Jugend-Fußball

Nachwuchsspieler abgeworben? Göttingen 05 wehrt sich gegen Vorwürfe

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Fußball A-Junioren Niedersachsenliga 17/18

Göttingen. Schwere Vorwürfe hinsichtlich der angeblichen Abwerbungen von Kindern erheben jetzt die drei Göttinger Vereine SVG Göttingen, FC Grone und der SC Hainberg an den I. SC Göttingen 05. Der Verein weist die Vorwürfe unterdessen zurück.

Erneut aktualisiert am 27.7. um 13.21 Uhr - In einem offenen Brief an den 1. Vorsitzenden des I. SC Göttingen 05, Thorsten Richter, und an den Vorsitzenden des NFV-Kreises Göttingen/Osterode, Hans-Dieter Dethlefs, beklagen sie, dass die 05er so möglicherweise anderen Vereinen ganze Mannschaften entreißen.

„Wir werden auf diesen Brief schriftlich antworten. Ich werde dazu im Moment nichts sagen“, so die erste Reaktion von Richter. „Ich finde es traurig, einen Brief mit dem gestrigen Datum, der bei uns postalisch noch gar nicht eingegangen sein kann, gleich an die Presse zu geben, charakterlich höchst verwerflich von den Vereinen.“

Auch der angeschriebene Dethlefs äußerte sich gegenüber der HNA: „Ich habe gleich Kontakt aufgenommen mit dem geschäftsführenden Vorstand Gerhard Lüer, mit unserem zweiten Vorsitzenden Thomas Hellmich und unserem Vorsitzenden des Jugendausschusses Dieter Seliger. Ich werde Stefan Wilke und Thomas Hellmich um eine Stellungnahme bitten zu den Vorwürfen, die ausgeräumt werden müssen.“ Es müssten dringend Gespräche mit den drei Vereinen geführt werden, zu denen er, Dethlefs, auch einladen will.

Der in dem Brief auch angesprochene 05-Jugendkoordinator Jan Steiger weist die Vorwürfe zurück. „Da ist sehr, sehr Vieles völlig falsch wiedergegeben. Es wurden zum Beispiel keinem Elternteil Hotelkosten erstattet, im Gegenteil. Die Trainer und Betreuer zahlen ihre Benzin- und Hotelkosten auch aus eigener Tasche.“ Zudem habe er bei der Sichtung der 2008/09-Jahrgänge in Bilshausen definitiv nicht teilgenommen. Stefan Wilke sei organisatorisch eingebunden gewesen, und Thomas Hellmich habe da einen Stützpunkttrainer geehrt. Für ihn seien die Vorwürfe sehr dubios. „Wir können das nicht auf uns sitzen lassen“, betont Steiger. (wg/gsd-nh)

