Hessenliga: 1:3-Heimpleite gegen FSV Frankfurt II, Nolte verschießt Elfmeter

FCE jetzt Tabellenletzter

Und wieder liegt der Ball im Tor: Torwart Sebastian Wack (rechts) und Marco Kowacevic können nicht mehr eingreifen. Nach der 1:3-Niederlage gegen den FSV Frankfurt II steht der FC Ederbergland jetzt auf dem letzten Tabellenplatz. Foto: Kaliske

ALLENDORF-EDER. Die Rote Laterne des Tabellenschlusslichts der Fußball-Hessenliga hängt seit gestern Nachmittag im Oberen Edertal. In Allendorf unterlag der FC Ederbergland dem FSV Frankfurt U23 mit 1:3 (0:1). Dabei hätte die Heimelf sogar in Führung gehen können und verschoss beim Stand von 0:1 einen Elfmeter. Es war wieder einmal mehr drin.

„Es fehlt das Tor“, resümierte FCE-Trainer Christian Hartmann nach dem Spiel die Partie mit einem Satz. Einen Torerfolg hatte zwei Mal Felix Nolte auf dem Fuß. Zum einen legte der Angreifer nach schönem Solo freistehend vor Gästekeeper Jannis Pellowski den Ball auf den gedeckten René Eickhoff quer, der nicht mehr ans Leder kam (10.) und zum zweiten verschoss er einen an ihm selbst verursachten Foulelfmeter. Es war zwar ein strammer Schuss, doch Pellowski war mit dem den halbhohen Ball nicht zu schlagen.

Die Ederbergländer hatten lange Zeit den favorisierten Gästen auf dem tiefen Rasen der Beetwiese das Leben nicht nur schwer gemacht, sondern in der Anfangsphase für ausgeglichene Verhältnisse gesorgt. Die Partie verlief zu Beginn ausgeglichen, bei dem sich die Gäste nicht wie im Hinspiel in Pass-Orgien versuchten, sondern auch den klaren, aber technisch sauberen Ball spielten.

Schon vor Noltes Riesenchance hätte es auf beiden Seiten klingeln können, aber sowohl der emsige Emre Nefiz für Frankfurt (6., 9.) als auch Tim Biesenthal auf der Gegenseite (8.) zielten daneben. Als Frankfurts Lukas Ehlert Schuss (14.) gerade noch zur Ecke abgeblockt wurde (14.), kehrte etwas Ruhe in den Strafräumen ein. Erst als Nefiz (28.) durch eine Unachtsamkeit im Strafraum des FCE schön freigespielt wurde und er seine Chance zur Führung nutzte, wurde Frankfurt souveräner und diktierte bis kurz vor dem Seitenwechsel das Spiel. In Minute 43 setzte Nolte zu einem Solo an, an dessen Ende er von Pellowski gefoult wurde. Der vom Gefoulten selbst geschossene Strafstoß nahm das bekannte Ende.

Der zweite Abschnitt begann wieder mit Chancen für Nefiz und auf der Gegenseite für Oleg Schneider. Die Spielweise der Frankfurter war deutlich auf Kontrolle ausgelegt. Dabei wurden die Angreifer immer wieder steil vor das von Keeper Sebastian Wack gehütete FCE-Tor geschickt. So auch nach einer Stunde Spielzeit, als David Hoilett eine Konter zum 0:2 einlochte. Der FCE warf analog zum Hinspiel – auch hier lag der FCE 0:2 zurück und schaffte ein zwischenzeitliches 2:2 – alles nach vorn. Entsprechend verwundbar blieb der Gastgeber bei Kontern. Ein Ballverlust in der Vorwärtsbewegung, ein schneller Pass auf Dustin Ernst und es stand 0:3 (79.). Dass nach einem Freistoß von Oleg Schneider (86.) der Ball zum 1:3 ins Tor rutschte und nur eine Minute später das Leder im Anschluss an eine Ecke erst auf der Line geklärt wurde, hätte die Partie noch einmal spannend machen können.

Von Wilfried Hartmann

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