Erfolgreiche 13. Auflage des KSN+VGH-Junior-Cups in Northeim

Der VfB Stuttgart  erlegt den VfL Wolfsburg im Finale mit 9:1

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Northeims Torwart Jonas Müller riskiert hier alles beim Herauslaufen im Spiel gegen Austria Wien mit Felix Fischer.

Die 13. Auflage des vom FC Eintracht Northeim ausgerichteten KSN+VGH-Junior-Cups endete am Sonntag überaus kurios.

Die Süddeutschen, die nach noch nicht einmal eineinhalb Minuten schon 3:0 vorn lagen, sicherten sich damit nach 2017 erneut die begehrte Trophäe. Platz drei ging an Hannover 96, welches bei dem im Neunmeterschießen ausgetragenen kleinen Finale mit 3:2 gegen Bayer Leverkusen die treffsichereren Schützen hatte. In den vorangegangenen Halbfinals hatte Stuttgart gegen Hannover mit 2:0 gewonnen und Wolfsburg Bayer Leverkusen ausgeschaltet.

Angesichts des fast zweistellig ausgefallenen Endspielsieges der Stuttgarter durften die Northeimer Spieler auf der Tribüne mit Fug und Recht überaus stolz sein. Zwar reichte es in dem hochkarätigen Teilnehmerfeld mit Nachwuchsteams von sieben Bundesligaklubs und von fünf Zweitligisten im Endklassement nur zum letzten Platz. 

Jubel für ein Unentschieden 

Immerhin hatten die Spieler des Trainerduos Marc-Yannik Grunert und Christian Constein am Samstag aber in Vorrundengruppe A gegen den späteren Turniergewinner ihren großen Auftritt. Unter großem Jubel verteidigte das Eintracht-Team leidenschaftlich das 1:1-Unentschieden gegen den VfB Stuttgart.

Das dürfte neben dem erneut gut organisierten Turnier ein bleibendes Erlebnis in den Erinnerungen der Eintracht-Jungs sein. In der Platzierungsrunde am Sonntag war den Northeimern allerdings weniger Erfolg beschieden, denn in den drei Partien gegen den 1. FC Köln, den Hamburger SV und Borussia Dortmund setzte es ausnahmslos Niederlagen ohne eigenen Torerfolg.

Erlebnis für Spieler 

Einmal mehr ein positives Echo erntete Veranstalter Eintracht Northeim. „Für unsere Spieler ist das ein tolles Erlebnis, gegen so bekannte Vereine anzutreten. Dass wir ein Turnier dieser Größenordnung ausrichten können, geht allerdings nur dank unserer zahlreichen ehrenamtlichen Helfer, Sponsoren und Unterstützer. Darauf können wir ganz besonders stolz sein. 

Von den meisten Vereinen, darunter auch Austria Wien, haben wir bereits jetzt die Zusage für das nächste Jahr“, bilanziert Eintracht-Vorsitzender Tim Schwabe und blickt bereits der 14. Auflage entgegen.  osx

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