Kreisfußball Göttingen-Osterode

Hirsch gleicht für FC Niemetal in Dransfeld noch aus

Dennis Schob flankt, doch Dransfelds Nikolas Malecha hat etwas dagegen.
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Hart umkämpftes Duell in der Samtgemeinde Dransfeld: Hier versucht Dennis Schob zu flanken, doch Dransfelds Nikolas Malecha hat etwas dagegen.

Ein verwandelter Elfmeter mit dem Schlusspfiff bescherte dem FC Niemetal beim 1:1 (0:1) im Altkreisderby der 1. Fußballkreisklasse C beim DSC Dransfeld einen späten Punkt.

Dransfeld – Die Partie begann gleich mit einem echten Aufreger: Als Nils Quentin in der 6. Minute freigespielt wurde und allein auf den diesmal wieder im DSC-Tor stehenden Jonas Wolter zuging, stürmte dieser als letzter Mann aus seinem Kasten heraus und holte den FC-Angreifer unmittelbar vor der Strafraumgrenze von den Beinen. Weil Quentin den Ball kurz vorher mit dem linken Außenrist an Wolter vorbei auf den Weg in Richtung Tor gebracht hatte und das Leder wohl auch dann nicht mehr erreicht hätte, wenn er selbst an Wolter vorbeigekommen wäre, sah Schiedsrichter Christos Sideras von einem Platzverweis für den DSC-Schlussmann ab und beließ es bei einer Verwarnung. Ein Umstand, der sowohl die FC-Spieler als auch ihre Anhänger auf die Palme brachte und gleich für mächtig Feuer in diesem stets aufs Neue umkämpften Derby sorgte.

So war es denn auch kein Wunder, das Schiri Sideras auch in der Folgezeit immer wieder im Mittelpunkt der Geschehnisse stand. Und zwar in einem Spiel, in dem die Gäste mehr Spielanteile hatten und mit einem Freistoß von Dennis Schob, der an den Pfosten klatschte, auch die erste dicke Torchance (7.). Den ersten Treffer der Partie erzielten jedoch die Dransfelder. Bei einem Freistoß von Jan-Niklas Otte von jenseits der Mittellinie unterlief FC-Aushilfskeeper Manuel Gerelt, der eigentlich Mittelfeldspieler ist, den Ball, sodass sich das Leder in die Maschen senkte. Ein Geschenk, das die Hasenmelker nur allzu gerne annahmen und das für Stimmung beim heimischen Anhang sorgte (26.).

Nachdem mehrere hart geführte Zweikämpfe anschließend immer wieder für Unterbrechungen gesorgt hatten und der Unparteiische bei zwei Fouls im Dransfelder Strafraum beide Augen zugedrückt hatte, drohte ihm die Partie kurzzeitig aus den Händen zu gleiten. Mit mehreren gelben Karten (insgesamt zeigte er vier auf jeder Seite) bekam er das Geschehen aber wieder in den Griff. Auch im zweiten Durchgang hatten die Niemetäler mehr vom Spiel, ohne jedoch (mit Ausnahme eines 20m-Schusses von Mats Meier, den Wolter glänzend parierte) echte Gefahr auszuüben.

Und als alle bereits dachten, die Gastgeber könnten den Sieg über die Zeit schaukeln, krachte es doch noch in ihrem Strafraum. Bei einem Zweikampf traf der eingewechselte Hinrich Ilse sowohl den Ball als auch den Fuß seines Gegenspielers Dennis Schob, woraufhin Christos Sideras keine andere Wahl blieb, als auf den Punkt zu zeigen. Eine Chance, die sich Dennis Hirsch nicht entgehen ließ. Und ein spätes Tor, das die Gäste in einen kollektiven Jubelrausch versetzte und bei den Dransfeldern für versteinerte Minen sorgte.

Behielt in letzter Minute die Nerven: Dennis Hirsch, traf per Strafstoß zum Ausgleich.

Dransfelder SC: Wolter – Malecha, Wilde (67. Henrik Ilse), Wiesner, Otte – Magerhans – Biniam (83. Ibrahim), Pein, Mielenhausen, Bötte (59. Hinrich Ilse) – Vasiljevic (57. Diel).

FC Niemetal: Gerelt – Knop (75. Treger), Wolny, Schäfer, Hirsch – Krause – Mechmershausen (50. Kleinhans), Riemenschneider, Schob, Meier – Quentin.

Schiedsrichter: Christos Sideras - Zuschauer: 250 Tore: 1:0 Otte (26.), 1:1 Hirsch (90./FE). (Per Schröter)

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