Für Pascal Deiß ist Hallenfußball super

Kreismeisterschaft war für 16-Jährigen das fünfte Erfolgserlebnis des letzten Jahres

Spielt in der A- und B-Jugend: Pascal Deiß vom FSV Wolfhagen findet, dass Hallenfußball eine ganz tolle Sache ist. Foto: Michl

Wolfhagen. Der Samstag war ein Freudentag für den im Trikot des FSV Rot-Weiß Wolfhagen spielenden Pascal Deiß. 

Und das nicht nur, weil sein Lieblingsverein, der 1. FC Köln, in der Bundesliga einen 6:1-Kantersieg bei den „Lilien“ in Darmstadt feierte. Noch mehr freute sich der 16-jährige B-Junior, der in Kürze 17 Jahre alt wird und damit in der kommenden Saison in das A-Jugendteam der Rot-Weißen wechseln wird, über den Überraschungscoup mit seinen Mannschaftskameraden in der Immenhäuser Sporthalle. Denn die von Mario Elsasser trainierten Wolfhager wurden da Hallenkreismeister (siehe gesonderten Bericht).

Für Pascal Deiß ist dies das fünfte Erfolgserlebnis in den vergangenen zwölf Monaten. Denn mit den FSV-B-Junioren wurde er nicht nur Out- und Indoor-Kreismeister sowie Kreispokalsieger, sondern die Mannschaft von der Liemecke schaffte auch den Aufstieg in die Gruppenliga. Das Nachwuchstalent brillierte dabei auf seiner Lieblingsposition als „Sechser“, also zentraler Spielmacher. Jedoch nicht nur in seinem Altersjahrgang, sondern Wochenende für Wochenende in Doppelfunktion auch bei den Wolfhager A-Junioren.

Damit ist Pascal Deiß aber nicht allein auf weiter Flur, besteht die FSV-A-Jugendmannschaft doch gut zur Hälfte aus B-Jugendlichen. Die Doppelbelastung ist für ihn aber kein Problem. „Ich trainiere wöchentlich je einmal bei der A- und B-Jugend. Samstag stehe ich dann im älteren, sonntags im jüngeren Team.“

Hallenfußball ist für das Nachwuchstalent, das aus einer fußballverrückten Familie stammt, eine Supersache. „Mir gefällt der Budenzauber ungemein. Das Spiel ist dort um Vieles schneller, dynamischer. Es wird durch die Futsal-Regeln nicht wie früher in den harten Zweikämpfen auf Teufel komm raus gebolzt. Vielmehr sind Spieltechnik, Spielwitz und Kondition die Schlüssel zum Erfolg.“

Diese von ihm favorisierten Attribute wurden ihm vermutlich von seinem Vater Matthias in die Wiege gelegt, der bis zu seinem verletzungsbedingten Karriere-Aus höherklassig beim KSV Hessen Kassel spielte. Pascals jüngerer Bruder Maurice zählt mit zu den Leistungsträgern im Wolfhager C-Jugendteam. Auch das spielt in der Gruppenliga. Den fußballverrückten Familienkreis rundet Opa Karl-Heinz ab, der viele Jahre als Vorsitzender den FSV Wolfhagen führte.

Pascal begann seine kickersportliche Laufbahn bei den FSV-Bambinis. Als C-/B-Junior wechselte er für ein Jahr zum damaligen Erstbundesligisten SC Paderborn, kehrte dann jedoch wieder an die Liemecke zurück. Der Oberrstufenschüler: „Trotz guter Perspektiven war dies, fünf Mal Training in der Woche, am Wochenende spielen, einfach zu aufwändig.“ Sein nächstes Ziel ist klar: Mit der A-Jugend des FSV in die Gruppenliga aufsteigen.

Von Reinhard Michl

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