Offener Brief der drei Vereine

„Wir wenden uns gemeinschaftlich an den I. SC 05, weil wir mit den Spielerabwerbungen bzw. den Abwerbungsversuchen im Bereich der G-Junioren bis D-Junioren, die in den vergangenen Wochen durch (zukünftige) Trainer und Verantwortliche des I SC 05 erfolgt sind, nicht einverstanden sind. In fast allen uns bisher bekannten Fällen ist der I. SC 05 aktiv auf die Eltern der Kinder zugegangen und hat versucht, einen Vereinswechsel zum I. SC 05 herbeizuführen. In einigen Fällen war dies erfolglos, aber insgesamt wechseln Kinder für fünf Teams (2 x D-Junioren, 1 x E-Junioren, 2 x F-Junioren) von anderen Vereinen zum I. SC 05, sodass von einer Anzahl von ca. 60 bis 70 Kinder ausgegangen werden kann. Von den Unterzeichnern ist besonders die SVG Göttingen betroffen, die ein E-Junioren-Team verliert, aber auch die anderen Vereine mussten feststellen, dass Kinder bzw. deren Eltern aktiv zum Vereinswechsel angesprochen worden sind. Es ist nicht erkennbar, warum sich Kinder im Basisbereich beim I. SC 05 besser entwickeln sollten als bei anderen Vereinen. Es ist hinreichend bekannt, dass sich Kinder im Basisbereich aus sportfachlichen und pädagogischen Gründen am besten in ihrem gewohnten Umfeld entwickeln. Dabei soll der Spaß am Fußball im Vordergrund stehen. Eine Leistungsorientierung ist erst ab U 14/15 sinnvoll. Der I. SC 05 ist in den vergangenen Jahren den Nachweis in den D-Junioren-Teams schuldig geblieben, dass sich dort die Kinder erfolgreicher entwickeln. Ein Blick auf die Ereignisse bestätigt dies: • Saison 17/18 trotz der besten Spieler im Jg. 2005 nur dritter Platz im Kreis! • Saison 16/17 trotz der besten Spieler im Jg. 2004/05 nur dritter Platz im Kreis! • Saison 15/16 Kreismeister nur aufgrund der Tatsache, dass die komplette RSV 05-Mannschaft inklusive Trainer zum SC 05 gewechselt war (also eigentlich eine verkappte RSV 05-Meisterschaft war...) • Saison 14/15 war keine D-Jugend gemeldet • Saison 13/14 trotz starker Abwerbungen 01er/02er nur vierter Platz im Kreis! Dennoch ist den Kindern bzw. deren Eltern seitens des I. SC 05 versprochen worden, dass es bessere Entwicklungsmöglichkeiten beim I. SC 05 geben soll. Auch in Aussicht gestellt wurde, dass es für die Kinder einfacher sei, in Auswahlteams und DFB-Stützpunkt zu kommen, wenn man beim I SC 05 spielt, verbunden mit dem Hinweis, dass der Stützpunkttrainer auch für 05 tätig sei. Stefan Wilke hat in der Funktion für den NFV-Kreis Göttingen beim Sichtungsturnier in Bilshausen Kinder angesprochen, auch im Beisein von Thomas Hellmich. Jan Steiger war dort ebenfalls aktiv. Nahezu alle Stützpunktspieler des Jahrgangs 2007 sind kontaktiert worden. Zu Freundschaftsturnieren wurden Spieler anderer Vereine ohne Gastspielerlaubnis eingesetzt und den Familien dieser Jungs der Hotelaufenthalt bezahlt. Diese Informationen haben verschiedene Eltern von unterschiedlichen Clubs mitgeteilt. Grundsätzlich ist das Abwerben von Spielern im Basisbereich aus den bereits bekannten Gründen verwerflich und unfair. Hier kommt noch hinzu, dass sich der I. SC 05 einen finanziellen Vorteil zulasten der anderen Vereine verschafft. Zum einen ist für die Spieler bis zum älteren Jahrgang D-Junioren keine Ausbildungsentschädigung zu zahlen, zum anderen generiert der I. SC 05 mit den o.g. Zugängen Beitragseinnahmen von ca. 10 000 Euro pro Jahr, während die abgebenden Vereine diese Beitragszahler verlieren. Wir verurteilen diese Abwerbepolitik und erwarten, dass Abwerbungen im Basisbereich zukünftig unterbleiben. Wir laden den I. SC 05 ein, sich an einer Gesprächsrunde zu beteiligen, in der eine Fair-play-Regelung“ zum Wohle des Juniorenfußballs, insbesondere für den Basisbereich, abgestimmt werden soll.“

Unterschrieben von den Vereinen SVG Göttingen, FC Grone, SC Hainberg.

Das sagt der Präsident vom I. SC Göttingen 05 zu den Vorwürfen in einer Stellungnahme

Sehr geehrte Damen und Herren,

über die Presse (in Form des Sportbuzzers) ist mir heute ein Brief zugeleitet worden, der physisch über unsere Geschäftsstelle noch nicht in unserem Briefkasten war. Ich möchte dies im Vorfeld erwähnen, da ich sehr überrascht von diesem Brief war und den Weg sofort über die Presse zu gehen für sehr verwerflich durch die unterzeichnenden Personen halte.

Bevor ich auf die einzelnen haltlosen Vorwürfe eingehe, möchte ich kurz bestätigen, dass ich als Vorstand des I. SC Göttingen 05 stets in persönlichen Gesprächen aber auch über Pressemitteilungen für Gespräche zwischen den Vereinen plädiert habe.

Thorsten Richter, Präsident von Göttingen 05

Außerdem möchte ich vorab betonen, dass die Vorwürfe gegen Herrn Stefan Wilke, Herrn Thomas Hellmich und Herrn Jan Steiger im vierten und drittletzten Absatz des Briefes absolut haltlos sind und jeglicher Grundlage entbehren. Thomas Hellmich hat in den Gesprächen nach seinem Ausscheiden als Trainer der U23 von Eintracht Northeim sofort klar gestellt, dass mögliche Interessenkollisionen vermieden werden müssen. Er hat bei uns kein offizielles Amt, sondern hilft uns lediglich mit seiner Erfahrung, bei der Trainerausbildung und im Torwarttraining. Zu den Vorwürfen gegen Stefan Wilke wird den Pressevertretern noch ein dezidierter Schriftverkehr beigefügt, der erläutert, dass er niemals die angedeuteten Vorwürfe in der Praxis umgesetzt hat. Weiterhin wurden weder für Eltern, noch für Spieler irgendwelche Hotelkosten übernommen, selbst die betroffenen Übungsleiter und Betreuer haben bei allen Ausfahrten zu überregionalen Leistungsvergleichen Ihre Unterkünfte selbst bezahlt. Im Übrigen hat Jan Steiger dem SC Hainberg die Teilnahme an einem hochdotierten Fußballturnier verschafft. Das ist unsere Form der Zusammenarbeit.

