Wechsel vom KSV Hessen Kassel zu 96

Spieler von Hannover 96: Frederik Trümners Traum lebt

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Frederik Trümner ist eine feste Größe in der B-Jugend-Bundesligamannschaft von Hannover 96.  

Neukirchen. Für Frederik Trümner lebt der Traum vom Profifußball. Im Sommer wechselte der 16-Jährige von den B-Junioren des KSV Hessen Kassel ins Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) von Hannover 96.

Ein Sprung von der Hessen- in die Bundesliga. Und so läuft es für den Neukirchener, der sieben Geschwister hat. Darunter mit Benjamin (FSV Mainz 05 II) und Jan-Philipp (1. FC Schwalmstadt) weitere starke Fußballer.

EIN TAG IM Nachwuchsleistungszentrum 

Frederiks Tag startet wie der eines jeden Jugendlichen seines Alters - erstmal geht es in die Schule. Pauken für das Abitur in zwei Jahren. Der Nachmittag steht dann aber ganz im Zeichen des Fußballs. Die Konkurrenz in der Junioren-Bundesliga (Staffel Nord/Nordost) schläft nicht.

„Taktisch ist das Spiel viel aufgeprägter als in der Hessenliga”, sagt Frederik, der im Bereich Passspiel und Ballverteilung seine Stärken hat. Seine Übersicht auf dem Platz hat ihn bis nach Hannover gebracht. Freilich gibt es noch Baustellen: „An meinem Kopfballspiel muss ich noch arbeiten. Außerdem muss ich mit meinem schwächeren linken Fuß besser werden.” Am liebsten tummelt sich der BVB-Fan im Zentrum. Dort, wo auch seine Vorbilder Luca Modric und Thiago Alcantara zuhause sind. „Hauptsache oft den Ball haben”, sagt er.

Die Trainingseinheiten enthalten grundsätzlich wenige Vorgaben. Die Nachwuchskicker sollen Eigeninitiative entwickeln. Wenn nach dem täglichen zweistündigen Training noch Zeit bleibt, verbringt der Ex-Löwe sie mit seinen Teamkollegen aus dem Internat. Dann steht häufig eine lockere Runde Tischtennis oder Fußballtennis auf dem Programm.

Jubel im Mai 2010: Frederik Trümner gewann damals mit Neukirchen den HNA/Eon-Mitte-Cup in Riebelsdorf. Archivfoto: Kasiewicz

RASANTE ENTWICKLUNG

Die Begeisterung für das runde Leder war bei Frederik früh geweckt. Mit drei Jahren machte der Neukirchener seine ersten Schritte in Sachen Fußball, den er danach mit Begeisterung beim SC Neukirchen spielte. Über die JSG Willingshausen und JFV Alsfeld/Bechtelsberg ging es zum KSV Baunatal. Zuletzt verteilt der Mittelfeldspieler beim KSV Hessen Kassel die Bälle. Und nun bei Hannover 96. Ein großer Traditionsverein. Für den Elftklässler ein großes Abenteuer. Das vielversprechend begann. In den ersten drei Partien der B-Jugend-Bundesliga spielte Frederik durch. Denn: Unter Ex-Profi und U 17-Coach Steven Cherundolo ist der Neukirchener gesetzt.

Von Raphael Wieloch

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