2:2 in Schwalmstadt

FC Ederbergland steigt nach 2:2 in Schwalmstadt auf

Ziegenhain. Der FC Ederbergland hat es geschafft: Nach einem hart umkämpften 2:2 beim 1. FC Schwalmstadt steigt die Mannschaft von Trainer Wolfgang Werth in die Hessenliga auf – dank der um einen Treffer besseren Tordifferenz gegenüber den Gastgebern.

Als die Spieler nach dem Schlusspfiff ausgelassen feierten und Silvesterraketen in den Himmel schossen, stand Wolfgang Werth ein wenig abseits und beobachtete mit Tränen in den Augen das Geschehen. „Ich bin fix und fertig“, sagte der Trainer, für den es das letzte Spiel an der Linie war. „Das war heute High Noon Mittag am Abend.“

Werth spielte damit auf eine Partie an, die an Punkto Dramatik kaum zu übertreffen war. Und auf ein Spiel, in dem der FCE nach dem Seitenwechsel wie der sichere Verlierer aussah. Denn binnen zwei Minuten wurde aus einer komfortablen Ausgangsposition ein 0:2-Rückstand. André Meier (48.) und Ricardo Seck (49.) hatten Schwalmstadt in Sachen Aufstieg in die weit bessere Position gebracht.

Der FCE lässt es krachen: Dominik Karge und Felix Nolte im Rauch der Silvesterraketen. Foto: Kaliske

Ederbergland war am Boden und stand doch wieder auf. Wobei den Gästen auch ein zweifelhafter Elfmeter half, auf den Schiedsrichter Timo Wlodarczak nach einem Laufduell zwischen Steffen Bräutigam und Felix Nolte entschied. Dominik Karge ließ sich die Chance nicht entgehen und traf zum Anschluss (57.). Eine Minute später war dann alles wieder offen. Ingo Miß flankte von rechts, der Ball kam zu Oleg Schneider, der traf volley aus zwölf Metern zum Ausgleich. „Ich weiß, was wir können. Und deswegen habe ich immer an uns geglaubt“, erklärte der Torschütze die Rückkehr seines Teams. „Dass wir so zurückschlagen können, hat uns schon die ganze Runde ausgezeichnet“, sagte Werth.

FC Ederbergland gegen 1. FC Schwalmstadt

FC Ederbergland gegen 1. FC Schwalmstadt
FC Ederbergland gegen 1. FC Schwalmstadt © HNA
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Die Gastgeber waren nun merklich angeschlagen, hatten aber noch zwei große Chancen zum Ausgleich. Nach 71 Minuten ging ein Schuss von Nico Langhans einen Zentimeter am langen Pfosten vorbei, nach 86 Minuten kam Fabian Seck nach einem langen Freistoß von der Mittellinie zum Abschluss, sein Volleyschuss ging aber einen Meter über das Tor. Auf der Gegenseite beschränkte sich Ederbergland zunächst auf die Defensive und setzte vorne nur durch einen Freistoß von Felix Nolte einen Akzent (80.). Schwalmstadt packte in der Schlussphase die Brechstange aus – ohne Erfolg. Nach 96 Minuten kannte dann der Jubel bei den Gästen und ihren zahlreichen mitgereisten Fans keine Grenzen mehr. Noch fast eine Stunde nach dem Abpfiff tanzten die Spieler auf der Höhe des Mittelkreises und genossen den Aufstieg. Ihr Trainer war nur noch „schweinestolz“ auf seine Mannschaft und sprach auch dem Gegner ein Lob aus. „Das war ein Spiel absolut auf Augenhöhe. Als Sieger gehst du heute freudestrahlend nach Hause, als Verlierer bist du ganz, ganz arm dran.“

Von Thorsten Spohr

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