In der Tat hat der I. SC Göttingen 05 in der kommenden Saison im Basisbereich vier neue Mannschaften. Es handelt sich hierbei um eine weitere D-Jugendmannschaft, eine E-Junioren und zwei F-Juniorenteams. Nachdem im vergangen Jahr zahlreiche Gesprächsangebote unserseits an andere Vereine zur intensiveren Kooperation im Jugendbereich abgeblockt wurden, haben wir uns im Winter entschieden den Basisbereich eigenständig aufzubauen.

Aus diesem Grund haben wir die Öffentlichkeit bereits im Februar diesen Jahres über diesen Schritt, der ab Sommer 2018 erfolgen sollte auf unserer Homepage und unserer Facebookseite informiert. Es wurde darauf hingewiesen, dass separate Einladungen für entsprechende Jahrgangsmannschaften ab März/April 2018 erfolgen werden. Schon die erste Nachricht im Februar diesen Jahres (nachzulesen auf unserer Homepage im Archiv) hat dazu geführt das Herr Jan Steiger bereits die ersten 25 Anfragen von Eltern bekommen hat, die Ihre Kinder zum Training zu uns bringen wollten. In diesem Zusammenhang hat Herr Steiger noch um ein wenig Geduld gebeten und daraufhin gewiesen, dass wir die Öffentlichkeit mit weiteren Nachrichten auf der Homepage bzw. der Facebookseite informieren werden. Bei den Sichtungstrainings, die ab März 2018 regelmäßig stattgefunden haben sind anschließend weitere Eltern mit Ihren Kindern zu uns gekommen und die Kinder haben an diesen Trainingseinheiten teilgenommen. Der größte Zuwachs in unserer Jugendabteilung erfolgt übrigens nicht aus Spielern aus dem Stadtgebiet sondern von Spielern die aus einem Umkreis von 30km von Göttingen herrühren und zwar aus allen verschiedenen Himmelsrichtungen. Nachfolgend möchte ich auf die konkreten drei genannten Vereine eingehen.

Vom SC Hainberg wechselt ein Spieler des Jahrgangs 2008 und zwei Spieler des Jahrgangs 2004 einer davon auf Zweitspielrecht zum I. SC Göttingen 05. Im Gegenzug bekommt der SC Hainberg zwei A-Jugendspieler der Jahrgänge 2000 bzw. 2001 von Göttingen 05 mit Niedersachsenligaerfahrung. Vom FC Grone wechseln zum I. SC Göttingen 05 insgesamt vier F-Jugendspieler sowie ein Spieler des Jahrgangs 2006. Ein Spieler des Jahrgangs 2002 wurde einvernehmlich gegen den 2006er getauscht und wechselt vom I. SC Göttingen 05 zum FC Grone. Ergänzend sei hier zu erwähnen, dass im vergangenen Jahr 3 Spieler der B- bzw. A-Jugend vom I. SC Göttingen 05 zum FC Grone gewechselt sind und nur ein Spieler zum I. SC Göttingen 05. Im Übrigen muss erwähnt werden, dass bei den vier F-Jugendlichen zwei Spieler sich bereits im März zum Ende der Saison beim FC Grone abgemeldet haben. Diese sind dann im April zum ersten Sichtungstraining beim I. SC Göttingen 05 gewesen. Ein weiterer Spieler ist erst zu Beginn der vergangenen Saison vom JFV West zum FC Grone gewechselt und in diesem Fall scheint ein Wechsel zum FC Grone für alle Beteiligten in Ordnung zu sein. Der vierte Spieler hatte bereits im Frühjahr mehrfach bei einem anderen Verein des Stadtgebietes mittrainiert und war fest entschlossen den FC Grone zu verlassen. Im Rahmen der Veröffentlichung der Sichtungstrainingstermine war er bei uns vor Ort und hat an den Trainingsstunden teilgenommen. Schlussendlich ist dieser Spieler auch zu uns gewechselt. Dies hat aber nichts mit Abwerbungsaktivitäten zu tun. Bei zwei dieser vier genannten Spielern kam die Empfehlung zu einem Vereinswechsel übrigens aus dem Trainerkreis des FC Grone. Der Wechsel von einigen Spieler der SVG zu Göttingen 05 muss etwas tiefergehend erläutert werden. Der Jugendtrainer dieser Mannschaft hatte die SVG Verantwortlichen im Winter daraufhin gewiesen, dass er zukünftig gerne bei der SVG leistungsorientierter trainieren möchte. Dies würde Ihm abschlägig beschieden und gleichzeitig wurde er als Trainer dieser Mannschaft entbunden. Daraufhin sind drei 2008er bzw. vier Spieler des Jahrgangs 2007 mit Ihm von der SVG zum I. SC Göttingen 05 gewechselt. Einige Spieler bei der SVG waren erst seit kurzem dort und von anderen Vereinen zur SVG gewechselt. Weitere Spieler hatten ein Zweitspielrecht des Bovender SV zugunsten der SVG, was am 30.06.2018 ausgelaufen ist.

