B-Junioren des KSV Baunatal dominieren Fußball-Verbandsliga und steigen auf

Bilanz: 20 Spiele – 20 Siege

Getroffen: Baunatals Marcel Fischer, der hier als C-Jugendlicher einen Treffer aus der Vorsaison bejubelt, gehörte auch in dieser Serie bei den B-Junioren zu den Leistungsträgern des KSV und erzielte fünf von bisher 87 Toren des Meisters. Archivfoto: Schachtschneider

Baunatal. Makelloser könnte die Bilanz nicht sein. 20 Spiele absolvierten die B-Junioren des KSV Baunatal in der Fußball-Verbandsliga – 20-mal gewannen sie. Und weil sie vor den beiden letzten Partien um elf Punkte vor Verfolger VfB Marburg liegen, stehen sie als Meister fest. Die letzten nötigen Punkte holten die VW-Städter vor einer Woche mit dem 4:0-Erfolg beim OSC Vellmar.

Als erster Meister der neu gegründeten Verbandsliga steigen sie nun also in die Hessenliga auf. Abzusehen war die Dominanz nicht. „Dass wir eine gute Mannschaft haben würden, wussten wir. Aber es gab ja für die Verbandsliga keine Erfahrungswerte“, blickt Jugendleiter German Jaeschke zurück. Mindestziel sei gewesen, um den Aufstieg mitzuspielen.

Als ausschlagend für den Erfolg erachtet Jaeschke mehrere Faktoren. „Wir hatten in Jens Helmerich einen erfahrenen Trainerfuchs, der das Team geformt hat“, nennt er den ersten und führt dann die Stärken der Mannschaft auf: „Spielerisch bewegt sie sich auf hohem Niveau und verfügt über große taktische Reife.“ Auch die Physis habe eine wichtige Rolle gespielt. Wurde es in den Spielen doch einmal eng, entschied der Meister sie zur Not eben in der Schlussphase. Zudem punktete der KSV über seine Ausgeglichenheit. „Die Jungs sind sehr variabel. Viele können auf mehreren Positionen spielen“, erklärt Jaeschke. So gibt es auch keinen herausragenden Torschützen, viele trugen sich in die Liste ein. Am häufigsten traf Jamill Hartwig (15) vor Nico Brandt (14) und Christian Steinmetz (12).

Besonders in Erinnerung blieben die Derbysiege gegen Vellmar. Das Hinspiel, weil es mit 3:2 ganz knapp zuging, besagtes Rückspiel, weil es der letzte Schritt zum Titel war. Und auch der 2:1-Sieg beim VfB Marburg blieb haften: „Es war das letzte Spiel des Jahres und für uns ein Meilenstein. Danach hat die Konkurrenz den Glauben daran verloren, uns noch aufhalten zu können“, erinnert sich Jaeschke.

Gute Rolle in der Hessenliga?

Die Voraussetzungen scheinen günstig, dass die Mannschaft auch in der Hessenliga eine gute Rolle zu spielen vermag. Rund drei Viertel der Jungen gehörten dem jüngeren Jahrgang an und sind weiter mit dabei. Einige der starken C-Junioren des KSV stoßen zum Aufgebot hinzu.

„Aus dem Kader geht keiner weg, den wir halten wollen“, vermeldet German Jaeschke. Aber mit Leon Bachmann verlässt ein C-Jugendlicher den KSV, der bereits 13-mal bei den B-Junioren zum Einsatz kam. Der FC Schalke 04 band den Edermünder für drei Jahre an sich. Archivfotos: Fischer

Von Wolfgang Bauscher

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.