Spaß, Spannung und jubelnde Niederaulaer

Die Freude war groß bei den Jungs des JFV Aulatal Niederaula nach dem Finalsieg über Schenklengsfeld. Nun dürfen sie den Kreis bei der Endrunde des HNA-EAM-Cups am 9. Mai in Wolfsanger vertreten.

Rotenburg. Den Kreisentscheid beim HNA-EAM-Cup haben die F-Junioren-Fußballer des JHV Aulatal Niederaula gewonnen. Sie bezwangen im Finale Vorjahressieger TSV Schenklengsfeld 1:0 und sind für die Endrunde in Wolfsanger qualifiziert.

Es ging spannend zu während der drei Stunden, in denen sich die Rotenburger Ausrichter wie im Vorjahr als gute Gastgeber erwiesen. Ab dem Halbfinale gab es nur noch Siege mit einem Tor Differenz. Zum Glück musste keine Entscheidung im Siebenmeterschießen fallen, sonst wären sicherlich Tränen geflossen.

So aber hatten alle Kinder in erster Linie Spaß und reichlich Gelegenheit, zu kicken. Denn auch wer nach der Vorrunde ausschied, durfte viermal antreten.

Während sich in der Gruppe B die JSG Rotenburg/Braach und der SC Lispenhausen souverän durchsetzten, gab es in der Gruppe A ein echtes Endspiel ums Weiterkommen. In diesem hatte der TSV Schenklengsfeld mit 1:0 das glücklichere Ende für sich. In dieser heiß umkämpften Partie gab es auch die einzige strittige Szene des Tages. Die Hersfelder Bank forderte kurz vor Schluss vehement wie vergeblich einen Elfmeter. Ein Remis hätte gereicht, um ins Halbfinale vorzustoßen.

In diesem hatten die Schenklengsfelder dann ebenfalls wieder die Nase mit 1:0 vorne - diesmal gegen die bis dahin ungeschlagenen Gastgeber von der JSG Rotenburg. Eine Einzelaktion des starken Hannes Heimeroth entschied.

Parallel dazu setzte sich auf dem Nebenplatz der JFV Niederaula Kirchheim mit 1:0 gegen den SC Lispenhausen durch. Julian Harberg erzielte den einzigen Treffer.

Das Spiel um Platz drei wurde damit zum Rotenburger Lokalderby. Hier gab es für die Jungen mehr Treffer zu bejubeln. Die Lispenhäuser hatten nach einem offenen Schlagabtausch mit 2:1 das bessere Ende für sich. Die Führung des SCL durch Liam Schaub glich Foedor Putivtsev aus. Sarkir Erkan gelang das 2:1 für das Team aus dem Stadtteil.

Vor dem Finale hatte Karsten Röth, der Trainer des JFV Aulatal Niederaula, kein gutes Gefühl. Am Vorabend hatte seine Mannschaft noch ein Punktspiel bestritten. „Die Jungs sind platt“, ahnte er. Doch sie waren auch konterstark, wie Felix Hofmann beim 0:1 zeigte. Der TSV Schenklengsfeld drängte auf das 1:1, scheiterte aber bei Hannes Heimeroths Kopfball an der Latte.

Kreisentscheid Rotenburg beim HNA-EAM-Cup

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