Fortschreitendes Mannschaftssterben 

Fußball: Verantwortliche sorgen sich um die A-Jugend rund um Northeim

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Volles Haus - und volle Aufmerksamkeit. Arbeuitstagung des Kreisjugendausschusses und der Vereinsvertreter. 

Northeim. Die Mannschaftszahlen in der A-Jugend sinken beim Fußball rund um Northeim stetig. Der Kreisjugendausschuss und die Vereinsvertreter machen sich Sorgen um die Zukunft. 

Ehe die Jugendfußballerinnen und -fußballer im Frühjahr in die Rückrundenspiele gehen, treffen sich traditionell der Kreisjugendausschuss und die Vereinsvertreter zur Arbeitstagung, an der diesmal fast alle Vereine bzw. Jugendspielgemeinschaften teilnahmen.

In der von Kreis-Jugendobmann (KJO) Stephan Schamuhn geleiteten Tagung berichtete als Erster Schulfußballreferent Martin Langner davon, dass es gelungen sei, einige Schullehrkräfte mit den Regeln des Futsal vertraut zu machen. 

Ferner wies Langner auf die Schüler-Schiedsrichter-Anwärterlehrgänge hin, die der NFV in Barsinghausen anbietet. Ein Resumee der abgelaufenen Hallenkreismeisterschaften bot Schamuhn, der die abgelaufene Runde – bis auf wenige Ausnahme – positiv beurteilte. Sein Dank ging dabei auch an die Kreissparkasse, die den Kreisjugendausschuss und dessen Vereine in der Jugendarbeit unterstütze und fördere.

Probleme bei der A-Jugend

Bei einem ersten Blick auf die kommende Spielzeit sorgte sich der KJO angesichts der stetig sinkenden Mannschaftszahlen um die A-Jugend.

Schon die aktuelle Kreisliga umfasst – nach Mannschaftsabmeldungen – nur noch sechs Teams. Aus Sicht des Jugendausschussses mache aber eine Staffelgröße von weniger als sechs Mannschaften nur noch wenig Sinn. Man werde also, halte diese Entwicklung an, zum einen für vernünftige Staffelgrößen auch über die Kreisgrenzen hinausschauen müssen, und zum anderenkünftig auch für die A-Jugend Neunermannschaften zulassen.

Sollte allerdings selbst dann ein A-Jugendlicher des jüngeren Jahrgangs in seinem Verein/in seiner Spielgemeinschaft oder selbst in der näheren Umgebung keine Möglichkeit zur Teilnahme am Spielbetrieb finden, dann denkt der Jugendausschuss für die nächsten Ausschreibung an die Einführung einer Sonderregelung, nach der - in begründeten Einzelfällen – A-Jugendliche des jüngeren Jahrgangs ein weiteres Jahr in der B-Jugend spielen dürfen. Darüber, wie das genau aussehen könnte, wird der Ausschuss den nächsten Jugendfußballtag informieren.

Am 16. Juni ist Schluss

Für die aktuellen Rückrunden im Feld ist für alle Altersklassen der 16. Juni als Schlusstermin vorgesehen. Und auch die Endspiele um die KSN-Kreis-Jugendpokale der A-, B- und C-Jugend sind für Juni vorgesehen. Pokalspielleiter Michael Spormann gab dazu bekannt,dass in diesem Jahr alle Pokal-Endspiele auf dem Sportplatz in Heisebeck ausgetragen werden.

Schamuhn wies für den Feldspielbetrieb darauf hin, dass der 8. Juni als Ausweichtermin gesperrt sei, soweit für ein solches Spiel neutrale Schiedsrichter anzusetzen seien, denn an diesem Termin hätten die Spielleiter des Kreises ihre eigene Veranstaltung.

Schiris in der D-Kreisliga

Wie schon im Frühjahr/Sommer 2017 so werden auch in diesem Jahr die Kreisliga-Spiele der D-Jugend mit neutralen Unparteiischen besetzt. Über die sich daraus ergebenden Auswirkungen auf die Schiedsricher-Poolung wird der für diese Fragen zuständige Gerd Lampe die betroffenen Vereine noch einmal extra unterrichten. Bernd Anders, der Vorsitzende des NFV-Kreises Northeim-Einbeck, dankte zur Eröffnung der Arbeitstagung allen, die sich für den Jugendfußball engagieren. Ausdrücklich lobte er – unter dem Applaus der Versammlung - die Arbeit des gesamten Jugendausschusses.

Der nächste Kreisjugendtag findet am 24. Juni, 10 Uhr, in Höckelheim statt. Auf ihm wird der neue Kreisjugendausschusses gewählt.

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