A-Jugend-Verbandsliga: FSG und FCS mit neuen Trainern – Schwerer Auftakt für beide

Für Gudensberg und Schwalmstadt zählt nur der Klassenerhalt

Greift wieder an: Gudensbergs Tariq Haijat (rechts), hier gegen den Hersfelder Khan Bilal. Foto: Hahn

Gudensberg/Schwalmstadt. Es geht es wieder los: Die heimischen Juniorenfußballer starten in die neue Spielzeit. Für die klassenhöchsten Vereine, die FSG Gudensberg und den 1. FC Schwalmstadt, gilt es, sich in der A-Jugend-Verbandsliga zu behaupten. 14 Mannschaften aus Nord-, Ost- und Mittelhessen sind im Rennen.

Den Aufstieg in die Hessenliga kann nur der Meister einplanen, der Zweitplatzierte muss den Umweg über die Relegation nehmen. Zu den Favoriten zählen die Marburger Klubs von Blau-Gelb und VfB, die U 19 des KSV Baunatal und die JFV Bad Soden-Salmünster.

FSG Gudensberg

Nach 14 Jahren als Jugendtrainer übergab Jens Siebert (weiterhin Jugendleiter) jetzt das Zepter an Jonas Jacob. „Er hat eine beeindruckende Arbeit abgeliefert. Ich möchte daran anknüpfen und den Klassenerhalt schaffen“, setzt sich Jacob zum Ziel. Hierfür steht der Großteil des Kaders zur Verfügung, der zuletzt Neunter wurde. Hinzu kommen Neuzugänge aus Melsungen, Guxhagen und der eigenen B-Jugend. Herauszuheben ist die Verpflichtung von Hessenliga-Spieler Furkan Eker (KSV Hessen Kassel), der in drei Testspielen mit sieben Treffern überzeugte.

Ekers Bruder Umut rückte wie Stürmer Tom Siebert und Rückhalt Tom Stieghorst zu den Senioren auf. Der 18-jährige Stammtorhüter des Kreisoberliga-Teams wird weiter auch für die A-Jugend auflaufen. Und das ist wohl nötig: In den ersten Begegnungen warten bei Blau-Gelb Marburg (So. 11.15 Uhr) und gegen Baunatal zwei schwere Aufgaben. „Das ist eine Standortbestimmung“, sagt der FSG-Coach und ergänzt: „Es gibt kein fixes System. Wir agieren variabel und mit Ballbesitz, wollen aber nicht ins offene Messer laufen.“ In der Vorbereitung wurden gute Ansätze gezeigt. Die A-Jugend-Teams aus Homberg (4:0) und Edermünde (6:0) beherrschte die FSG klar.

1. FC Schwalmstadt

Für den Aufsteiger – als Fünfter in der Gruppenliga – geht es um den Nicht-Abstieg. An eine Hessenliga-Rückkehr (zuletzt 2008) ist nicht zu denken. Oder wie es der neue Trainer Norbert Hahn ausdrückt: „Unser Team ist schwächer geworden. Wir haben nicht das körperliche Niveau für die Verbandsliga.“ Dies zeigte sich in den Tests: Bis auf einen Sieg gegen Mengsberg II (4:1) verlor die FCS-Elf alles – darunter eine 2:13-Klatsche gegen Hessenligist Gießen.

Neben den Neuzugängen Julian Dietz, Nick Allerdings, Moritz Knieling (alle Bechtelsberg) und Leandro Knoch (B-Jugend) sollen Kapitän Julian Ide und Maurice Töpfer den 18er-Kader führen, zu dem nur fünf Spieler aus dem älteren Jahrgang zählen. Maximilian Führer (ehemals Eintracht Frankfurt und VfB Marburg) kämpft nach zwei Kreuzbandrissen um Anschluss, während Carlos Weitzel bevorzugt für Niedergrenzebach in der Kreisoberliga spielt. Der Auftakt ist hart: Erst gastiert Bad Soden-Salmünster in Treysa (Sa. 16.30 Uhr), dann folgt die Reise nach Baunatal.

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