Welche Rolle die vermeintlichen nicht vorhandenen Titel in diesem Brief spielen, vermag ich nicht weiter zu beurteilen. Es kann auch nicht sein, dass einer der Unterzeichner eine Mannschaft beim RSV Göttingen 05 gegen Zahlung einer Ausbildungsentschädigung abkauft und der I. SC Göttingen 05 darf dies nicht. Im Übrigen sind Ergebnisse und Kreismeisterschaften im D-Jugendbereich zwar schön, aber auch nur Momentaufnahmen, viel wichtiger ist die Ausbildung der jungen Spieler und es haben in den letzten Jahren immer wieder Spieler vom I. SC Göttingen 05 den Sprung in Nachwuchsleitungszentren geschafft. Es darf auch nicht vergessen werden, dass beim I. SC Göttingen 05 zahlreiche Spieler des älteren D-Jugendjahrgangs bereits in der Bezirksliga C-Jugend Ihre Erfahrungen machen und dort Einsätze überregional bekommen.

Jeder werte Leser mag sich nun nach diesen Fakten ein Urteil gebildet haben.

Wenn ich persönlich als Vorstand des I. SC Göttingen 05 solche Probleme hätte kommen sehen, wäre ich nicht diesen Weg über die Presse gegangen, sondern hätte direkt mit den Verantwortlichen darüber gesprochen. Der Initiator dieses Schreibens ist im Übrigen auch bei mehreren anderen Vereinen des Stadtgebietes mit diesen haltlosen Vorwürfen abgeblitzt.

Insgesamt bleibt festzustellen, dass es schon sehr sehr traurig ist, dass es erwachsene Menschen nicht schaffen miteinander offen und ehrlich hinter den Kulissen Gespräche zu führen, sondern permanent versuchen den einfachen Weg über die Presse zu gehen.

Mit sportlichen Grüßen Thorsten Richter Präsident I. SC Göttingen 05

Stellungnahme der Eltern der Spieler vom I. SC Göttingen 05 

Sehr geehrte verantwortliche Unterzeichner der Vereine SVG Göttingen, FC Grone und SC Hainberg, da Sie als Verantwortliche eines Vereines diesen öffentlichen Brief geschrieben haben, handelten Sie im Namen und im Sinne aller ihrer Mitglieder. Umso größer war unser Erstaunen hinsichtlich der Inhalte des Briefes über die Jugendarbeit des I. SC Göttingen 05 und einigen dahinter stehenden Personen. Wir als Eltern haben einen etwas anderen Blick auf die Situation in Göttingen. Die wiedergegebenen Inhalte entsprechen in großen Teilen faktisch nicht der Wahrheit. Aus diesem Grund fühlen wir uns verpflichtet, an dieser Stelle eine Richtigstellung bzw. eine Stellungnahme zu verfassen. Ein respektvoller Umgang auf Augenhöhe als Vereinsverantwortlicher und erwachsener Mensch sieht unserer Meinung nach anders aus. Insbesondere dann, wenn ehrenamtlich engagierte Menschen, wie Thorsten Richter, Thomas Hellmich, Jan Steiger oder Stefan Wilke persönlich attackiert werden. Der I. SC Göttingen 05 hat sich im vergangenen Winter dazu entschlossen, den Grundlagen und Aufbaubereich im Jugendfußball aufzubauen. Niemand im Verein wusste, was aus dem Vorhaben wird. Aus diesem Grund fanden einige Sichtungstrainings statt, die überwiegend sehr gut besucht wurden. Alle Teilnehmer waren freiwillig vor Ort. Von dieser enormen Resonanz waren selbst die Verantwortlichen von 05 überrascht.

Sobald Kinder oder Jugendliche im Göttinger Raum fußballerisches Potential zeigen, stellt sich für die Trainer und Eltern die Frage, wie und besonders wo das Talent weiter gefördert werden kann. Bisher mussten früher oder später oft weite Wege in andere Städte auf sich genommen werden. Eine Tatsache, die in Anbetracht der Größe der Stadt verwundert.

