Petrukhin.

4. Der breite Kader: Ausfälle wie den zuletzt von Stamm-Innenverteidiger Mentor Latifi (Innenbandanriss im Knie) können die Lohfeldener offenbar besser als in den Vorjahren kompensieren. Pere Pavic machte seine Sache als Latifi-Vertreter gut. Das gleich gilt für Weingarten, als dieser hinten aushalf.

5.Der Konkurrenzkampf: Mit 30 Akteuren – inklusive einiger Perspektivspieler – begann der FSC Lohfelden die Saisonvorbereitung. Jede Position ist doppelt besetzt, zum Teil dreifach.

„Mitunter waren in den vorigen Jahren einige Spieler weitestgehend gesetzt. Nun ist der Konkurrenzkampf relativ groß. Trotzdem haben wir viel Spaß im Training“, sagt Vyacheslav Petrukhin.

6.Die Erfolgsserie: Das 4:0 gegen den 1. FC Eschborn war der dritte Zu-Null-Sieg in Folge. Lohfelden (5/15:6/16) hat sich das Topspiel gegen den Aufsteiger Watzenborn-Steinberg (4./20:11/16), der zuletzt 4:3 beim OSC Vellmar gewann, verdient. „Die Ergebnisse stimmen“, erklärt Petrukhin. „Und wenn der Erfolg da ist, geht vieles leichter.“

Von Sebastian A. Reichert

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