Kommentar zum Jugendcup: Ein ganz eigener Reiz

Der KSV Hessen gewann erstmals den HNA-EAM-Cup im Auestadion, nach einem 6:1 (1:1) im Finale gegen die JSG Hombressen/Udenhausen. Ein Kommentar von HNA-Redakteur Frank Ziemke

Warum wir diesen Jugendcup so mögen? Vielleicht aus diesem Grund: Weil Fußball in der F-Jugend einen ganz eigenen Reiz hat. Ein gewisser Drang zur Ernsthaftigkeit ist bereits erkennbar. Doch er paart sich mit ganz viel kindlicher Begeisterung. Der Spaß am eigenen Tun ist genauso wichtig wie das Ergebnis. Sicher, oft fließen im Laufe eines solchen Mamutturniers Tränen der Enttäuschung - die Minuten später aber wieder vergessen sind. Spätestens dann, wenn da irgendwo ein Ball ist, dem man nachjagen kann.

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Der Jugendcup ist auch ein Familienereignis. Fast tausend Kinder aus der gesamten Region nehmen teil und mit ihnen meist die gesamte Familie. Wenn Hombressen/Udenhausen zum Finale mit zwei Bussen anreist, dann ist das ebenso schön wie die Tore im Endspiel.

Bemerkenswert von Jahr zu Jahr: Die Faszination, die das Auestadion auf die Kinder ausübt. Viele, die in diesem Finale auflaufen, sind aus Vorfreude tagelang aufgekratzt. Da interessiert es nicht mal, dass zum Zeitpunkt der Partie kaum Zuschauer da sind. Aber es ist die Magie des Stadions, der Tribünen, des Flutlichts, die Wirkung zeigt. Und in vielen den Traum weckt, später selbst in großen Stadien zu spielen.

Weil wir all das von Jahr zu Jahr erleben, und dazu noch spannenden und guten Sport, darum mögen wir den Jugendcup. Im kommenden Jahr findet er bereits zum 10. Mal statt. Wir freuen uns darauf!

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