Die Vielzahl der Vereine versucht sicherlich jeweils auf die für sie bestmögliche Art Talente wahrzunehmen und zu fördern. In Göttingen fehlte bisher ein Verein, der die Verantwortung übernimmt, die Kinder und Jugendlichen in Leistungsmannschaften zusammenzufassen, so wie es in anderen Städten selbstverständlich und üblich ist (siehe Northeim oder Kassel). Warum möchte ein Kind überhaupt wechseln? Der I. SC Göttingen 05 (wie auch FC Eintracht Northeim) bieten einem leistungsbereiten Kind die Möglichkeit, 3 mal die Woche zu trainieren und am Wochenende neben dem Pflichtspielbetrieb auch anspruchsvolle Leistungsvergleiche zu absolvieren. Diese Logistik und Struktur können andere Vereine, nicht bieten bzw. es ist auch gar nicht gewollt und notwendig im Bereich des Breitensports. Natürlich werden die Vereine, von denen die wechselnden Spieler kommen, geschwächt. Das ist aber in ganz vielen Situationen im Leben der Fall, dass talentierte und ambitionierte Spieler einen nächsten Schritt machen und in einer Mannschaft spielen wollen, die aus ebenfalls leistungsbereiten Spielern besteht. Des Weiteren möchte sich ein leistungsbereites Kind auch weiter entwickeln. Das geht natürlich viel besser, wenn es mit andere leistungsbereiten Kindern zusammen trainiert und spielt. Die Vereine könnten natürlich auch ihre Plattform schaffen, dass ein Spieler gar nicht auf die Idee kommt, sich mit einem Wechsel zu beschäftigen. Die Stammvereine und Eltern der Kinder möchten und wollen oft keine dritte Trainingseinheit. Hochwertige Turniere in Verbindung mit langen Fahrten und sogar Übernachtungsaufwand sind schlichtweg nicht gewünscht. Das alles versucht der I. SC Göttingen 05 in allen Altersklassen umzusetzen.

Als Eltern motivierter Fußball-Kinder begrüßen wir es daher sehr, dass sich der I. SC Göttingen 05 das Ziel gesetzt hat, eine Jugendarbeit zu machen, die auch überregional konkurrenzfähig ist. Dieses Ziel beinhaltet unter anderem die Teilnahme an Turnieren mit Vereinen wie Wolfsburg, Hannover, Leipzig, Halle bis hin zu internationalen Fußball Events. Die Trainer und Verantwortlichen vom I.SC Göttingen 05 bringen den dafür nötigen Einsatz. Nur am Rande: den größten Zulauf erlebte der I. SC Göttingen 05 aus dem Landkreis Northeim. Die Wechsel im Stadtgebiet Göttingen bezeichnen wir als normale Fluktuation. Was mit der E-Jugend von SVG Göttingen passierte, ist sicher ein besonderer Fall, der in der Öffentlichkeit nicht thematisiert werden sollte. Im Jahrgang 2007 ist ein einziger Stützpunktspieler aus Göttingen zum I. SC Göttingen 05 gewechselt. Im Vergleich dazu sind es 5 Spieler des Jahrgangs aus dem Stützpunkt Northeim, die zu 05 gewechselt sind. Die Trainer in Northeim heißen nicht Thomas Hellmich oder Stefan Wilke. Natürlich wird auch zu Spielern Kontakt aufgenommen, so wie es SVG, Grone und Hainberg auch machen. Ein gezieltes Abwerben ist dabei in keinster Weise zu erkennen und schon gar nicht durch Thomas Hellmich oder Stefan Wilke denen Amtsmissbrauch vorgeworfen wurde. In den meisten Fällen ging die Anfrage vom Jugendkoordinator 05 direkt über die jeweiligen Jugendkoordinatoren der betroffenen Vereine. Genauso wie es im Übrigen Vereine wie der FC Eintracht Northeim auch machen. Die Verantwortlichen aus Northeim haben auch bei einer Vielzahl unserer Kinder angeklopft. Es gab in diesem Zusammenhang Seitens des I. SC Göttingen 05 keinerlei Versprechen, Zusagen oder andere Luftschlösser. Auch Kosten für Hotels etc. wurden von 05 nicht übernommen als einige von uns z.B. mit nach Dresden, Berlin, Bremen oder anderen überregionalen Turnieren (inkl. Übernachtungen) gefahren sind. Es ist in unseren Augen völlig normal und legitim, wenn ein größerer Verein ein Talent für sich begeistern möchte. Die Entscheidung für einen Wechsel trifft das Kind ab einem gewissen Alter größtenteils selbst, natürlich in Rück- und Absprache mit den Eltern.

