Sparkasse&VGH-Cup vom 7. bis 10. Januar 2016 / Eintrittskarten gibt es ab dem 15. November im Internet

„Das ist eine echte Chance“

Gespannt auf die 27. Auflage des Sparkasse & VGH-Cups: Die Kapitäne der 16 regionalen Vereine um Richard Hehn vom JFV Northeim (vorne, Zweiter von rechts). Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Bei manchen Turnieren kann man rennen, kämpfen und laufen wie man will, nach drei Tagen ist sowieso Schluss. Diese Erkenntnis sammelten in den vergangenen Jahren viele Mannschaften beim Sparkasse&VGH-Cup. Bei der 27. Auflage (7. bis 10. Januar 2016) soll sich für einige Vereine der Traum vom Erreichen der Zwischenrunde endlich erfüllen. Denn ob man beim internationalen Turnier für Fußball-A-Junioren in der Göttinger Lokhalle eine Chance auf das Weiterkommen hat, wissen die Beteiligten stets schon nach der Gruppenauslosung Anfang November.

Losglück für SCH und 05

Mitleidige Blicke gab’s in den vergangenen Jahren oft für den SC Hainberg. Der Klub von den Göttinger Zietenterrassen war früher nicht gerade vom Losglück gesegnet. Am Donnerstagabend gab es dagegen nur freudige Gesichter beim Bezirksligisten. „Wir sind zufrieden. Endlich sind wir mal nicht in einer Gruppe mit den großen regionalen Vereinen. Das ist für uns eine echte Chance“, kommentierte Hainbergs Jugendleiter Roman Müller die Auslosung für seine Mannschaft bei der neunten Teilnahme. Neben dem Titelverteidiger aus Wien sowie Schalke und Mainz bekommen es die Hainberger mit dem Bezirksligisten JSG Uslar/Solling sowie mit Bovenden und Nieste/Staufenberg noch mit zwei Kreisligisten zu tun.

Noch einfacher von der Papierform könnten die ersten sechs Partien für Göttingen 05 werden. Unter Ex-Coach Arunas Zekas kamen die Schwarz-Gelben stets weit. Trainer-Nachfolger Jan-Philipp Brömsen muss sich mit seinem Team gegen die Kreisligisten JSG Hoher Hagen, JSG Hardegsen und JFV West Göttingen durchsetzen.

Wichtigste Neuerung ist der Vorverkauf. Weil für das letzte Turnier alle Karten innerhalb von nur einer Stunde nach dem Verkaufsstart vergriffen waren, setzt der Veranstalter in diesem Jahr auf ein geändertes Konzept. Ende September fand die erste Vorverkaufsphase statt, in der 1200 Tickets abgesetzt wurden. Die zweite Phase für die verbliebenen Eintrittskarten startet am 15. November. Wie schon für den zurückliegenden Cup beschränkt sich der Vorverkauf auf das Internet. „In diesem Jahr hat also jeder die Chance auf Tickets. Aus diesem Grund haben wir die Karten für die teilnehmenden Klubs um 48 Prozent gekürzt“, erklärt Holger Jortzik von der veranstaltenden Fest-GmbH.

Informationen im Internet unter: www.sparkasse-vgh-cup.de

Von Ralf Walle

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