C-Junioren der JSG Lossetal/Lichtenau triumphieren bei der Futsal-Kreismeisterschaft

Alfred Biserkin hielt alles

Riesenjubel: Am Ziel sind die C-Junioren der JSG Lossetal/Lichtenau als neuer Futsal-Kreismeister. Hinten von links: Trainer Uwe Günther, Mathis Günther, Felix Nickel, Emma Becker, Trainer Stefan Umbach. Davor von links: Arvinder Singh, Alfred Biserkin und Fabio Rabini. Es fehlt der verletzte Kenan Koc. Foto: eki

Hessisch Lichtenau. Hinten hielt Torhüter Alfred Biserkin wie ein Weltmeister und vorn ließen Felix Nickel und Emma Becker mit ihren Toren die Mannschaftskameraden und den gesamten Anhang der JSG Lossetal/Lichtenau I lauthals jubeln. Nach dem 2:0-Triumph gegen den JFV Werra-Meißner Eschwege I waren die C-Junioren der Jugendspielgemeinschaft auf dem Gipfel des Glücks angekommen und hatten die Futsal-Kreismeisterschaft gewonnen.

„Nach seinen tollen Paraden ist der Alfred schon zwei Tage vorher bei einem Turnier in Eisenach zum besten Torhüter gewählt worden, in dieser Meisterschaftsendrunde hat er in allen Spielen wieder großartig gehalten“, zollte JSG-Trainer Stefan Umbach seinem Keeper ein Sonderlob. Begeistert war Jugendleiter Joao Azevedo aber auch von der Geschlossenheit der gesamten Meistertruppe, die sich mit den Eschwegern ein begeisterndes Endspiel lieferte und den Vorsprung in den Schlussminuten mit großem Einsatz verteidigte. „Der Gegner hat da schon mächtig Druck gemacht, doch wir haben bis zuletzt dagegen gehalten“, freute sich auch Uwe Günther als zweiter JSG-Coach.

Nur einer im Trikot des Meisters war am Ende ein bisschen traurig, denn ausgerechnet der ehrgeizige Kenan Koc war im Finale wegen einer Zerrung zum Zuschauen verurteilt. Die hatte er sich nicht etwa in einem Spiel eingehandelt, sondern ausgerechnet nach einem übermäßigen Freudenausbruch an der Mittellinie während des Sechsmeterschießens im Halbfinale.

Da musste Lossetal/Lichtenau I gegen die zweite Garnitur der JFV Werra-Meißner Eschwege ran. Beide Rivalen trennten sich nach regulärer und verlängerter Spielzeit torlos, ehe Felix Nickel den entscheidenden Sechsmeter zum 3:1-Endstand in die Maschen hämmerte.

Im anderen Semifinale hatte Eschweges erste Mannschaft dann keine Mühe, das eigene vierte Team glatt mit 6:0 in die Schranken zu weisen. „Ein Traumfinale Werra-Meißner Eschwege I gegen die eigene zweite Mannschaft wäre mir lieber gewesen“, gestand JFV-Trainer Dirk Bachmann, der den Lossetalern dann aber fair zum Titel gratulierte. Immerhin stand der Jugendförderverein gleich mit drei Mannschaften in dieser Endrunde, und das erste Team fährt nun zusammen mit Lossetal/Lichtenau I zur Regionalmeisterschaft. (eki)

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