Wieder das Duell Eintracht Northeim gegen Göttingen 05

Manchester United als Glückslos beim Budenzauber in der Göttinger Lokhalle

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Die Kapitäne und Sponsoren bei der Gruppenauslosung in der Göttinger Lokhalle.

Göttingen. Kurz nach dem Beginn der Auslosung zum Sparkasse&VGH-Cup (10. bis 13. Januar 2019) war die Welt für die U 19-Fußballer der JSG Uslar/Solling noch in Ordnung.

„Mit Manchester United haben wir eine englische Mannschaft in unserer Gruppe, der auch noch Titelverteidiger ist. Und unser Trainer ist Gladbach-Fan. Ich würde mal sagen, dass ich da alles richtig gemacht habe“, meinte Jan Fischer, der Kapitän des Bezirksligisten, dessen Team als zweites Los gezogen wurde.

Knapp 30 Minuten später blickten die Beteiligten der JSG-Abordnung ein wenig bedröppelt in die Runde. Denn neben dem Thüringenligisten JFV Eichsfeld-Mitte (Worbis, Birkungen, Leinefelde) wurden mit Eintracht Northeim und Göttingen 05 auch die beiden Niedersachsenligisten in die Flippo-Gruppe gelost. „Als unser Klub aufgerufen wurde, habe ich zu Jan gesagt: Geh los und besorg’ uns diese Gruppe. Jetzt sieht das ein wenig anders aus. Bei diesen schweren Gegnern können wir nur noch gewinnen“, kommentierte Trainer Axel Schmitt die Teilnahme an der „Todesgruppe“ mit einem eher gequältem Lächeln.

Okay, von Göttingen 05 war ehrlich gesagt keine Rede!“

Northeims Kapitän Jimmy Huynh über Wunschgegner in der Lokhalle

In der mit Abstand schwierigsten Gruppe müssen aber auch die beiden Niedersachsenligisten erst einmal klar kommen. „Ich finde es schade, dass es gleich wieder das Duell mit Eintracht Northeim in der Gruppe gibt. Das ist schade für jene Jungs, die dann gleich ausscheiden“, sagt Thorsten Richter, Präsident von Göttingen 05.

Ganz ähnlich sieht Jimmy Huynh die Situation. „In unserer Mannschaft haben sich fast alle den Titelverteidiger ManU als Vorrundengegner gewünscht. Okay, von Göttingen 05 als Wunschgegner war ehrlich gesagt keine Rede“, meinte der Eintracht-Spielführer, der im Januar schon zum dritten Mal in der Lokhalle auflaufen wird.

SVG Einbeck hat nach 13 Jahren Lokhallen-Abstinenz wie der JFV Rhume/Oder eine machbare Gruppe erwischt. Beide nehmen an der Rewe-Gruppe teil. „Wir sind in einer Gruppe mit unserm Bezirksliga-Konkurrenten HöhBernSee, dazu mit Hainberg und Einbeck zwei starke Kreisligisten: da ist alles möglich“, glaubt Rhume/Oder-Trainer Jens Hungerland. Verlassen kann sich der JFV wieder auf die stimmungsvolle und bunte Unterstützung von den Tribünen. „Wir haben 341 Tickets für unseren Klub geordert. Schade, wir hatten noch viel mehr Karten bestellt.“

Restkarten erhältlich

Die Spieler der JSG Weper freuen sich mit den Publikumslieblingen von Austria Wien, Neuling FC Augsburg und Schalke 04 auf namhafte Gegner und mit dem FC Grone, der SVG Göttingen und Cup-Neuling JSG Schwarz Gelb (Kooperation aus Bovender SV und Göttingen 05 auf keine übermächtigen regionale Konkurrenten.

Die Tickets für die 30. Auflage sind nahezu ausverkauft. „Die restlichen Karten werden wir über das Internet in Kürze anbieten. Voraussichtlich am zweiten Dezember-Wochenende“, sagt Holger Jortzik von der veranstaltenden Fest-GmbH.

Informationen unter: www.sparkasse-vgh-cup.de

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