Edesheim, Vogelbeck, Hohnstedt, Hollenstedt und Salzderhelden machen gemeinsame Sache

Jugendfußball: Fünf Vereine gründen den JFV Leinepolder

Die Störche kommen! Mit diesem Slogan wird der JFV Leinepolder auftreten.

Northeim – Bewegung wird in den kommenden Tagen und Wochen in den heimischen Jugendfußball kommen. Derzeit laufen die letzten organisatorischen Vorbereitungen, um einen neuen Klub ins Leben zu rufen: den Jugendfußballverein (JFV) Leinepolder. In Fragen und Antworten beleuchten wir das Geschehen.

Wer oder was genau ist der JFV Leinepolder?

Im JFV machen der TSV Edesheim, der TSV Hohnstedt, der TSV Hollenstedt, der VfR Salzderhelden und der TSV Vogelbeck gemeinsame Sache. Diese fünf Stammvereine gliedern ihre Jugendfußballabteilungen aus und bündeln sie im JFV Leinepolder.

Wie weit sind die Planungen fortgeschritten?

Am 25. Januar findet ab 18 Uhr im Sporthaus in Hollenstedt eine Infoveranstaltung statt. Dort sollen das Konzept und die Ideen, die hinter dem Verein stecken, vorgestellt werden. Der nächste Schritt folgt am 13. Februar. Für diesen Mittwoch ist die Gründungsversammlung des JFV Leinepolder terminiert.

Wer steckt hinter diesem neuen Verein?

Die Idee, den Jugendfußball rund um den Leinepolder auf gemeinsame Beine zu stellen, entstand vor zwei Jahren. Nun wird sie in die Tat umgesetzt. Federführend ist Björn Huchthausen vom TSV Hollenstedt. Er wird dabei unterstützt. Jeder Verein stellt ein Mitglied im Vorstand.

Was versprechen sich die Organisatoren?

Natürlich eine grundlegende Verbesserung der Situation in Sachen Jugendfußball. Der TSV Hollenstedt, der seine Nachwuchskicker aktuell noch in der JSG Sülbeck ausbildet, und der VfR Salzderhelden, der bei den jüngsten Jahrgängen recht gut aufgestellt ist, sind in diesem Bereich bereits aktiv. Anders sieht es in Edesheim, Vogelbeck und Hohnstedt aus. Dort treten die Herren als FSG Leinetal gegen den Fußball. Es gibt jedoch keine einzige Jugendmannschaft.

Warum macht die JSG Sülbeck nicht mit?

Das bedauern auch die JFV-Verantwortlichen. Björn Huchthausen: „Es gab mehrere Gespräche, in denen wir versucht haben, Sülbeck mit ins Boot zu holen. Daraus ist leider nichts geworden. Ich möchte aber betonen: Die Tür steht offen, falls die JSG es sich doch noch anders überlegen sollten.“

Wie wird der JFV Leinepolder in der Saison 2019/2020 aufgestellt sein?

Das ist schwer zu sagen. Der neue Verein ist allerdings in der Pflicht, mindestens drei Mannschaften zwischen der A- und der D-Jugend zu melden. Das ist jedoch wohl kein Problem. „Eine A-Jugend ist fest geplant. Auch bei den C-, D- und E-Junioren sind wir gut besetzt“, sagt Huchthausen. Langfristiges Ziel ist es, in allen Altersklassen vertreten zu sein. Dabei schaut man auch in Richtung Northeim und Einbeck, wo die Eintracht und die SVG bis zur Niedersachsenliga aktiv sind. „Falls dort ein Spieler nicht wie gewünscht zum Zug kommt, können wir vielleicht eine Alternative sein“, betont Huchthausen.

Wo können sich Interessierte melden?

Grundsätzlich bei den Fachwarten in den fünf Stammvereinen. Außerdem stehen auch Björn Huchthausen (0176/22 71 78 90) und Erwin Pflugmacher (0173/8 69 96 04) zur Verfügung.

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