Das zehnte Endspiel steigt Dienstag ab 17 Uhr im Auestadion

HNA-EAM-Cup: Auf geht’s ins Finale

Im Halbfinale: Milian Herbst und die JSG Nieste/Staufenberg sicherten im Neunmeterschießen den Finaleinzug.

Kassel. Zwei Vorturniere haben sie bereits gespielt, nun geht’s in das große Finale beim HNA-EAM-Cup 2016 im Kasseler Auestadion.

Das Endspiel steigt am Dienstag vor dem Freundschaftsspiel zwischen dem KSV Hessen Kassel und dem Bundesligisten 1. FC Köln.

Anpfiff der Partie zwischen den F-Jugend-Teams der JSG Edermünde/Brunslar/Wolfershausen/Besse und der JSG Nieste/Staufenberg ist um 17 Uhr. Schirmherr der zehnten Turnierauflage ist KSV-Profi Tobias Damm.

„Da wir in der Fairplay-Liga keine richtige Meisterschaft ausspielen, ist der HNA-EAM-Cup schon ein absoluter Höhepunkt für die Kinder“, sagt Thorsten Schönewolf, Trainer der JSG Nieste/Staufenberg. Besonders das stark besetzte Teilnehmerfeld in der Endrunde ist Schönewolf in Erinnerung geblieben: „Wenn sich fast alle Mannschaften auf so einem guten Niveau bewegen, bringen die Spiele die Kinder richtig weiter.“ Im Halbfinale lieferten sich die Niester ein packendes Neunmeterschießen mit dem VfL Kassel, der seit der G-Jugend immer wieder als ärgster Konkurrent von Schönewolfs Mannschaft auftritt. Übrigens: Im gesamten Turnierverlauf kassierten die Niester kein Tor aus dem Spiel heraus.

Die 0:1-Niederlage gegen den Finalgegner Nieste/Staufenberg in der Gruppenphase will Olaf Heerdt nicht zu hoch hängen. Der Trainer der JSG Edermünde/Brunslar/Wolfershausen/Besse sagt: „Wir waren damals schon für das Halbfinale qualifiziert. In diesem Spiel sehe ich uns auf Augenhöhe.“

Die Spannung steigt

„Noch überwiegt die Vorfreude, beim Einlaufen ins Aue-stadion wird die Anspannung sicherlich steigen. Für die Kinder ist so ein Stadion natürlich völlig ungewohnt“, sagt Schönewolf. Nicht ungewohnt, aber trotzdem völlig anders wird das Einlaufen ins große Rund für Schönewolf selbst: „Ich habe selbst neun Jahre in diesem Stadion gespielt. Jetzt meinen Sohn Lasse dort zu sehen, ist natürlich eine ganz spezielle Situation für uns beide.“

Die Edermünder sind bestens vorbereitet: „Wir haben einige Unterstützer mobilisiert. Die F3-Jugend, die nächstes Jahr die Endrunde ausrichten würde, falls wir gewinnen, ist auch im Stadion“, sagt Heerdt.

Ehrung auf großer Bühne

Die Siegerehrung, bei der natürlich auch das unterlegene Team dabei ist, findet in der Halbzeitpause der Partie Kassel gegen Köln statt. Vor den dann sicherlich gut gefüllten Rängen folgt eine Ehrenrunde über die Tartanbahn. „Die Kinder können stolz und glücklich sein. Hoffentlich bleibt viel hängen“, sagt Heerdt.

„Das bessere Team soll gewinnen. Dann können sowohl Verlierer wie Gewinner die Ehrenrunde mit lachenden Gesichtern genießen“, schaut Schönewolf voraus. (pgd)

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