Zwei falsche Neuner?

Lohfelden muss gegen Stadtallendorf erstmals Rene Huneck ersetzen

Wird er eine falsche Neun?: Lohfeldens Enes Glogic (links). Archivbild: Koch

Lohfelden. Der 13. der Hessenliga-Tabelle gegen den Zwölften. 18 Punkte gegen 20 Punkte. 31 Gegentore gegen 32 Gegentore: Am Samstag ab 14.30 Uhr stehen sich im Nordhessenstadion zwei gleichwertige Fußball-Mannschaften gegenüber. Der FSC Lohfelden trifft auf Eintracht Stadtallendorf.

Die Gastgeber aber müssen mit einem Handicap zurechtkommen, denn ihr Torjäger fehlt. Für Rene Huneck, der neun Treffer erzielt hat, ist die Saison gelaufen, denn der 25-Jährige hat sich am vergangenen Samstag bei der 0:3-Niederlage gegen den OSC Vellmar einen Kreuzbandriss im linken Knie zugezogen.

Eugen Wagner

Das ist nicht nur für den Spieler, sondern auch für den Klub bitter, denn im FSC-Kader befindet sich nun nur noch ein richtiger Mittelstürmer. Eugen Wagner hat in dieser Saison den Sprung in das Lohfeldener Hessenligateam noch nicht geschafft, so dass Otmar Velte schon am Samstag gegen Stadtallendorf seinen Plan B realisieren könnte.

„Wir haben schon mal mit Enes Glogic und Adrian Bravo Sanchez im Sturm gespielt“, sagt der Lohfeldener Trainer. Eine erneute Nominierung des Duos würde eine interessante Taktik-Variante bedeuten, denn dann würde der FSC mit zwei falschen Neunern antreten. Glogic und Bravo Sanchez sind keine Stürmer, sondern Mittelfeldspieler und gelten nicht gerade als Kopfball-Ungeheuer. Mit Flankenläufen und abschließenden hohen Flanken könnten die Lohfeldener gegen Stadtallendorf somit nicht aufwarten.

Adrian Bravo Sanchez

Trotz der 0:3-Niederlage am vergangenen Wochenende im Derby gegen den OSC Vellmar war Velte mit seiner Mannschaft nicht unzufrieden, zumal ihm aufgefallen ist, dass alle drei Gegentreffer erst nach Hunecks Verletzung gefallen sind.

„Wenn ein Mitspieler ins Krankenhaus transportiert wird, dann habe ich Verständnis dafür, dass die Spieler nicht mehr konzentriert bei der Sache sind“, sagt Velte. Solange Huneck auf dem Platz war, hatte sich seine Mannschaft einige gute Torgelegenheiten herausgespielt und auch in der Defensive überzeugt.

Nun geht es am Samstag gegen Stadtallendorf darum, an die guten ersten 60 Minuten des Vellmar-Spiels anzuknüpfen. Fotos: Fischer

Von Gerd Brehm

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