Zahl der Jugendmannschaften im Fußballkreis Werra-Meißner auf 111 gesunken

Immer weniger Teams

Bekannte Gesichter: Weiterhin an der Spitze des Fußball-Kreisjugendausschusses stehen Jugendwart Ralf Dippel und sein Stellvertreter Erwin Schellhase (hinten von links). Davor von links: Ottomar Mühlhausen, Jugendbildungsbeauftragter Harry Niebeling und Holger Franke. Es fehlen der neue Mädchenreferent Kai-Uwe Weber und Wolfgang Nowak. Foto: eki

Bad Sooden-Allendorf. Der Rückgang von Fußball-Nachwuchsmannschaften im Werra-Meißner-Kreis ist nach Worten von Kreisjugendwart Ralf Dippel höchst bedenklich. In den vergangenen vier Jahren verringerte sich die Zahl der gemeldeten Teams um weitere 18 auf jetzt nur noch 111 Mannschaften.

Diese Zahl nannte Dippel beim Kreisjugendtag in Bad Sooden-Allendorf. Zudem führte Dippel aus, dass der Werra-Meißner-Kreis mangels Spielern und Mannschaften seit Beginn dieser Saison nicht mehr in der Lage ist, Punktspiele für A-Junioren in einer eigenen Spielklasse anzubieten. Die gemeldeten heimischen Mannschaften sind deshalb in den Kreisen Kassel und Hersfeld-Rotenburg aktiv. Sollte sich diese Entwicklung in den kommenden Jahren fortsetzen, sind die Folgen nach den Ausführungen des Kreisjugendwartes nicht abzusehen.

Lobende Worte für die Mitglieder des Kreisjugendausschusses, die Vereinsjugendleiter und die vielen ehrenamtlichen Helfer im Nachwuchsbereich gab es von Kreisfußballwart Horst Schott bei seinen Grußworten. „Die Arbeit mit Jugendlichen ist die wichtigste und mitunter auch die schönste“, sagt der Fußballwart, der auch auf weitere Herausforderungen wie die Integration von Flüchtlingen im Jugendbereich hinwies. „Wir müssen und werden uns diesen neuen Aufgaben stellen“, erklärte Schott. Der Dank von Kreisjugendwart Ralf Dippel richtete sich ebenfalls an alle ehrenamtlich tätigen Funktionäre und Helfer in den Vereinen und im Ausschuss sowie an die Kreisverwaltung des Werra-Meißner-Kreises für die großzügige Bereitstellung der Sporthallen.

Auch Schulfußball-Referent Karl-Heinz Werner und der Jugendbildungsbeauftragte Harry Niebeling stellten in ihren Berichten die Aktivitäten im Nachwuchsbereich heraus.

Weniger erfreulich war allerdings das mäßige Interesse an diesem Jugendtag. Gerade einmal 24 Vertreter der heimischen Vereine mit einer Jugendabteilung waren im Bad Sooden-Allendorfer Hochzeitshaus zu Gast. „Enttäuschend“ wie der stellvertredende Kreisjugendwart Erwin Schellhase nüchtern feststellte. Nur ein kleiner Teil der kostenlos zur Verfügung gestellten Speisen und Getränke fand damit seine Abnehmer. Der nächste Kreisjugendtag findet in vier Jahren in der Mehrzweckhalle in Fürstenhagen statt. (eki)

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