Kreisjugendfußballtag: Nur 21 von 40 stimmberechtigten Jugendleitern kamen nach Zierenberg

Einmal Freude, zweimal Frust

Führungsriege: Der neu gewählte Kreisjugendfußball-Ausschuss mit den Klassenleitern (stehend von links) Günter Schubert, André Mahler, Ralf Hüter, Olaf Hamel, Mario Wienand, (sitzend, von links) Udo Blumenhagen und Thomas Holpert

Zierenberg. Breites Vertrauen erhielten die Funktionsträger im Kreisjugendfußball-Ausschuss, zufrieden waren sie dennoch nicht ganz. Beim Kreisjugendfußballtag des Fußballkreises Hofgeismar/Wolfhagen in der Zierenberger Gaststätte Kasseler Hof wurden alle Mandatsträger einstimmig wiedergewählt. Dass sie dennoch nicht rundum zufrieden waren lag an der mangelnden Beteiligung. Nur 21 von 40 stimmberechtigten Jugendleitern waren gekommen.

Doch jene, die kamen, sprachen den Verantwortlichen einhellig ihr Vertrauen aus. Alle Kandidaten wurden für eine weitere Legislaturperiode gewählt. Damit bleibt Thomas Holpert (SG Altenhasungen/Oelshausen/Istha) bis 2020 Kreisjugendfußballwart. Sein Stellvertreter ist Udo Blumenhagen (TSV Hümme), Schriftführer Günther Schubert (SSV Sand). Unbesetzt wie schon in der Vergangenheit blieben die Positionen Jugendbildungsbeauftragter, Referent für Schulfußball, Referent für Mädchenfußball und ein Jugendsprecher. Thomas Holpert: „In intensiven Gesprächen mit den Vereinen wollen wir alles versuchen, dass diese Ämter nicht vakant bleiben, sondern schnellstmöglich besetzt werden können.“ Dies hat auch Gültigkeit für einen Beisitzer im Kreisrechtsausschuss für den Jugendbereich.

Einstimmig bestätigt von der Versammlung wurden auch die Klassenleiter: A-Junioren: Olaf Hamel (TSV Fürstenwald); B-Junioren: Udo Blumenhagen (TSV Hümme), C-Junioren: Ralf Hüter (TSG Hofgeismar), D-Junioren: Günter Schubert (SSV Sand), E-Junioren: André Mahler (TSG Hofgeismar), F- und G-Junioren: Mario Wienand (TSV Hombressen).

Schwacher Besuch

Die Ämter-Nichtbesetzung war die eine Enttäuschung für die Verantwortlichen. Die andere: Nicht nachvollziehbar war für sie, dass von 40 stimmberechtigten Vereinsjugendleitern fast die Hälfte nicht nach Zierenberg gekommen war.

In seinem Rechenschaftsbericht zog Thomas Holpert eine sehr erfolgreiche Bilanz seiner bisherigen Amtszeit. „Gemeinsam haben wir in den zurückliegenden vier Jahren trotz anfänglicher Widerstände richtungsweisend und zukunftsorientiert Dinge ge-stemmt und auf den Weg gebracht, die heute selbstverständlich sind und die Arbeit im Nachwuchsbereich ungemein erleichtern.“ Angefangen vom elektronischen Spielbericht, über dezentrale Schulungen auf Kreisebene und in der Sportschule des Hessischen Fußball-Verbandes (HFV) in Grünberg, Hallenspiele nach Futsal-Regeln für alle Altersklassen, bis hin zum Fairplay-System des Deutschen Fußball-Bundes für die F- und G-Junioren. Auch personell scheint der Abwärtstrend an Jugendmannschaften gestoppt zu sein. Derzeit sind 126 Jugendmannschaften mit knapp über 2000 Spielerinnen und Spielern im offiziellen Wettkampfbetrieb. Etwas mehr als vorige Saison. (zih)

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