Alle Vereine dieser Stadt sollten doch den Fußball als Ganzes fördern. Dafür ist sicherlich eine Aufgabenverteilung nötig, die über der gegenseitigen Konkurrenz stehen sollte. Es geht um die Kinder sowie um den Sport und nicht um die persönlichen Befindlichkeiten einzelner! Wir jedenfalls sind alle stolz Teil vom I. SC Göttingen 05 zu sein und sind der festen Meinung und Überzeugung, dass die Verantwortlichen vom I. SC Göttingen nichts Verwerfliches oder gar verbotenes gemacht haben. Alle Trainer, Betreuer und agierenden Personen beim I. SC Göttingen 05 machen eine hervorragende Arbeit. Eine Bitte von uns an die Verantwortlichen Unterzeichner des Briefes (SVG/Grone/Hainberg): wenn es in Zukunft Probleme oder Unstimmigkeiten in Bezug auf den I. SC Göttingen 05 geben sollte, dann klärt die Punkte am besten in gemeinsamen, konstruktiven Gesprächen. Wir sind uns sehr sicher, dass alle Verantwortlichen vom I. SC Göttingen 05 zu jeglichen Gesprächen bereit sein werden. Und bitte sorgt alle dafür, das insbesondere die Kinder keinerlei Nachteile durch diese Aktionen haben. 

