D-Junioren der JSG Lossetal/Lichtenau III nach Sechsmeterschießen Kreismeister

Alle Träume wurden wahr

Die Fäuste der Sieger: Über die Kreismeisterschaft freuen sich die D-Junioren der JSG Lossetal/Lichtenau III. Stehend von links: Trainer Ralf Schaumlöffel, Johann Marx, Bandik Nickel, Lukas Diederich, Tom Deichmann. Davor von links: Philip Grabowski, Jannis Trupp, Aaron Winter und Philipp Triller. Foto: eki

Großalmerode. Als Mitfavorit gestartet und dann als Futsal-Kreismeister ausgezeichnet. Alle Träume der D-Junioren der JSG Lossetal/Lichtenau III wurden nach dem 3:2-Endspielsieg gegen den SV Reichensachsen wahr.

So richtig stolz auf ihre erfolgreiche Mannschaft waren natürlich die beiden JSG-Trainer Ralf Diederich und Ralf Schaumlöffel nach dem Triumphzug in der Finalrunde. „Wir haben am Ende auch gegen eine ganz starke Mannschaft aus der Gruppenliga mitgehalten. Das war in einem spannenden Endspiel nochmals eine Superleistung“, freute sich Diederich.

Gute Einschussmöglichkeiten hatten beide Teams, doch Tore fielen in der regulären Spielzeit und auch in der Verlängerung keine. Mehrfach fassten sich die JSG-Trainer und ihr Gegenüber Jens Herzog fassungslos an den Kopf, als die Bälle nach Hochkarätern wieder nicht ins Netz zischten. Im fälligen Sechsmeterschießen behielten Lukas Diederich und seine Mitstreiter aber kühlen Kopf, während auf der Gegenseite ausgerechnet Lennart Müller als einer der besten SVR-Akteure patzte. Der Pechvogel war darüber so traurig, dass er erst einmal von Vater Matthias in die Arme genommen wurde und getröstet werden musste.

Noch im Halbfinale hatten die Reichensächser beim 2:1-Erfolg gegen die JSG BSA/Kammerbach/Hitzerode ebenfalls nach Sechsmeterschießen dafür das Glück auf ihrer Seite, nachdem sich der Gegner vorher aufopferungsvoll zur Wehr gesetzt hatte.

Den glücklichen Nachwuchskickern der JSG Lossetal/Lichtenau III war dies alles egal. Sie besiegten den SSV Witzenhausen im anderen Semifinale durch einen Treffer von Lukas Diederich mit 1:0 und waren bei einem Lattenschuss des SSV 20 Sekunden vor dem Abpfiff auch mit Fortuna im Bunde.

Der Kampf und die Spannung hatte Spuren hinterlassen. „Ich bin so durchgeschwitzt, dass ich erst einmal unter die Dusche muss“, gestand Ralf Diederich. Am 28.  Februar geht das große Zittern schon weiter. Dann starten die beiden Finalisten bei der Regionalmeisterschaft im Kreis Waldeck. (eki)

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