SC Willingen Futsal-Kreismeister – 1:0-Erfolg im Finale gegen Ense/Nordenbeck

Hoffmanns goldenes Tor

SC Willingen: (hinten v.l.) Ulrich Schwalenstöcker, Steffen Butterweck, Johannes Hoffmann, Sebastian Kesper, Ernst-Constantin Kesper, Lothar Stiehl (Waldecker Bank). Unten v.l.: Philipp Ullbrich, Christoph Keindl, Sven Engelhardt, Max Ullbrich und Maskottchen Lisann Schwalenstöcker. Foto:  zmp

Buchenberg/Herzhausen. Der Verbandsligist SC Willingen wurde am Sonntag in der Herzhäuser Großsporthalle seiner Favoritenrolle gerecht und wurde neuer Waldecker Futsal-Hallenkreismeister 2012.

Im Finale bezwangen die Upländer Kreisligist SSG Ense/Nordenbeck mit 1:0. Rang drei belegte Titelverteidiger FSG Buchenberg/Ederbringhausen mit einem 3:2 im sofortigen Entscheidungsschießen gegen die SG Adorf/Vasbeck.

Das Finale in der Sporthalle lebte vorwiegend von der Spannung. Im Turnierverlauf sahen die Zuschauer sicherlich hochklassigere Partien. Der Verbandsligist kontrollierte Ball und Gegner, der Kreisligist setzte Kampfkraft dagegen. Die Upländer waren vor den schnellen SSG-Angreifern gewarnt.

So war es Johannes Hoffmann, der Mitte der Spielzeit für das entscheidende Tor sorgte. Ense/Nordenbeck stemmte sich gegen die drohende Niederlage, doch der SC brachte den Vorsprung mit Cleverness und Routine über die Zeit und durfte sich anschließend bei der Siegerehrung über Sieger- und Wanderpokal und über die 250 Euro Prämie freuen.

Die stärkste Leistung zeigten die Upländer im Halbfinale gegen den Ex-Futsalsieger SG Adorf/Vasbeck, der beim 0:3 kaum eine Chance hatte. Gastgeber FSG Buchenberg/Ederbringhausen musste gegen die SSG Ense/Nordenbeck eine 0:2-Niederlage einstecken. Die Gastgeber waren im Viertelfinale am torreichsten und spannendsten Spiel beteiligt. Gegen den Gruppenligisten SG Bad Wildungen/Friedrichstein lieferte sich der Kreisoberligist einen offenen Schlagabtausch mit wechselnden Führungen. Ein Tor von Florian Heine vier Sekunden vor Schluss zum 4:3 sorgte für mächtig Stimmung in der Sporthalle.

Lütersheim sagt ab

Mit einem Melderekord von zwölf Mannschaften war die vierte Auflage gestartet und brachte erfreulich faire Begegnungen. Die Freude trübte etwas die Absage des TSV Lütersheim am späten Vorabend des Turniers, so dass kein Ersatzteam mehr nominiert werden konnte. Um nicht eine Mannschaft mit zwei Spielen ausscheiden zu lassen, wurde in der B-Gruppe eine doppelte Punktrunde gespielt.

Gastgeber SV Buchenberg hatte das Turnier gut organisiert und hätte sicherlich eine größere Zuschauerkulisse verdient gehabt. (zmp)

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