Eon-Mitte-Cup: Die Teams des Auftaktturniers beim VfL Kassel

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Sie setzen auf den Heimvorteil: Am Hochzeitsweg empfängt der VfL Kassel die gegnerischen Mannschaften zum Vorrundenturnier des Jugendcups.
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Der VfB/Viktoria Bettenhausen verfügt über viel Erfahrung beim Jugendcup. Schließlich war ein Großteil des Teams schon im vergangenen Jahr mit dabei. Und daher wissen die jungen Akteure, was sie erwartet. Seit drei Jahren spielt die Mannschaft zusammen und verfügt über einen großen Zusammenhalt. Die Stärke der Bettenhäuser liegt in der Offensive. Zu einer besonderen Methode greift VfB-Trainer Manuel Rueda, der selbst für den CSC 03 spielt. Er hat keinen festen Kapitän bestimmt, sondern das Amt wechselt von Spiel zu Spiel, sodass jeder Akteur einmal Verantwortung trägt. (kp)
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Kämpfen bis zum Schluss heißt das Motto beim FSV Kassel. „Von der Moral und dem Kampfgeist unserer Mannschaft kann sich so mancher älterer Spieler noch eine Scheibe abschneiden“, erklärt der FSV-Trainer Sascha Jeschik stolz. Vor jedem Spiel schwört sich das Team mit ihrem „FSV“-Kampfschrei ein und motiviert sich. Die Vorfreude auf den Jugendcup ist riesig. Für eine gute Platzierung hofft der FSV vor allem auf Antreiber Luca Cavicchia, der aus dem Mittelfeld für Druck sorgen soll. Den Rücken freihalten wird ihm dabei Abwehrchefin Sarah Kobeissi, die schon so manchem männlichen Kontrahenten Respekt einflößte. (max)
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Der KSV Hessen Kassel hat sich beim Jugendcup einiges vorgenommen: Der Turniersieg ist das klare Ziel. „Die Jungs wollen immer gewinnen und sind heiß auf den Cup“, sagen die Trainer Eser Kazak und Parham Nasseri. Torwart Celvin Sander ist besonders motiviert: Er möchte den TSV Süsterfeld/Helleböhn schlagen, der von seinem Vater trainiert wird. Im Angriff hofft man auf die Tore von Marco Trogolic. Der Spaßvogel des Teams, Eren Akpinar will Marco Konkurrenz machen und kündigte viele Tore an. Im Mittelfeld setzt der KSV auf gutes Zusammenspiel von Dorian Bojic und Alen Bas. (max)
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Teamgeist, Ehrgeiz, und Spaß am Spiel - Attribute, die Fortuna Kassels Team auch in diesem Jahr vereint. „Die Mannschaft ist ein eingeschworener Trupp, die Jungs wollen dazulernen und kommen regelmäßig ins Training. Die Einstellung ist super“, freut sich die Co-Trainerin Tanja Cornelius. Grundlage dafür ist die Tatsache, dass nahezu alle Spieler schon seit fast zwei Jahren zusammen spielen. Wohl wissend, dass ein gutes Gruppenklima Basis einer jeden Erfolgsmannschaft ist, hat man sich bei der Fortuna einiges vorgenommen: „Wir wollen bis ins Finale kommen. Das ist unser großer Ziel“, zeigt sich Cornelius selbstbewusst. (de)
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In Dennis Wespatats F-Jugend-Fußballmannschaft herrscht ein ganz besonderer Geist: Der Trainer schwört auf den Zusammenhalt seiner Truppe. „Und kämpfen können sie“, sagt er über sein Team, dessen Kampfname „die Wölfe“ ist. So wollen sich die jungen Kicker aus Harleshausen beim Jugendcup durchbeißen. Dennoch ist für die Wölfe noch etwas anderes wichtig: „Bei uns steht das Erlebnis vor dem Ergebnis“, sagt der Trainer. Die meisten Spieler der SVH besuchen in der Schule am Jungfernkopf eine Klasse und sind somit bestens miteinander vertraut. Das wirkt sich auch auf dem Fußballplatz aus. „Am gefährlichsten sind unsere weiten Schüsse“, verrät der Trainer. Die werden oft vom Kleinsten, Kelvin Kirchner Gonzales aufgelegt. Wespatat muss dabei auch mal genau hinschauen, wer da gerade einen Schuss abgibt: In seinem Team sind nämlich gleich zwei Zwillingspaare. „Moritz und Lukas Flotho sind unsere Pferdelungen und Jonas und Lukas Harz wuseln sich vorn so durch“, sagt der Trainer über sein Doppel-Doppelpack. Jonas und Lukas sind allerdings eineiig: „Da muss schon einer beim Friseur gewesen sein, um zu wissen, wer da gerade ein Tor geschossen hat“, sagt Coach Wespatat. (prc)
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Der Spielverein 06 geht in diesem Jahr mit einer Truppe in den Jugendcup, die sowohl auf Kinder des jüngeren als auch des älteren Jahrgangs setzt. So finden sich einige Spieler des Jahrgangs 2003 im Kader der Rothenditmolder. Ob das ein Nachteil ist? „Nicht unbedingt“, sagt Trainer Alex Römer, „mit Xhavier Ahmeti haben wir einen im Prinzip noch G-Jugendlichen, der allerdings bereits bei uns seine Tore schießt.“ Sein großer Bruder Rhinor stärkt die Abwehr. „Wir sehen uns eher als Außenseiter“, schätzt Römer sein Team ein. Ob es einen Überraschungserfolg landen kann, hänge von der Tagesform ab. (de)
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Wer steht beim SV Nordshausen eigentlich im Tor? Die Antwort: Eigentlich jeder mal. „Wir entscheiden das immer kurzfristig“, sagt Frank Habedank, Trainer des SVN mit einem verschmitzten Lächeln. Wer also möchte, kann sich zwischen den Pfosten beweisen. Bis auf Hannah Sälzer und Lionel Michelis kam jeder schon zu der Ehre. Den Winter über haben die 16 Jungs und zwei Mädchen nur dreimal in der Halle trainieren können, deshalb sind sie auf den Sportpatz an der Dönche ausgewichen, wo zweimal die Woche trainiert wird. Abgehärtet sind sie also, um beim Jugendcup auch zu bestehen. (prc)
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Eine neu zusammengesetzte Mannschaft hat Ferdi Sander, Trainer des TSV Süsterfeld/Helleböhn, zur Verfügung. Denn ein Teil der Mannschaft spielte in der vergangenen Saison noch in der F-Jugend des VfB Süsterfeld. Nach dem der VfB insolvent ging, gründete der eigentliche Turnverein in Helleböhn Ende 2010 eine Fußballsparte, in der die jungen Spieler aufgenommen wurden. Der andere Teil der Mannschaft besteht aus neuen Spielern. Dennoch hebt Sander vor allem den großen Teamgeist seiner Mannschaft hervor. Die Süsterfelder setzen beim Jugendcup auf ihre mannschaftliche Geschlossenheit. (kp)