Fußball/Hessenpokal

Hessenligist Hünfelder SV kommt nach Bebra

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Hoffnungsträger im Bebraer Angriff: Manuel Schmidt, hier am Ball. Er wird es allerdings mit starken Abwehrspielern auf Hünfelder Seite zu tun bekommen.

Auf den Fußball-Kreisoberligisten FSG Bebra wartet nach den jüngsten Aufgaben in der Punkterunde am morgigen Mittwoch schon die nächste Aufgabe.

VON THOMAS BECKER

Bebra - Diese Aufgabe  dürfte sich als höchst schwierig erweisen, ist aber auch sehr reizvoll. Denn um 19 Uhr stellt sich auf dem B-Platz der Bebraer Biberkampfbahn in der ersten Runde des Bitburger Hessenpokals der Hessenligist Hünfelder SV vor. Ein Weiterkommen des Team von FSG-Trainer Andelko Urosevic wäre eine echtte Sensation.

„Für meine Spieler ist es eine gute Gelegenheit, sich mal gegen einen Hessenligisten zu beweisen. Wir haben nichts zu verlieren“, sagt Urosevic. Er freut sich sehr auf die Partie. Um den Terminstress zu reduzieren, haben sich die Bebraner mit der SG Mecklar/Meckbach/Reilos im Vorfeld schon darauf geeinigt, die für Freitag angesetzte Meisterschaftsbegegnung auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

„Körperlich und taktisch kann man aus solchen Spielen wie dem gegen Hünfeld lernen“, sagt Urosevic. Die Gäste sind gleich drei Klassen höher angesiedelt als seine Elf. Deshalb könne sie auch befreit aufspielen und am Gegner wachsen. Um für eine Überraschung sorgen zu können, müsste aber schon viel passieren, ahnt Urosevic.

Der kleine HSV aus der Vorderrhön ist aus Bebraer Sicht zur Unzeit in Fahrt gekommen. Denn am Wochenende gelang dem Aufsteiger beim SV Rot-Weiß Hadamar der erste Saisonsieg. Aber auch die FSG konnte beim 3:1 in Heinebach - selbst wenn nicht alles rund lief – weiteres Selbstvertrauen tanken.

Mit einer defensiveren Einstellung als in den Punktspielen wollen die Bebraner dem HSV Probleme bereiten. „Gucken wir mal, ob sie unser Bollwerk knacken können“, sagt Urosevic und hofft, dass sein Keeper Christopher Hesse den Kasten möglichst lange sauberhalten kann. Auf die Defensive zu setzen, könnte sich tatsächlich als probates Mittel erweisen, die Hünfelder ein bisschen zu ärgern. Das zeigt ein Blick auf die Tabelle der Hessenliga. Gerade mal sieben Treffer in sechs Spielen stehen da bei den Hünfeldern zu Buche. „Irgendwann wird bei uns die Kraft und auch die Konzentration nachlassen. Und das könnte dann der Schlüssel zum Erfolg für die Hünfelder werden“, bleibt Andelko Urosevic aber realistisch.

Ihm sei durchaus bewusst, dass man mit dem Tempo und der spielerischen Anlage des Gegners nicht mithalten könne. „Auch wenn es die Gäste eher als eine gute Trainingseinheit betrachten werden, wollen wir als Fußballer etwas erreichen“, sagt der FSG-Coach. Was die Offensive angeht, so ruhen seine Hoffnungen auf Manuel Schmidt, der nach seinem Kurzeinsatz in Heinebach morgen von Anfang an auflaufen soll. Marvin Schade wird allerdings wegen muskulärer Probleme ausfallen. Die Eisenbahnstädter hoffen auf eine große Kulisse. Maximal 250 Zuschauer sind erlaubt.

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