6:5 gegen Kopenhagen: Wien verteidigt Sparklasse & VGH-Cup

So sehen Sieger aus! Das österreichische Team von Austria Wien freut sich über seinen insgesamt zweiten Erfolg in der Geschichte dieses u 19-Cups in der Lokhalle. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Mit dem FK Austria Wien hat es beim 26. internationalen Sparkasse & VGH Cup einen würdigen Sieger gegeben.

Die Österreicher, die bereits im vergangenen Jahr das Finale für sich entschieden hatten, gewannen allerdings erst nach Neunmeterschießen mit 6:5 gegen den FC Kopenhagen und trugen sich damit zum insgesamt zweiten Mal in die Siegerliste dieses größten europäischen U 19-Turniers ein.

Mit dem FK Austria Wien hat es beim 26. internationalen Sparkasse & VGH Cup einen würdigen Sieger gegeben. Die Österreicher, die bereits im vergangenen Jahr das Finale für sich entschieden hatten, gewannen allerdings erst nach Neunmeterschießen mit 6:5 gegen den FC Kopenhagen und trugen sich damit zum insgesamt zweiten Mal in die Siegerliste dieses größten europäischen U 19-Turniers ein.

Ein Novum: Erstmals hatte sich keine deutsche Mannschaft für dieses Finale qualifiziert, weil das Bundesliga-Nachwuchsteam von Hannover 96, das nach Expertenmeinung neben Wien den besten Fußball gespielt hatte, im Halbfinale den Dänen erst nach Neunmeterschießen unterlegen war, und auch Schalke gegen Wien den Kürzeren zog.

Slomka und Tuchel dabei

Unter den Augen der derzeit arbeitslosen Bundesliga-Trainer Mirko Slomka und Thomas Tuchel waren die Finalspiele am Sonntag an Spannung kaum zu überbieten. Allerdings hatten schon Teams wie der Hamburger SV, der FSV Mainz 05, Bayer Leverkusen der FC Fulham und auch der PSV Eindhoven nach der Zwischenrunde die Segel streichen müssen. In den Viertelfinalspielen setzte sich mit Hannover 96 das Team mit 3:1 durch, das durchgehend mit einem spielenden Torwart agierte. „Wir haben gar keinen etatmäßigen Keeper dabei“, so 96-Trainer Daniel Stendel, dessen Mannschaft zeitweise einen schwindelerregenden Fußball zelebrierte und die Zuschauer in der auch am Finaltag restlos ausverkauften Lokhalle immer wieder in Verzückung versetzte. Im Halbfinale besaßen die 96 90 Prozent Ballbesitz, hatten dann auch noch Pech, als ein Kopenhagener Spieler in der letzten Minute auf der Linie rettete.

Eine Klassevorstellung bot der JFV Northeim über diese vier Turniertage. Die Northeimer stießen ins Viertelfinale vor und hielten sich gegen Schalke 04 beim 1:4 mehr als achtbar. Ausgezeichnet wurde das Team von Trainer Tim Schwabe als beste regionale Mannschaft. Zudem erzielten die Northeimer mit 28 die meisten ‘Tore aller regionalen Teams. Außerdem wurde Northeims Torwart Jannik Strüber als wertvollster Spieler aller Regional-Teams ausgezeichnet. Klasse auch die Leistung der JSG Uslar/Solling, die es in die Zwischenrunde schaffte und als fairstes Team ausgezeichnet wurde.

Ausgezeichnet wurden auch Marcel Hartel vom 1. FC Köln als wertvollster Profi-Spieler, Daniel Jaspersen (FC Kopenhagen) als bester Torwart. Die Torjägerkanone musste dieses Mal zweimal vergeben werden. Je 14 Tore erzielten Marcel Hartel vom 1. FC Köln und Felix Schröter von Schalke 04.

Von Walter Gleitze

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