Jugendfußball: Am 5. und 6. Dezember steigt wieder der KSN+VGH Juniorcup

Nur Hannover 96 fehlt

Gemeinsame Sache für den KSN+VGH Juniorcup: (von links) Guido Mönnecke (Vorstandsvorsitzender der Kreis-Sparkasse Northeim), die Turnierorganisatoren Philipp Weißenborn und Danny Bachmann (beide JFV Northeim), Ulf Hasse (Regionaldirektor der VGH-Versicherungen) sowie Gernot Bollerhei (Marketingleiter der Kreis-Sparkasse). Foto: mwa

Northeim. Rund 1000 Besucher sind im vergangenen Jahr dabei gewesen, als der KSN+VGH Juniorcup in der Northeimer Schuhwallhalle über die Bühne gegangen ist. Eine Zahl, die Philipp Weißenborn und Danny Bachmann, die Hauptorganisatoren vom JFV Northeim, am 5. und 6. Dezember gerne noch übertreffen möchten, wenn die nächste Auflage des deutschlandweit bekannten Jugendfußballturniers für U14-Mannschaften stattfindet.

„Wie beliebt der Juniorcup ist, zeigt die Tatsache, dass wir mittlerweile immer wieder von Vereinen angesprochen werden, die mit dabei sein wollen“, sagte Bachmann am Montag in den Räumen der Kreis-Sparkasse Northeim, die gemeinsam mit der VGH-Versicherung Namenssponsor des Cups ist. Gruppeneinteilung und Spielplan sind zwar noch nicht fix, dennoch verspricht Bachmann bereits jetzt wieder hochklassigen Jugendfußball. „Es werden erneut 14 Teams am Start sein, die am Samstag in zwei Siebenergruppen beginnen. Im Teilnehmerfeld gibt es nur eine kleine Änderung. Hannover 96 kann in diesem Jahr leider nicht dabei sein. Dafür rückt der FC Ingolstadt nach.“

Bärenstarke Hoffenheimer

Gastgeber JFV Northeim darf am ersten Dezember-Wochenende also wieder den Nachwuchs von etlichen Fußball-Bundesligisten begrüßen. Unter anderem Werder Bremen, der 1. FC Köln, der VfL Wolfsburg, der Hamburger SV, Borussia Dortmund oder auch Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt werden ihre U14-Jungs nach Südniedersachsen schicken. Im vergangenen Jahr dominierte Hoffenheim den Juniorcup und setzte sich im Endspiel 4:2 gegen Hannover durch.

Die Organisatoren hoffen nun, dass das Turnier am 5./6. Dezember auch tatsächlich in der Schuhwallhalle stattfinden kann. „Wir haben die mittlerweile verworfenen Pläne des Landkreises, Flüchtlinge in Turnhallen unterzubringen, natürlich zur Kenntnis genommen. Für den Fall, dass dieses Thema doch nochmal aktuell wird, suchen wir nach Ausweichlösungen. Man muss aber klar sagen, dass die Chancen, dass der Jugendcup dann stattfindet, eher schlecht wären“, sagt Bachmann. „Wir würden das natürlich sehr bedauern, aber wir verstehen natürlich auch, dass den Flüchtlingen geholfen werden muss. Wir müssen jetzt einfach sehen, wie sich das alles entwickelt.“

Gastfamilien gesucht

Auch dieses Mal werden die Nachwuchskicker - rund 140 an der Zahl - bei Gastfamilien in der Region untergebracht. Wer Interesse hat, Spieler bei sich aufzunehmen, findet im Internet unter der Adresse www.jfvnortheim.de alle nötigen Kontaktadressen.

Am Turnier-Wochenende kostet eine Tageskarte für Erwachsene vier Euro. Kinder und Jugendliche dürfen kostenlos in die Halle. (mwa)

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