Elfte Teilnahme am Sparkasse&VGH-Cup

JSG Uslar/Solling: Harte Gegner, kleinere Ziele in der Lokhalle

+
Beim Cup in der Todesgruppe: Sponsor André Kaufmann (li./ Sparkasse Göttingen) und Jan Fischer (Kapitän der JSG Uslar/Solling) bei der Auslosung.  

Göttingen. Bei der Suche nach den Stammgästen des Sparkasse&VGH-Cups (10. bis 13. Januar 2019) kommt man an der JSG Uslar/Solling auch vor der 30. Auflage allseits beliebten Turniers für U 19-Fußballer nicht vorbei.

„Mit den Vorgängervereinen waren wir zehn Mal dabei. Im Januar startet die elfte Teilnahme in der Lokhalle“, sagt U 19-Trainer Axel Schmitt.

Noch nie aber war die Ausgangslage für die Kicker aus Uslar/Solling aber so klar wie jetzt – und so schwierig. Denn der Bezirksligist erwischte eine ganz knifflige Gruppe, Vor allem deshalb, weil sich mit Göttingen 05, Eintracht Northeim und dem JFV Eichsfeld-Mitte die drei ranghöchsten regionalen Vereine um den vierten Gruppenplatz und die Teilnahme an der Zwischenrunde streiten werden.

Vorletzter der Bezirksliga

„Wir sind der krasse Außenseiter. Für uns ist es toll, die Atmosphäre in der Lokhalle erleben zu dürfen“, sagt JSG-Kapitän Jan Fischer. Der 18-Jährige bestreitet seinen zweiten Cup in der Lokhalle. Auf ihm ruhen die Hoffnungen in der Offensive. „Technisch“, so Fischer, sei die JSG beim kommenden Cup zwar etwas besser als zuletzt. Vielleicht habe man aber etwas im kämpferischen Bereich nachgelassen. Als Beleg dient die aktuelle Bezirksliga-Tabelle, wo die JSG Uslar/Solling über die Winterpause als Vorletzter geführt wird.

Mit Lennart Busch und Jannik Bertram hat Trainer Axel Schmitt zwei Mittelfeldspieler aus den B-Junioren im Kader. Felix Nückel soll die Defensive zusammenhalten. Daumen drücken, lautet die Devise bei Paul Alleke. Der Torhüter laboriert an einer Kopfverletzung, hofft aber, in der Lokhalle zwischen den Pfosten stehen zu können.

„In der Saison hatten wir viele verletzte Spieler, mussten oft ohne einige Stammspieler auflaufen. Das muss in der Rückrunde besser werden. Da müssen wir uns gewaltig steigern“, fordert der JSG-Coach, der sein Team mit Trainingseinheiten auf dem Hartplatz, in der Gymnasiumhalle in Uslar und im Ballhaus in Reinhausen für den Cup fitmachen will. 19 Spieler sind im Kader, jeweils zwölf darf der 54-Jährige an jedem Turniertag einsetzen.

2013, 2014 und 2015 gelang jeweils der Sprung in die Zwischenrunde. Angesichts der schwierigen Gegner fallen die Ziele für die kommende Auflage aber entsprechend kleiner aus. „Wir wollen Erfahrungen sammeln und an den einzelnen Aufgabe wachsen“, sagt Schmitt. Schön aber, dass man mit Manchester United den Titelverteidiger zugelost bekommen habe. 2014 beim 2:2 gegen den damaligen U 19-Meister VfL Wolfsburg gelang dem Stammgast eine faustdicke Sensation. Ein Jahr später erwischte der Vorgängerklub der JSG beim 3:3 gegen Borussia Mönchengladbach wieder einen Sahnetag. Gladbach ist jetzt erneut in der Gruppe. Wer weiß, gibt Schmitt zu bedenken: „Vielleicht schaffen wir ja mal wieder eine Überraschung.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.