Sparkasse&VGH-Cup in der Lokhalle Göttingen

Manchester United setzt sich mit 4:3 gegen Austria Wien durch 

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Auf die Plätze, fertig, los: Nach dem verschossenen Neunmeter von Wiens Mateo Tadic gab es bei den Spielern von Manchester United kein Halten. Die Engländer feierten anschließend ausgiebig ihre Titelverteidigung.

Göttingen. Bereits im vergangen Jahr konnte sich Manchester United beim Sparkassen&VGH-Cup in Göttingen den Cupsieg sichern. Am Sonntag verteidigte ManU mit einem 4:3-Sieg gegen Austria Wien den Titel.

Mit Manchester United und Austria Wien hatten sich zwei echte Hallenspezialisten für das Finale qualifiziert. Die Österreicher zählen längst zu den Stammgästen in Göttingen, spielten dort ihr bereits 15. Turnier. Und nach den Cupsiegen von 2014 bis 2016 wollten sie unbedingt zum alleinigen Turnierkönig aufsteigen, denn drei Siege in Göttingen hatten zuvor nur der SC Freiburg und Schalke 04 geschafft.

Aufreizend lässig verschossen

Doch daraus wurde nichts. Zwar gab Austria im ersten internationalen Finale der Cup-Geschichte das Tempo vor und dominierte, doch entscheidende Vorteile konnte sich der dreifache Lokhallensieger nicht erspielen. Und ManU legte sogar einen furiosen Start hin, ging bereits in der zweiten Minute durch einen Treffer von D’Mani Mellor mit 1:0 in Führung. Bereits im Gegenzug traf Lukas Prokop aber zum Ausgleich. Und so furios ging es dann auch nicht mehr weiter. Beide Teams scheuten das ganz große Risiko, weshalb wieder einmal das Neunmeterschießen entscheiden musste.

Und wie schon im vergangenen Jahr hatten die englischen Nachwuchsspieler ihren Nerven im Griff – eigentlich untypisch für ein Fußballteam von der Insel. Zwar scheiterte Manchesters McGhee mit dem zweiten Schuss an Wiens Keeper Sadilek, doch dem dritten Austria-Schützen erging es nicht besser. Aufreizend lässig mit Trippelschritten im Anlauf schoss Sahintürk links am Tor vorbei. Und weil Manchesters Levitt den fünften Neuner sicher verwandelte, Wiens Tadic aber an ManU-Keeper Thompson scheiterte, kannte der Jubel bei den Engländern anschließend keine Grenzen.

Die deutsche Ehre im kleinen Finale rettete Hannover 96. Der Cup-Sieger von 2011 und 2013, der im vergangenen Jahr das Finale gegen Manchester verlor, setzte sich im Spiel um den dritten Platz gegen den FC Fulham durch. 96, das im Halbfinale Wien nach Neunmeterschießen unterlag, ging durch Ziegler in Führung. Nach Gegentorenvon Harris und Spence traf Bircan für 96 zum 2:2-Ausgleich. Für die Entscheidung sorgte Hannovers Marusenko vom Punkt. Nach einem Wechselfehler – der spielende Torhüter stand auf einmal neben Keeper Ashby-Hammond – ließ sich der 96-Kapitän die Chance zwei Minuten vor dem Ende nicht entgehen.

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