In einer Woche starten die Fußball-Junioren in die Restrunde der Hessenliga-Saison

Baunatal hat Titel im Blick

Klare Ziele der C-Junioren: Während Frederik Trümner (links) mit Baunatal noch Meister werden will, geht es für Henning Schaub und Vellmar um den Ligaverbleib. Foto:  Fischer/nh

Kassel. Unter ganz unterschiedlichen Vorzeichen starten die sechs Junioren-Hessenligisten aus der Region Kassel ab nächster Woche in die Restrückrunde der Fußball-Hessenliga. Was hat sich personell getan? Welche Ziele haben sich die Vereine gesteckt? Eine Übersicht:

A-JUNIOREN

KSV Hessen (8. Platz/21:22 Tore/18 Punkte): Sieben Punkte Vorsprung haben die Junglöwen auf den ersten Abstiegsrang. „Wir wollen so schnell wie möglich den Klassenverbleib klar machen“, sagt Trainer Alfons Noja, der nicht nur auf einen guten Start beim Heimauftakt am 28. Februar gegen Tabellennachbar SF BG Marburg hofft. Höhepunkt in der am 24. Januar begonnenen Vorbereitung mit fünf Tests war ein Auftritt beim U17-Bundesligisten des Hamburger SV (0:3). Vor dem ersten Saisonspiel 2016 steht die Erstrundenpokal-Partie bei Gruppenligist JSG Bad Sooden-Allendorf/Berkatal/Kammerbach an.

SV Kaufungen (14./14:65/7): „Unser klares Ziel ist es, akribisch daran zu arbeiten, den Klassenerhalt zu schaffen“, sagt der dritte Trainer in der Saison, Uwe Zenkner, der sein Team ab dem 1. Februar zur Vorbereitung gebeten hat. Das Schlusslicht hat zehn Punkte Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz. Vor dem ersten Saisonspiel 2016 am 6. März in Schwanheim stehen drei Tests und die Pokalpartie beim KSV Baunatal an.

B-JUNIOREN

KSV Hessen (8./21:28/15): Fünf Punkte trennen die Kasseler vor dem Restrundenstart beim FSV Frankfurt am 28. Februar von den Abstiegsrängen. Nach dem Trainingsstart am 17. Januar hat Trainer Claus Schäfer fünf Tests organisiert. Die drei bestrittenen Spiele gewann der KSV. Die Kontrahenten sollten die Junglöwen angesichts eines Gegentorschnitts von 2,2 Treffern in den bisherigen Begegnungen vor allem in der Defensive fordern. Schäfer: „Wir wollen uns so schnell wie möglich im Mittelfeld festsetzen.“

C-JUNIOREN

KSV Baunatal (2./32:10/32): Die VW-Städter gehören zu den Top fünf der Liga und liegen vier Zähler hinter Tabellenführer Wieseck. „Unser Ziel ist ganz klar, Wieseck noch einzuholen“, sagt Co-Trainer Markus Eiser. Nach dem Trainingsstart am 19. Januar inklusive eines viertägigen Trainingslagers in Duderstadt feierte Baunatal bisher zwei klare Testsiege (12:0, 10:0). Zwei Vorbereitungspartien – unter anderem gegen Frauen-Gruppenligist Zierenberg II – stehen vor dem Restrundenstart noch aus. Dann steigt am 5. März gleich das Heimderby gegen den KSV Hessen. „Wir haben bisher viel mit dem Ball auf kleinem Feld trainiert, wollen dominanter auftreten“, erklärt Eiser.

KSV Hessen Kassel (8./17:30/16): Nicht ganz im gesicherten Mittelfeld, aber auch nicht abstiegsgefährdet – die kleinen Löwen haben vor dem Restrundenstart am 5. März in Baunatal die untere Tabellenregion zwar noch im Blick, gucken aber eher nach oben. „Wir wollen gern noch ein paar Plätze klettern. Platz fünf oder sechs wäre in Ordnung“, sagt Co-Trainer Christoph Wiegand. Am 18. Januar startete der KSV nach der Pause in die Vorbereitung. Drei Tests (zwei Siege, eine Niederlage) absolvierten die Hessen, zwei stehen noch an.

OSC Vellmar (13./9:31/9): Aufgrund der am Grünen Tisch zurückeroberten Punkte von Horas ist der OSC in der Winterpause auf einen Abstiegsrang gerutscht. Der bereits in der ersten Januar-Woche in die Vorbereitung gestartete Vorletzte hat aber bei einer weniger gespielten Partie den Ligaverbleib aktuell selbst in der Hand. Das erste Pflichtspiel im neuen Jahr steht nach fünf Tests beim Dritten SG Rot-Weiss Frankfurt (27. Februar) an. „Wir hatten viel Pech in der Hinrunde“, sagt Trainer Frank Freier angesichts von fünf 0:1-Niederlagen.

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