Wunschkandidat von Spielern und Vorstand

Jörg Büchse geht als Trainer zu Eintracht Edertal

Trainer Jörg Büchse nachdenklich am Spielfeldrand
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Die Farbe des Kapuzenpullovers passt schon: Jörg Büchse geht als Trainer zu Eintracht Edertal.

Vereine auf Trainersuche können sich den Anruf bei Jörg Büchse ab sofort schenken. Der 54 Jahre alte Netzer hat wieder einen Job als Fußball-Übungsleiter.

Anraff/Bergheim - Mit Beginn des neuen Jahres übernimmt der B-Lizenzinhaber beim Kreisoberligisten Eintracht Edertal. Laut Harald Eigenbrod, Mitglied des Spielausschusses der 04er, war er der Wunschkandidat von Spielern und Vorstand. Zusammen hatten sie ein Anforderungsprofil erstellt, was denn der Neue mitbringen soll.

Am Ende der Abstimmung landeten sie bei Büchse. „Es gab keine Gegenstimme“, betont Eigenbrod. „Wir sind alle glücklich, dass wir ihn gewinnen konnten.“ Zumal er auch menschlich „absolut passend ist für so eine junge Truppe“.

Büchse hatte zum Ende der Corona-Saison 2019/20 beim Gruppenligisten TuSpo Mengeringhausen gekündigt. Er wollte eine Pause einlegen, aus beruflichen Gründen. Nun also die Eintracht, wo nach der Trennung von Günter Klose derzeit ein kleines Team um Spieler Sebastian Brindöpke die Fußballer trainiert und coacht.

Büchse: Junges Team mit viel Potenzial

Er könne wieder „was machen“ und finde im Edertal „eine extrem junge Mannschaft mit vielversprechenden Potenzial vor“, sagt Büchse zu den Gründen für seine Rückkehr auf die Trainerbühne. „Auch das Umfeld und die Rahmenbedingungen passen.“ Brindöpke – er mache seine Arbeit als Interimstrainer und Spieler „aktuell hervorragend“ – werde weiter als Co-Trainer und Spieler tätig sein. „Ein Torwarttrainer soll das Trainerteam komplettieren“, sagt Büchse.

Seine Ziele formuliert der langjährige Gruppen- und Verbandsliga-Trainer so: „Als eine Einheit auftreten sowie eine stetige Verbesserung der Leistungen erreichen.“ In der laufenden Saison rechnet er nicht mehr unbedingt damit, dass Edertal noch die Playoffs erreicht. „Das wird schwierig“, sagt er.

Die drei Punkte vom Sonntag gegen Mengeringhausen II eingerechnet, trennen die Eintracht vier Zähler von Platz sechs, und sie hat noch Partien gegen den TSV/FC Korbach und die SG Höringhausen/Meineringhausen zu spielen.

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