KSV Hessen und JSG Hombressen/Udenhausen bestreiten Endspiel

Finale des HNA-EAM-Cups: Auch für sie geht’s heute um den Pokal

Sie wollen heute jubeln: Ab 17 Uhr spielen der KSV Hessen (in schwarz) und die JSG Hombressen/Udenhausen (Namen siehe Hintergrund) im Finale des HNA-EAM-Cups. Foto:  Schachtschneider

Kassel. Bevor heute um 19 Uhr das Hessenpokalfinale zwischen dem KSV Hessen und Gießen angepfiffen wird, steigt zwei Stunden vorher bereits der Höhepunkt für zwei F-Jugendteams.

Ab 17 Uhr kämpfen der KSV Hessen und die JSG Hombressen/Udenhausen im Endspiel des HNA-EAM-Cups um den Pokal. Mehr als 1000 Kinder aus über 80 Mannschaften der gesamten Region waren seit Mitte April am Ball, um einen der beiden Plätze im Finale zu erreichen.

DAS IST DER KSV 

Spielfreude pur – so könnte das Motto der Mini-Löwen lauten. Meist läuft der Ball schnell und direkt über mehrere Stationen, ohne dass der Gegner eingreifen kann. Mit Antonio Jozanovic als Toptorschützen und Spielgestalter sowie den pfeilschnellen Henrik Peter und Luca Joel Schneppe über die Außenpositionen hat der KSV vor allem seine Stärken in der Offensive.

„Wir wollten ins Endspiel zu Hause, das haben wir geschafft. Alles weitere ist nun Zugabe – die Chancen stehen 50:50“, sagt Trainer Klaus Lux. Und weiter: „Gegen Hombressen müssen wir den Ball laufen lassen und schnell abgeben. Eins-gegen-eins-Situatioen sollten wir vermeiden.“

DAS IST DIE JSG 

Kampf ist Trumpf – so präsentierte sich die JSG Hombressen/Udenhausen besonders beim 2:1 im Halbfinale gegen den KSV Baunatal. Das Team aus dem Kreis Hofgeismar/Wolfhagen hat viele Spieler mit harten Schüssen, die auch aus der Distanz treffen. Die Tore sind meist auf mehrere Schultern verteilt, so gelangen Owen-Luis Wenzel und Marek Dörr bei der Endrunde jeweils zwei Treffer.

„Wir stehen nicht unter Druck und gehen ganz locker ins Finale. Prinzipiell sind wir eine sehr spielstarke Mannschaft, allerdings werden wir gegen den KSV auch mal den einen oder anderen langen Ball spielen müssen“, sagt Trainerin Ina Plaum. Mit zwei Bussen werden sie anreisen und „ein bisschen Musik hören, um die Nervosität in Grenzen zu halten“, erklärt Plaum die Vorbereitung.

DAS SIND DIE SIEGER 

Während die JSG Hombressen/Udenhausen das erste Mal im Jugendcup-Finale steht, ist es für den KSV der dritte Anlauf, den Pokal zu holen. Und das waren die bisherigen Sieger: 2007 FSC Lohfelden, 2008 SG Reinhardshagen, 2009 und 2010 KSV Baunatal, 2011 VfL Kassel, 2012 JSG Calden/Meimbressen, 2013 Eintracht Baunatal, 2014 TSV Wolfsanger.

DAS GIBT ES SONST NOCH 

KSV-Kapitän und Jugendcup-Schirmherr Tobias Becker wird mit den Teams einlaufen und sich die ersten Minuten des Finales anschauen. Beide Mannschaften dürfen sich als Preis über eine Fahrt zu einem Bundesliga-Spiel freuen, zudem versprach der Präsident des Hessischen Fußball-Verbandes und Jugendcup-Schirmherr Rolf Hocke dem Gewinner ein Wochenende in der Sportschule Grünberg. Die offizielle Siegerehrung wird in der Halbzeitpause des Hessenpokalfinales stattfinden.

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.