Bei der Vorrunde der Fußball-Hallenkreismeisterschaft gab es gleich einige Überraschungen

Hohe Luft beeindruckt die Gegner

Na dann Prost: Für David Padilla von Español Bebra, der das 3000. Tor aller Hallenkreismeisterschaften schoss, gab’s von Kreis-Pressewart Thomas Becker ein kleines Präsent.

OBERSUHL. Nach 84 Spielen unterm Hallendach stehen zwölf Teilnehmer der Zwischenrunde, die am nächsten Sonntag ebenfalls in der Oberuhler Großsporthalle stattfindet, fest. Den stärksten Eindruck hinterließ am Sonntagnachmittag dabei der FSV Hohe Luft, der keinen Punkt abgab und auch kein Gegentor kassierte.

Dabei legten weder der FSV, noch die anderen vermeintlichen Favoriten alle Karten auf den Tisch. Spannend ging es auf jeden Fall in Gruppe 4 zu. Der TSV Lengers fegte Oberaula mit 3:0 und die Hersfelder Hessen gar mit 5:1 vom Platz. Doch nach dem 3:1 gegen den Kreisoberligisten ESV Weiterode ging dem TSV die Luft aus. Gegen Hohenroda kassierte man 15 Sekunden vor der Schlusssirene durch Sascha Schleinig das 0:1. Im letzten Spiel hätte man das Ruder noch einmal herumreißen können, doch die Minimalisten aus Hohe Luft brachten das 1:0 durch Tobias Habryla über die Runden. Überzeugend auch die Leistung des SV Heenes, der der SG Hessen/SpVgg. Hersfeld ein 1:1 abtrotzte (Tore: Markus Bandle (SV) und André Deneke). Die Hessen fingen sich nach dem schwachen Start und sprangen als Dritter noch auf den Zug Richtung nächste Runde.

Dem Vormittag drückten in der Staffel 3 die Rotenburger Vertreter SG Heinebach/Osterbach, ESV Hönebach und Gazi Antep Bebra ihren Stempel auf. Im letzten Spiel sicherte Bastian Stöckers Treffer gegen Gazi Antep den Gruppensieg. Hönebach verpatzte zwar beim 0:3 gegen die Bebraer (Tore: Erdan Kahrmann, Ilker Gök (2)) den Auftakt, kam aber auf Touren und sicherte sich noch Platz zwei.

Zum Auftakt am Samstag standen sich in der Staffel 1 vier C- und drei B-Ligisten gegenüber. Der SV Kleinensee wurde auch dank der Treffsicherheit von Mario George (4) seiner Favoritenrolle gerecht und sicherte sich Platz eins vor der SG Breitenbach. Die SG holte sich im letzten Spiel, nach Toren von Sven Rüger und Parick Barscke gegen den SC Lispenhausen, die entscheidenden Punkte. Die Rotenburger Vorstädter hatten zwar mit Stefan Gunkel, der alleine gegen Raßdorf fünfmal traf, mit sieben Toren den treffsichersten Spieler in ihren Reihen, blieben aber bei nur zwei Siegen unter ihren Möglichkeiten. Dennis Schneider war beim C-Liga-Primus TSV Wölfershausen der Garant für den dritten Rang. Sieben von insgesamt acht Treffern gingen auf sein Konto. Ob Español Bebra, mit zehn Punkten im Moment bester Vierter, in der Zwischenrunde dabei ist, entscheidet sich erst am Samstag, nach den Spielen der fünften Gruppe.

Gastgeber scheidet aus

Enttäuschend am Nachmittag dann das Abschneiden des Lokalmatadors SG Wildeck und der FSG Bebra. Hinter Kalkobes und Sorga/Kathus landeten sie auf den letzten Plätzen. Sieger wurde hier erwartungsgemäß Titelverteidiger Niederaula/Hattenbach vor dem wieder überzeugenden TSV Herfa und dem VfL Philippsthal. Einen etwas faden Beigeschmack hatte dabei das Aufeinandertreffen des VfL und der SG, als man ergebnisorientiert spielen wollte. Jeweils ein Eigentor untermauerte dies beim letztendlich zweifelhaften 2:1-Erfolg der Niederaulaer. (bt)

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