Jungs von Hannover 96 im Wildecker Finale glücklos

Sie haben schon eine Menge drauf: Den jungen Kickern der Bundesliga-Klubs zuzuschauen - hier denen des VfL Wolfsburg (blaues Trikot) und des SV Hannover 96 - machte großen Spaß. Foto: Walger

Obersuhl. Die U 11 von Hertha BSC hat sich beim Hallenfußballturnier der SG Wildeck durchgesetzt und seinen Titel verteidigt.

Auch die achte Auflage des Sonnenhof-Junioren-Cups der SG Wildeck war wieder ein echtes Fußballfest. In der Obersuhler Großsporthalle bekamen die zahlreichen Zuschauer an beiden Tagen Nachwuchsfußball vom Feinsten geboten. Den Siegerpokal nahm erneut die Vertretung von Hertha BSC Berlin mit nach Hause.

In einem spannungsgeladenen Finale traf Darwin-Kaan Soylu bereits nach zehn Sekunden gegen Hannover 96. Die Niedersachsen hielt danach dagegen, doch Adrian Zollner scheiterte an Keeper Lion Gantzke. Selbst in Unterzahl - in dem ansonsten fairen Finale hatte sich Elias Pastor eine Zweiminutenstrafe eingehandelt - boten sich den Hannoveraner noch Möglichkeiten zum Ausgleich. Doch mit seinem herrlichen Treffer zum 2:0 20 Sekunden vor der Schlusssirene machte Anas Mahjoubi den Sack zu.

Die Hertha hatte sich zuvor in einem packenden Halbfinale mit 1:0 gegen RB Leipzig durchgesetzt. Zwei Sekunden waren noch zu spielen, da hob Kian Todorovic den Ball über Keeper Felix Daffner in die Maschen. Die Leipziger Kicker, am Vortag noch 2:1-Sieger gegen Berlin, sanken tief enttäuscht auf den Boden.

Diese Niederlage hinterließ spuren, wie sich im Spiel um Rang drei gegen Eintracht Frankfurt zeigte. Den Hessen genügte Anas Marjanes früher Treffer aus kurzer Distanz zum Sieg.

Die Eintracht hatte zuvor im Halbfinale gegen Hannover mit 1:3 den Kürzeren gezogen. Nach Leart Hotis Führungstreffer sorgten Jamie Schuldes (2) und Zollner noch für die Wende.

Im Spiel um Rang fünf gelang dem Wolfsburger Michele Antonio Gianchino beim 3:0 über den Hamburger SV ein Hattrick. In der Runde zuvor hatten die Nordlichter FC St. Pauli und HSV Sportsgeist bewiesen. Bei den Paulianern hatte ein Magen-Darm-Virus zugeschlagen. Sie konnten kein komplettes Team mehr stellen. Kurzerhand entschlossen sich die Stadtrivalen, untereinander Spieler auszutauschen.

Von den heimischen Vertretern hatten am Samstag die JSG Rotenburg/Lispenhausen und die JSG Werratal den Sprung in die Endrunde geschafft. In der hatten sie dnn aber ewartungsgemäß nicht mehr viel zu bestellen.

Gegen Darmstadt 98 schossen die Rotenburger Lisas Maier und Karrem Faleet ihr Team überraschend in Führung, doch die 98er steigeten sich und geannen noch 5:2. Faleet war es auch, dem gegen Hannover beim 1:6 der zwischenzeitliche Ausgleich gelang.

Der JSG Werratal-Heringen dagegen war kein Erfolgserlebnis vergönnt. Am Ende müssen sich beide Mannschaften aber nicht grämen. Mit dem FSV Frankfurt, der am Sonntag ebenfalls ohne Punktgewinn blieb, befanden sie sich in prominenter Gesellschaft.

Strahlende Gesichter

Bei der Siegerehrung durch Organisator und Bürgermeister Alexander Wirth gab es dann nur strahlende Gesichter. Die Auszeichnung zum besten Torhüter konnte Amil Siljevic von Eintracht Frankfurt in Empfang nehmen. Die meisten Treffer, sieben an der Zahl, gelangen Liam Kannewurf von Turniersieger Hertha BSC. Zum besten Spieler wählten die Teams Kilian Sauck von St. Pauli.

Von Thomas Becker

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