3:1 nach Verlängerung - Zwischen Stolz und Frust

Jugendcup: KSV Baunatal gewinnt das kleine Finale gegen Wolfsanger

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Augen zu und durch: Baunatals Mika Khadr (links) und Wolfsangers Eslem Sarioglu im Zweikampf.

Kassel. Nach der bitteren Halbfinalniederlage bewies der KSV Baunatal nochmals Moral und gewann das Spiel um Platz drei mit 3:1 (1:1) nach Verlängerung gegen den TSV Wolfsanger.

Von Beginn an drückte der Favorit auf den Führungstreffer, scheiterte aber immer wieder an TSV-Schlussmann Melek Mehrzi. Bis zur verdienten Baunataler Führung sollte es aber neun Minuten dauern, ehe Can Saalmann einen Pass von Ledjon Susuri über die Linie drückte.

Aber wie schon im Halbfinale kassierte der KSV postwendend den Ausgleich. Kujtim Cumulay traf mit einem Abstauber, der den Gang in die Verlängerung bedeutete. In der hatten die Baunataler dann die bessere Luft. Mit einem Eigentor brachten die Gastgeber den KSV bereits in der ersten Minute der Verlängerung auf die Siegerstraße, nur eine Minute später erzielte Mika Khadr mit einer herrlichen Direktabnahme den 3:1-Endstand,

„Es war sehr schwierig, nach einem solchen Halbfinale noch mal zu spielen. Deshalb ziehe ich den Hut vor meinem Team“, lobte Baunatals Trainer Hüseyin Gökbel. Der Frust über die Niederlage war den KSV-Kickern aber noch anzumerken. „Kämpfen hat seine Grenzen, und Hombressen hat einfach zu hart gespielt“, so Gökbel. Bei den Gastgebern war man indes absolut zufrieden mit dem Turnier. „Wir sind die viertbeste Mannschaft der Region“, erklärte Trainer Christian Stakalies.

Von Max Seidenfaden

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