A-Junioren des JFV Ulfetal feiern Erfolge auf mehreren Ebenen

Ein starkes Team: Die A-Junioren-Fußballer des JFV Ulfetal sind Meister der Kreisliga und Kreispokalsieger geworden. Hinten von links: Betreuer Horst Brandl, Fabian Glock, Sven Hertrampf, Kevin Hartig, Alex Schneider, Martin Blackert, Laurenz Hirschfeld, Hendrik Hirschfeld sowie Trainer Manfred Schmidt. Vorne von links: Torwarttrainer Heiko Mönch, Jan Luca Schwachheim, Daniel Wieland, Marvin Schade, Marlon Morales, Rick Schumann und Hendrik Mainz. Auf dem Bild fehlen der etatmäßige Torwart Daniel Bachmann, Tom Wagner, Jason Schade, Jonas Krapf, Yannik Ullmer und Nils Otterbein. Foto: Walger

Weiterode. Die jungen Fußballer des JFV sind in dieser Saison Meister geworden, sie haben den Hersfeld-Rotenburger Kreispokal gewonnen und erste erfolgreiche Einsätze bei den Männern gehabt.

Dass die A-Junioren des JFV Ulfetal richtig gut kicken können, haben sie in den vergangenen Monaten gleich auf mehreren Ebenen bewiesen. So sind sie nicht nur souverän Meister der Kreisliga geworden, sie haben auch den Kreispokal geholt. Und viele von den jungen Kerlen haben schon bei den Männern des ESV Weiterode in der Kreisoberliga und in der Kreisliga A ausgeholfen.

Ohne die Junioren wären sie aufgeschmissen gewesen, räumt zum Beispiel Stephan Glock ein, der Coach der ESV-Reserve. Und auch Andy Rygula, Trainer der Ersten, ist froh gewesen, sich bei den A-Junioren bedienen zu dürfen, um personelle Engpässe abfedern zu können.

„Zwei oder drei meiner Spieler können schon in der kommenden Saison den Sprung in die erste Mannschaft schaffen“, sagt Manfred Schmidt, der Trainer der A-Junioren des JFV. Aber das hänge von vielen Faktoren ob. Zum Beispiel, ob sie auch in Zukunft intensiv trainieren können, ob neben Job oder Studium genügend Zeit für den Fußball bleibe.

Umbruch steht an

Manfred Schmidt steht mit seinen A-Junioren vor einem Umbruch. Bis auf Stürmer Jan-Luca Schwachheim werden alle Spieler des älteren Jahrgangs in den Männerbereich wechseln. So gravierend, wie es auf den ersten Blick scheinen mag, fällt die Zäsur allerdings nicht aus. Denn schon in dieser so erfolgreichen Punkterunde spielten die Ulfetaler B-Jugendlichen eine große Rolle beim Meister und Pokalsieger.

A- und B-Junioren trainierten seit einem Jahr gemeinsam. Ein Experiment, das laut Manfred Schmidt gelungen ist. So wurden einige der Jüngeren fester Bestandteil der A-Jugend. Andere sind zumindest mit deren Spielsystem und der Viererkette vertraut.

4-4-2 oder alternativ 4-2-3-1 lässt Manfred Schmidt spielen. Die einzelnen Positionen benennt er mit Nummern. Wenn zum Beispiel die Zahl drei fällt, wisse jeder der Jungen, welche Aufgaben dieser Spieler zu erledigen hat. Das schafft Klarheit und erleichtert die Kommunikation.

Reichlich Unterstützung

Manfred Schmidt macht seine Arbeit großen Spaß. Als lizenzierter Stützpunkttrainer und als Auswahlcoach hatte er viele Erfahrungen im Nachwuchsbereich gesammelt. Beim JFV Ulfetal finde er beste Voraussetzungen vor, seine Vorstellungen umzusetzen. Die Unterstützung sei hier so groß, dass er sich ganz auf seine eigentlichen Aufgaben konzentrieren könne.

Auch für seine Spieler findet er nur lobende Worte. „Die Jungs sind super in Ordnung“, sagt er, „sie sind ehrgeizig und zuverlässig.“ Er mag diese Jungen, die ihm auch auf dem Platz viel Freude bereitet haben. In der Punkterunde gab es in 20 Spielen 17 Siege, zwei Unentschieden und nur eine Niederlage gegen Vizemeister JSG Hauneck/Haunetal. Bei der Frage nach dem Erfolgsrezept muss Manfred Schmidt nicht lange nach einer Antwort suchen. Sie fällt wenig spektakulär aus: „Disziplin und Ordnung. Die Mannschaft kann taktische Marschrouten schon gut umsetzen.“ Das wissen die Seniorentrainer der im Ulfetaler Jugendförderverein zusammengeschlossenen Klubs sicherlich zu schätzen.

Von Thomas Walger

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