Fußball

Hettensen und Nörten im Halbfinale des Sparkasse Göttingen Cups

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Im Torjäger-Stil: Nörtens Lucas Duymelinck (links) hat abgezogen und trifft zum 1:0, die Grätsche von Grones Oliver Waas kann die SSV-Führung nicht verhindern. 

In den ersten beiden Viertelfinals des 15. Sparkasse Göttingen Cups haben sich die Favoriten durchgesetzt. Landesliga-Aufsteiger SSV Nörten bezwang Bezirksligist FC Grone vor knapp 300 Zuschauern 4:2 (3:2). Der erste Halbfinalist wurde im ersten Spiel auf dem Nörtener Platz ermittelt: Kreisligist FC Hettensen-Ellierode siegte gegen den SC Leinefelde 2:0 (1:0).

Torreich ging’s in der zweiten, gutklassigen Partie zwischen Nörten und Grone zu. Lucas Duymelinck traf zum 1:0 (18.), Oliver Waas (25.) glich per Foulelfmeter aus. Mit einem tollen Freistoß von halbrechts in die linke obere Torecke gelang Silvan Steinhoff das 2:1 (32.), das Simeon Dähling per Volleyschuss ausglich (43.). Tim Armbrecht gelang kurz vor dem Halbzeitpfiff mit einem Flachschuss in die lange Ecke die dritte SSV-Führung.

Nach dem Wechsel hatten Duymelinck und Leon Rüffer weitere Chancen für Nörten. Das 4:2 entsprang aber einem weiteren Foulelfmeter: Nachdem Duymelinck den Pfosten getroffen hatte, wurde Steinhoff gelegt – Dennis Zeibig hämmerte die Kugel hinter FC-Keeper Dennis Koch ins Netz. Nils Hillemann hatte das 5:2 auf dem Fuß, Grone konterte mit zwei Chancen für Lösekrug und Theilken. SSV-Trainer Jan Diederich: „Unsere Körpersprache hat gepasst, darauf können wir aufbauen. Mehrere Spieler haben sich gesteigert. In der ersten Halbzeit haben wir es aber verpasst, schon den Deckel draufzumachen.“

Im ersten Spiel des ersten Viertelfinal-Tages kam der FC Hettensen-Ellierode zu einem 2:0-Sieg gegen den SC Leinefelde (Landesklasse Thüringen, vergleichbar mit der Bezirksliga). „Eine Super-Team-Leistung“, war FC-Coach Jörg Franzke mächtig stolz auf seine Mannschaft, die weiter das Überraschungsteam des Turniers ist. „Wir wollten bei Leinefelde kein Tempo ins Spiel kommen lassen“, meinte der Hettenser Trainer weiter. „Mit dem Einzug ins Halbfinale haben wir auf keinen Fall gerechnet.“ Und das auch noch ohne etatmäßigen Torwart! Stammkeeper Philipp Schneider ist derzeit im Urlaub, zwei Ersatztorhüter standen wegen Verletzungen nicht zur Verfügung. So musste Mittelfeldmann Nicolas Döring zwischen die Pfosten – und hielt seinen Kasten sauber.

Für die Führung sorgte Hettensens Arne Wedemeyer in der 17. Minute mit einem Flachschuss aus acht Metern. Da war der sonst starke SC-Schlussmann Patrick Reimann machtlos. „Wir haben das Spiel über 90 Minuten dominiert“, meinte FC-Trainer Franzke zum weiteren Verlauf. Dennoch dauerte es bis zur 77. Minute, ehe die Entscheidung fiel – unglücklich aus Leinefelder Sicht, denn Dusty Dressler köpfte den Ball nach Flanke von Leif Steinkühler, der kurz zuvor den linken Pfosten getroffen hatte, zum 2:0 für den Northeimer Kreisligisten ins eigene Tor. So geht der Weg der Hettenser am kommenden Freitag mit dem Halbfinale in Grone weiter – und Nörtens ebenso!  gsd

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