E-Junioren der JSG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund Kreismeister - SSV Witzenhausen auf Rang drei

Triumph nach Marcel Bergers Treffer

Der Champion jubelt: Über die Kreismeisterschaft freuen sich die E-Junioren der JSG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund. Stehend von links: Marcel Berger, Jan Niebling, Leah Achler, Bernhard Böckmann, Felix Janus, Moritz Wanka, Nico Siebert, Paul Mayer, Trainer Ralf Schwanz. Liegend: Torhüterin Lea-Marie Boettcher. Foto: eki

Großalmerode. Überglücklich lagen sich die jungen Spielerinnen und Spieler der JSG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund am Sonntagnachmittag in der Sporthalle in Großalmerode in den Armen. Gerade hatten sie das Finale der E-Junioren-Kreismeisterschaft gegen die JSG Sontra/Wichmannshausen/Wehretal mit 1:0 gewonnen und die Überraschung perfekt gemacht.

„Damit hatten wir wirklich nicht gerechnet. Wir wollten bei dieser Endrunde gern mitmachen und einfach nur Spaß haben“, sagte ein strahlender Marcel Berger. Sein entscheidender Treffer im Endspiel machte den gesamten JSG-Anhang glücklich. Unten auf dem Hallenparkett tanzten die jungen Fußballer, oben auf der Tribüne freuten sich die Mamas und Papas kräftig mit.

„Mit der Qualifikation für diese Endrunde hatten wir unser Ziel schon erreicht. Die Mannschaft hat sich dann noch einmal von Spiel zu Spiel gesteigert und das Halbfinale und Finale war schon ein Bonus “, sagte ein stolzer Betreuer Ralf Schwanz.

Mächtigen Widerstand hatte der frischgebackene Meister aber im Halbfinale zu brechen und dabei gegen den SSV Witzenhausen erst nach Siebenmeterschießen die Nase vorn. Und auch das zweite Semifinale gewann die JSG Sontra/Wichmannshausen/Wehretal erst nach den Schüssen vom Siebenmeter-Strich gegen die JSG BSA/Kammerbach/Hitzerode.

Des einen Freud, des anderen Leid. SSV Witzenhausens Trainer Eugen Sawizki musste seine beiden traurigen Sprößlinge Maxim und Daniel nach dem unglücklichen Ausscheiden erst einmal trösten. „Wir hätten natürlich auch gern das Finale erreicht, doch es sollte einfach nicht sein“, meinte der SSV-Coach.

Dafür hatten die Witzenhäuser mit Paulina Platner die herausragende Fußballerin in ihren Reihen, die mit ihren technischen Fertigkeiten und tollen Sprinteinlagen immer wieder für Aufsehen sorgte. „Sie hat herausragend gespielt und wird bald eine Einladung zu unserem Stützpunkt-Training erhalten“, sagte Trainer Volker Krumbein, der die Endrunde zusammen mit seinem Kollegen Rainer Demus aufmerksam von den Rängen verfolgte.

Die beiden Finalisten sind am 6. März bei der Regionalmeisterschaft im Kreis Hofgeismar dabei. (eki)

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