Die Eltern der Kinder der U8 – U13 vom I. SC Göttingen 05

Stellungnahme des im Offenen Brief angegriffenen Thomas Hellmich

Sehr geehrte Damen und Herren

Mit großer Betroffenheit und Bestürzung habe ich von dem offenen Brief der Vereine SVG Göttingen 07, SC Hainberg, FC Grone Kenntnis genommen. Am Mittag des 25.07.2018 wurde ich von einem Pressevertreter darauf aufmerksam gemacht. Seit 2002 bin ich im Kreis Vorsitzender des Ausschusses für Qualifizierung, seit 2016 kam das Amt des 2. Vorsitzenden und das Amt des Ehrenamtsbeauftragten dazu. Die Vereine des NFV-Kreises Göttingen, später Göttingen-Osterode haben mich in diese Ämter gewählt. Im DFB-Stützpunkt Göttingen bin ich seit 1.8.2002 als DFB-Honorartrainer tätig. Vorher war ich schon drei Jahre im Talentförderbereich des DFB tätig. Die für diese Tätigkeit nötige Fußball-Trainer-A-Lizenz besitze ich seit 1989 und habe sie immer wieder durch die Teilnahme an Fortbildungen aktualisiert. Ich bin mein Leben lang mit Leib und Seele erst Fußballer gewesen, später dann Fußball-Trainer und seit 2002 Funktionär. Für die Vereine, die mich mit überwältigender Mehrheit immer wieder gewählt haben, setze ich mich seitdem mit großer Begeisterung und Kraft ein. Ich bin seit 1983 mit einer kurzen Unterbrechung Mitglied der SG Lenglern, Mein größter sportlicher Erfolg als Trainer war der Aufstieg mit dem 1. SC Göttingen 05 in die dritte Liga. Die Spiele gegen Hannover 96 (2:3) vor 10.000 Zuschauern im Jahnstadion und das 0:0 am 4.5.1997 in Hannover im Niedersachsenstadion sind für mich unvergesslich. Die mehr als 500 Trainer an deren Ausbildung ich in meiner Zeit als Vorsitzender des Qualifizierungsausschusses beteiligt war und viele Eltern von Stützpunkt- und Kreisauswahl-Kindern wissen, dass ich mich schon immer kritisch mit Vereinswechseln im Alter Bambini bis D-Jugend auseinandergesetzt habe. Sofern in einem Verein ein engagierter, möglichst auch fachlich qualifizierter Kindertrainer tätig ist, gibt es keinen Grund einen Vereinswechsel anzustreben. Irgendwelche Titel sind dabei nicht der Bewertungsmaßstab. Als Stützpunkt-Trainer habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich sehr häufig Kinder in ihren Heimatmannschaften besser entwickeln. Kinder die sich zu früh in (manchmal) reinen Kreisauswahlmannschaften bei Vereinen zusammenfinden, entwickeln sich oft nicht so wie gewünscht weiter. Es gibt regional keine Gegner mehr, man reist nur durch die Gegend und verbringt (zu) viel Zeit auf der Straße. Diese Zeit ließe sich besser auf dem Fußballplatz beim Bolzen mit anderen Kindern nutzen. Von daher ist es völlig, aber auch wirklich völlig abwegig, mir zu unterstellen, dass ich Kindern und Eltern von den Bambini bis zur E-Jugend empfohlen haben soll zum 1. SC Göttingen 05 oder egal wohin zu wechseln. Die Organisation/Verwaltung der E-Jugend-Kreisauswahl gehört zu meinen Aufgaben im Kreis. Ich bin nicht Trainer der Kreisauswahl und habe in keinem Fall seit 2002 Einfluss auf die Besetzung des Spielerkaders genommen. Das kann jeder meiner Kreisauswahltrainer bestätigen. Die Festlegung der Kader ist einzig und allein Sache der Kreisauswahl-Trainer. Zurzeit sind das Lars Kreitz, Maurice Jedlicka und Kevin Oppermann. Der sogenannte Tag des Talents wird von den Kreisauswahltrainern seit drei Jahren in Bilshausen durchgeführt. Es ist die „Erstsichtung“ für die Kreisauswahl. Da gefühlt 50 % aller F-Jugend-Spieler im älteren Jahrgang (zwei Monate bevor sie in die E-Jugend wechseln) von den Vereinen unseres Kreises gemeldet werden, ist für diese Sichtung Unterstützung nötig. In diesem Jahr hat Stefan Wilke den Tag des Talents organisatorisch unterstützt. Er ist sonst nur (sehr selten) in der Trainerausbildung als Referent eingesetzt. Es waren ca. 150 Kinder plus Eltern vor Ort. Ich selbst war mit unserem 1. Vorsitzenden Hans-Dieter Dethlefs bei dieser Veranstaltung, weil wir Daniel Otto (langjähriger Kreisauswahltrainer) verabschiedet haben und Lars Kreitz ein Geschenk des Ausschusses (die Ausschussmitglieder haben zusammengelegt) zur Geburt seines Sohnes überreicht haben. Ein Gespräch mit Eltern bezüglich eines Vereinswechsels habe ich in dem „Gewusel“ nicht mitbekommen, wenn es denn überhaupt stattgefunden hat. Jan Steiger war, soweit ich weiß, nicht bei dieser Veranstaltung. Zwei Tage vorher fand die Zwischenrunde Sparkassen-Cup ebenfalls in Bilshausen statt. Ich habe dieses Turnier organisiert und war an dem Tag auch Turnierleiter. Meine Kreisauswahltrainer haben die Platzaufsicht zusammen mit Klaus Breitenbach (SV Bilshausen) übernommen. Es geht bei dieser Zwischenrunde darum, ein Team aus den Kreisen Northeim und Göttingen-Osterode auszuspielen, dass dann die Region beim Endturnier in Barsinghausen vertritt. Es waren 16 Mannschaften qualifiziert. Gewonnen hat dieses Turnier FC Höherberg. Stefan Wilke war nicht zugegen. Jan Steiger habe ich am Ende des Turniers gesehen und begrüßt. Weder mit Eltern noch Spielern habe ich an dem Tag über Vereinswechsel gesprochen. Ich habe ebenfalls die Vorrunden des Sparkassen-Cup’s in Göttingen (bei SVG Göttingen 07) und Osterode (Jahnstadion mit VfR) organisiert. Die gemeldeten Spielerlisten Jg. 2007 habe ich an die zuständigen Stützpunkt-Trainer Tim Schwabe (STP Rhüden) und Simon Schneegans (STP Göttingen) übergeben. Für den Stützpunkt Göttingen sind Timo Ochs (Torwarttrainer), Simon Schneegans, Martin Wagenknecht und ich