Kooperation mit Göttinger Schule

Göttingen. Den Spielern geht es wie den Fußballfans: Viele Profis aus der Bundesliga können mit dem Städtenamen Göttingen etwas anfangen.

Sie verbinden mit der südniedersächsischen Universitätsstadt das Internationale A-Junioren-Turnier. Kein Wunder, immerhin waren Weltmeister wie Mesut Özil oder Manuel Neuer einst am Ball in der Lokhalle, wo noch vor zwei Jahren der Wolfsburger Neu-Nationalspieler Maximilian Arnold auf dem Kunstrasen zauberte.

Doch ohne die Unterstützung der vielen ehrenamtlichen Helfer hätte das Turnier, dessen 26. Auflage (7. bis 10. Januar 2016) längst geplant ist, sicherlich nicht so schnell den hohen Stellenwert erreicht. Beim bedeutensten U 19-Turnier Deutschlands waren in den vergangenen beiden Jahren auch drei Schüler der Geschwister-Scholl-Gesamtschule (GSG) dabei. Gerrit Nothnick (19 Jahre), Leon Deibert (20) und Deniz Sengül (19) waren für den Livestream und die Homepage im Internet zuständig, kümmerten sich aber auch um Texte für das Hallenmagazin. Und sie führten Interviews mit aktuellen Profis.

Schreibtalent, aber vor allem Interesse am Fußball müsse man für die Tätigkeit beim U 19-Turnier mitbringen, erklärte Nothnick, der – wie seine Mitstreiter – kürzlich das Abitur bestanden hat. Viel Zeit opferte auch Sengül. „Immerhin mussten wir nicht nur Interviews führen, sondern diese hinterher auch noch bearbeiten“, sagt der 19-Jährige. „Es hat viel Spaß gemacht. Die Mitarbeit hat sich auch noch positiv auf die Deutschnote ausgewirkt“, sagt Deibert über die nette Abwechslung zum Schulalltag, die alle drei zu schätzen wussten. „Danke für das Vertrauen. Wir hätten uns ja auch blamieren können“, sagte Nothnick an die Adresse von Lutz Renneberg und Holger Jortzik, die beiden Geschäftsführer der veranstaltenden Fest-GmbH.

Kooperation wird ausgebaut

Die Kooperation zwischen dem Sparkasse&VGH-Cup und der GSG wird jetzt ausgebaut. „Wir fühlen uns als Schule der Region verbunden“, sagt Tom Wedrins, Leiter der GSG. Auch beim kommenden Turnier werden die Jobs bei den Schülern wieder heiß begehrt sein – auch wenn sich das Mitwirken finanziell nicht auszahlt. „Geld können wir nicht zahlen“, sagt Renneberg. Dafür könne man aber wichtige Erfahrungen sammeln, zudem auch ein Netzwerk aufbauen. Wichtige Aspekte, wie Oliver Aha, Fachbereichsleiter Sport an der GSG, erklärt. „Im Rahmen der Professionalisierung des Sports entstehen neue Berufe. Auf diese Weise kann man schon als Schüler wichtige Erfahrung sammeln und Kontakte knüpfen.“

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