Tuspo Gimtes A-Jugend hat 29 Spieler im Kader und startet mit Pokalheimspiel

A-Jugend Tuspo Weser Gimte: Optimistischer Aufsteiger

Großer Kader mit vielen Zugängen: Die Trainer Frank Bockfeld (hinten links) und Betreuer Oliver Linze (hinten rechts) mit den Neuzugängen (hinten, Zweiter von links) Gerrit Schucht, Marvin Rusteberg und Julian Bonic sowie (vorne von links) Sebastian Jürgens, Ali Hosseini, Robin Blumenstein und Emre Akman. Foto: Schröter

Gimte. Ungeschlagen marschierten die A-Jugendfußballer des TuSpo Weser Gimte durch die vergangene Saison, holten sich neben der Kreismeisterschaft auch den Kreispokal. Jetzt bereitet sich das Team des Trainergespanns Frank Bockfeld und Ufuk Kilinc auf das Abenteuer Bezirksliga vor. Bevor es in etwas mehr als einer Woche aber bei Mitaufsteiger JSG Bärenkopf losgeht, steht am kommenden Samstag das Erstrundenspiel im Bezirkspokal an. Dabei gehen die Gimter gegen Landesligist Sparta Göttingen aber sicher nur als Außenseiter ins Rennen (Anpfiff am Rattwerder: 16 Uhr).

„Ich freue mich auf die neue Saison und sehe ihr durchaus optimistisch entgegen“, sagt Frank Bockfeld. Und dazu hat er auch allen Grund. Schließlich bestand seine Mannschaft im vergangenen Jahr bis auf zwei Ausnahmen aus Spielern des jüngeren Jahrgangs. Lediglich Johannes Hille und Jonas Wittling wechseln in den Herrenbereich. Damit steht quasi dieselbe über Jahre eingespielte Gimter Mannschaft auf dem Platz wie in der abgelaufenen Saison. „Und das dürfte nicht bei vielen unserer künftigen Gegner der Fall sein“, sagt Bockfeld.

Verstärkt wird der ohnehin schon große Gimter Kader durch sieben Neuzugänge: Marvin Rusteberg, Gerrit Schucht, Sebastian Jürgens und Robin Blumenstein kamen von der SG Werratal, Julian Bonic und Emre Akman vom KSV Hessen Kassel und Ali Hosseini war bislang vereinslos. „Mit zurzeit 29 Spielern haben wir ein echtes Luxusproblem“, sagt Frank Bockfeld. Von den vielen Neuzugängen sei man derart überrascht worden, dass man es nicht mehr geschafft habe, eine zweite Mannschaft für den Spielbetrieb zu melden. „Ein derart großer Kader und nur eine Mannschaft kann und wird sicherlich ein Problem werden, aber es ist unsere Aufgabe als Trainer, das zu lösen.“

Als Ziel für die erste Bezirksligasaison hat das Gimter Trainergespann, das neben dem Sportplatz durch Betreuer und „Mädchen für alles“ Oliver Linze unterstützt wird, den Klassenerhalt ausgegeben. „Das sollte auf jeden Fall drin sein“, sagt Frank Bockfeld. Was die Spiel- und vor allem Defensivstärke angehe, traue er dem Team auch eine Platzierung in der oberen Tabellenhälfte zu. „Mit den anderen Bezirksligisten habe ich mich bewusst gar nicht erst befasst, wir schauen erst mal nur auf uns“, sagt er. Wenn es gelingen sollte, wie in der vergangenen Saison hinten gut zu stehen (insgesamt gab es nur acht Gegentore), dann brauche man sich vor keinem Gegner zu fürchten.

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