für die Kaderbenennung gemeinsam zuständig. Im Juni habe ich zwei Sichtungen im Stützpunkt mitgemacht, bei der dritten und letzten Sichtung war ich mit dem Jg. 2006 beim Leistungsvergleich in Bad-Sooden. Simon Schneegans hat dann den Kader benannt und Martin und mich informiert. Simon ist für den Kader 2007 im Stützpunkt verwaltungstechnisch zuständig. Trainiert werden die Jungs von allen vier Trainern. Wir sind alle vier gleichberechtigt. Keiner von uns Vieren hat irgendeinen Vorteil davon, dass ein Kind bei Verein X oder Y spielt. Im März 2018 sprachen mich Thorsten Richter und Jan Steiger an, ob ich nicht eine Funktion beim 1. SC Göttingen 05 übernehmen kann. Ich habe in mehreren Gesprächen klar gemacht, dass ich nach wie vor gerne mit jungen Spieler im Training „arbeite“, ich aber eine Interessenkollision mit meinen sonstigen Tätigkeiten vermeiden möchte. Ich konnte und kann mir aber vorstellen mit den Torhütern im Bereich D-/C-Jugend einmal wöchentlich zu trainieren. Einige dieser Kinder sind darüber hinaus bei privat betriebenen Torwartschulen im Training (eigentlich unglaublich, oder?). Darüber hinaus hat der Verein mich gebeten, von Zeit zu Zeit interne Trainerfortbildungen durchzuführen und bei internen Abläufen (z.B. Trainingsplanung der vielen Mannschaften) zu helfen. Eine Fortbildung gab es bisher nicht. Jetzt in der Urlaubszeit habe ich je einmal das Training der U17 und U16 als Vertretung der urlaubenden Trainer übernommen. Es hat richtig Spaß gemacht. Ich habe an einem Informationsgespräch (im Mai) mit dem SC Hainberg teilgenommen. Dabei ging es insbesondere um die Zusammenarbeit beider Vereine in der Altersklasse C. Zum damaligen Zeitpunkt hatten beide Vereine Angst, leistungsstarke Mannschaften für die Spielklassen Bezirksliga und Landesliga zusammen zu bekommen. Da ich Gründungsmitglied des JFV Göttingen bin, liegt mir schon immer am Herzen, dass im Stadtgebiet im Jugendbereich C-A- die Kräfte gebündelt werden und die Vereine die besten Spieler zusammentun, um wenigstens in diesen Altersklassen nicht im Breitensport zu verbleiben. Es ist sehr wünschenswert, aus meiner Sicht, dass es in der Stadt Göttingen auch ein Angebot für leistungswillige und leistungsbereite Spieler gibt. Mittlerweile wechseln ja nicht mehr nur die „großen“ regionalen Talente in die Nachwuchsleistungszentren, sondern auch junge Spieler mit viel weniger Talent. Der 1. SC Göttingen 05 hat da im Moment das spielklassenmäßig beste Angebot. Man könnte aber auch einen solchen Kooperationsverein neu benennen. Das habe ich in diesem besagten Gespräch deutlich gemacht. Als ich nach ca. 90 Minuten Gesprächsdauer aber das Gefühl hatte, dass diese Kooperation nicht zustande kommt, habe ich dann die Gesprächsrunde verlassen und an keinem weiteren Gespräch zu diesem Thema teilgenommen. An einem Gespräch bezüglich Spielerwechsel habe ich in keinem Fall und mit keinem Verein teilgenommen. Kreisjugendtag in Lenglern: Thorsten Richter rief mich am Tag der Veranstaltung an und bat mich, für den Verein auf der Teilnehmerliste zu unterschreiben. An dem Tag sei er, genauso wie alle anderen infrage kommenden Personen im Verein, verhindert. Dieser Bitte bin ich nachgekommen. Ich habe dann am nächsten Tag Thorsten Richter Bericht erstattet. Das meiste stand aber auch in den Medien. Soweit ich weiß, hat Torsten Tunkel auch beim Landesliga-Staffeltag für die SVG Göttingen 07 unterschrieben. Mir ist nicht bekannt, dass das verboten ist. Die betroffenen Vereine konnten so eine Strafe umgehen. Ich bin sehr traurig, dass wir Fußballer nicht in der Lage sind, uns an einen Tisch zu setzen und offen miteinander zu sprechen, anstatt solche Briefe zu verfassen. Ich frage mich natürlich auch, wo ich Fehler gemacht habe. Mir wird hier meine Fußballbegeisterung „um-die-Ohren“ gehauen. Das trifft mich persönlich sehr. Der offene Brief der Vereine bringt dem ohnehin in der Stadt Göttingen am Boden liegenden Fußball (höchste Spielklasse 6.Liga) nur noch Hohn und Spott. Nach meinem Kenntnisstand haben auch andere Vereine bei den Gesprächen der drei Unterzeichner am Tisch gesessen. Diese Vereine haben sich an dem Schreiben nicht beteiligt. Das zeigt doch, dass es auch anders geht. Fußballbegeisterte Personen werden verunglimpft. Es ist schön, dass es überhaupt noch Menschen in unserem Kreis gibt, die sehr viel Zeit und Spaß in den Fußball einbringen. Und das nicht nur im Bereich der Stadt Göttingen, sondern auch im gesamten NFV-Kreis. Wir sind im NFV-Kreis Göttingen-Osterode im Bereich Qualifizierung gut aufgestellt. Es arbeiten auch in vielen kleinen Vereinen sehr gut qualifizierte Trainer. Dabei mitzuhelfen und mein Wissen und meine Erfahrungen weiter zu geben, war immer mein Anliegen. Auch wenn ich mich im Moment sehr getroffen fühle, möchte ich die Tätigkeiten im Kreis und im DFB-Stützpunkt weiterführen. Ich bin in Fußballerkreisen landesweit ziemlich bekannt und jeder, der mich kennt, weiß, dass ich immer für Gespräche offen bin und war. Ich habe mich in den vielen Jahren bei und für viele andere Vereine der Region engagiert und auch gern kontrovers diskutiert. Ein oder mehrere Gespräche hätten und können immer noch in dieser Sache Aufklärung bringen. Am wohlsten fühle ich mich auf dem Platz und nicht beim Schreiben von solchen Briefen.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Hellmich

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