C-Junioren-Hessenliga: Vellmar vor zwei richtungsweisenden Duellen Nachbarn

„Mit dem Rücken zur Wand“

Fehlt: OSCer Justin Braul (vorn), hier gegen KSVer Garett Carton.

Vellmar. Der OSC Vellmar kann seinen Platz in der Hessenliga in den anstehenden Nachbarduellen verteidigen. Dazu müssen allerdings zwei Siege her.

Trotz akuter Abstiegsgefahr von Hessenligist OSC Vellmar könnte die Saison für die U-15-Fußballer noch mit zwei hintereinander folgenden (siegreich bestrittenen) Duellen gegen den KSV Baunatal eine rundum gelungene werden. So können die Blau-Weißen zunächst am Samstag (16 Uhr, Kunstrasenplatz Brückenstraße) mit einem Sieg einen großen Schritt Richtung Ligaverbleib machen, um dann eine Woche darauf gegen den KSV den Pokal zu holen.

„Nichts ist unmöglich. Das haben die letzten Ergebnisse gezeigt“, sagt OSC-Trainer Frank Freier. „Aber wir müssen jetzt Ergebnisse liefern. Baunatal hat zwar zuletzt auch nicht mehr so viel gepunktet, aber wir gucken in erster Linie auf uns selbst. Wir stehen mit dem Rücken zur Wand.“ Nach zuletzt sieben Ausfällen entspannt sich die personelle Lage nur leicht. Abwehrchef Julius Schmidt fällt wohl wie Konstantin Hildebrand, Justin Braul und Jonas Winter aus. Lena Wiegand steht wieder zur Verfügung.

Vier Punkte muss der Vorletzte Vellmar (13./16:57/15) indes bei noch zwei ausstehenden Liga-Spielen mindestens gutmachen, um Horas einholen zu können, das derzeit auf dem wohl rettenden drittletzten Platz rangiert. Nach den zuletzt nicht geräuschfreien Wechseln des Sportlichen Leiters Ralf-Jürgen Rößler und danach im Winter des C-Juniors Ali Reza Nazeri von Vellmar nach Baunatal wollen sich beide Kontrahenten auf das Sportliche konzentrieren. Baunatals Co-Trainer Markus Eiser, der Vellmar kürzlich beobachtet hat, lobt den Gegner: „Vellmar hat sich im Vergleich zur Hinrunde deutlich verbessert. Sie wehren sich deutlich mehr.“

Zwar sehen sich die zuletzt auf Platz vier abgerutschten VW-Städter – die schlechteste Platzierung seit dem zweiten Spieltag – als Favorit, einen klaren Sieg wie im Hinspiel (11:0) erwarten sie aber nicht. „Wir müssen geduldig sein und dürfen keine Konter fangen“, sagt Eiser, der auf Torwart Nicolas Gröteke sowie Luca Schmeer und Daniel Zolotov verzichten muss. (srx) Archivfoto: Fischer

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