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C-Junioren des KSV Baunatal haben Regionalliga nach 5:1 fest im Visier

Fünf Tore in Wehen: Die Baunataler C-Junioren (von links) um Elgormüs Özgür, Kapitän Julian Berninger Bosshammer und Marius Rode, hier im Spiel gegen Offenbach, sind ganz nah dran am Regionalliga-Aufstieg. Foto:  Schachtschneider/nh

Baunatal. Das war ein großer Schritt, den die C-Juniorenfußballer des KSV Baunatal da am Mittwochabend in Wehen gemacht haben.

Mit 5:1 gewann das Team der Trainer Jens Helmerich und Dirk Bindbeutel auf dem Sportplatz am Halberg und hat sich damit eine ausgezeichnete Ausgangsposition in der Meisterrunde der drei Hessenligisten geschaffen.

Wenn am Sonntag ab 19 Uhr dann Darmstadt und Wehen aufeinandertreffen, können sich die nordhessischen Kicker entspannt zurücklehnen. Erst am kommenden Mittwoch ab 19 Uhr wird es ernst – dann geht es auf dem Sportplatz am Baunsberg gegen den Nachwuchs der Lilien um den Aufstieg in die Regionalliga Süd.

„Eigentlich begann diese Runde für uns sehr schlecht. Wir wollten als Tabellenerster zunächst zu Hause spielen, mussten dann aber auswärts ran. Unter der Woche bedeutete dies, dass die Spieler von der Schule befreit werden mussten. Zudem stand auf dem Kunstrasenplatz in Wehen eine Bullenhitze, mit dem allerdings beide Mannschaften klarkommen mussten“, beschrieb Trainer Jens Helmerich die Bedingungen.

Vor allem ein Baunataler kam mit den Verhältnissen in Wehen bestens zurecht und bekam ein Sonderlob vom Coach. „Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung, aber Erkan Eyibil hat einfach einen Sahnetag erwischt“, sagt Helmerich. Der KSV-Kicker, der nach Mainz wechselt, schnürte einen Dreierpack (33., 45., 70.) und war maßgeblich am deutlichen Erfolg beteiligt.

Nur einmal mussten die Gäste zittern, als Malik Karaahmet den 1:2-Anschlusstreffer in der 40. Minute erzielte. „Da haben wir dann wirklich ein bisschen geschwommen. Aber insgesamt war das Chancenplus klar auf unserer Seite“, erklärt Helmerich, in dessen Team Marcel Zairi (37.) und Kapitän Julian Berninger Bosshammer die weiteren Tore beisteuerten.

In fünf Kleinbussen haben sie dann wieder die Heimreise nach Nordhessen angetreten. In zurückhaltender Feierlaune. „Wir haben noch einen Stopp zum Essen eingelegt, aber die Jungs waren so kaputt, dass es eher ruhig zuging“, berichtet Helmerich, der nun noch drei Trainingseinheiten bis zum entscheidenden Spiel am Mittwoch ansetzt. „Wir sind zwar in einer guten Situation, haben aber noch nichts dingfest gemacht. Darmstadt kann es mit zwei knappen Siegen schaffen, sogar Wehen hat noch eine Chance“, warnt der Baunataler Trainer. Ein großer Schritt war es aber allemal.

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